26.04.2010

Valueinvesting Beispiel Aktienauswahl - hoher Cashflow + hohe Dividende

Valueaktie Aktienanalyse - Die Aktie die ich mag

Diese Aktienanalyse ist wie auch alle anderen Artikel auf dieser Webseite nicht als Aufforderung zum Kauf von Aktien oder Wertpapieren jeglicher Art zu verstehen. Sie spiegelt nur die Meinung eines Laien wieder und soll Denkanstösse und Erfahrungen weitergeben. Jedes noch so sorgfältig nach strengsten Valuekriterien ausgewählte Aktieninvestment kann im Kurs schwanken und auch ein Totalverlust ist mit dieser Aktie, wie bei fast allen Investments, möglich.

Aktie Vorstellung

Ich möchte heute kurz ein Aktie vorstellen die in mehreren sehr interessanten Geschäftsfeldern aufgestellt ist. Das Geschäft dreht sich um Wasserversorgung, Müllbeseitigung und Müllweiterverarbeitung und zahlreiche weitere Dienstleistungen rund um diese Geschäftsfelder. Bei der Müllbeseitigung und auch den anderen Geschäftsfeldern wird jeweils die komplette Wertschöpfungskette abgedeckt. Beispiel was darunter zu verstehen ist : Das Unternehmen besitzt über 1000 Müllhalden und hat erst vor kurzem über 500 neue MAN LKW bestellt. Es besitzt langlaufende Verträge teilweise über jahrzehnte mit lokalen Behörden (Städte wie z.B. München), Ländern und Grossunternehmen. Der Müll wird demnach mit eigenen Wagen abgeholt, auf eigenen Müllplätzen gesammelt und in eigenen Anlagen sortiert, weiterverarbeitet (Rohstoffe verkaufen und wiedergewinnen durch Recycling). Die Umsätze sind weltweit breit diversifiziert. Das Unternehmen ist über 150 Jahre im Geschäft, beschäftigt fast 300.000 Mitarbeiter weltweit und setzte in 2009 rund 35 Mrd. EUR um. Das Unternehmen ist der weltweite Marktführer in den Themen Wasserversorgung und Wasseraufbereitung. Die Umsätze sind, durch das Geschäftsmodell mit den langlaufenden Verträgen und die doch recht hohen Eintrittsbarrieren, gut planbar und relativ stabil. Die Gesellschaft ist weltweit die Nummer 2 im Themengebiet Müll, Müllverarbeitung und Müllentsorgung. Daneben wird das Geschäftsfeld Energie betrieben d.h. Kraftwerke, Strommanagement und so weiter. Ein weiteres Geschäftsfeld stellt der Bereich Transport dar. Hier betreibt das Unternehmen gegen Bezahlung von Regierungen und Städten das Personalmanagement für den öffentlichen Nahverkehr wie z.B. in München die U-Bahnen und der Busverkehr in München.

Durch die Krise in 2008 und 2009 sind die Gewinne und die Cashflows etwas eingebrochen. In meinen Augen ist der Börsenwert im Vergleich zu der Ertragskraft zu scharf eingebrochen. Einige Gedanken und Überlegungen will ich jetzt schildern. Die Aktie um die es hier geht ist die VEOLIA Environment S.A. WKN 501451.

Hier einige Seiten des Unternehmens und auch gleich die Seite mit den für uns als Investoren wichtigen Finanzdaten : http://www.veolia.de/ und http://www.veolia.com/en/results-2009/

Es wurden in 2009 knapp 4 Mrd € verdient und die Zinslast betrug in 2009 rund 1 Mrd €. In 2010 und 2011 müssen Kredite und Anleihen im Wert von knapp 3 Mrd € zurückgeführt werden. Durch die komfortable Liquidität und die nichtgezogenen Kreditlinen sehe ich keinerlei Liquiditätsengpässe in den nächsten Jahren. Auch eine Umschuldung über die Aufnahme von Anleihen um die alten abzulösen sollte für Veolia jederzeit möglich sein. Das ist ja gang und gäbe. Auch eine RWE zahlt Ihre Schulden - per saldo - nicht zurück. Versorger arbeiten nun einmal mit einem sehr hohen Leverage. Falls sich die Kreditmärkte einmal sehr verspannen sollten, sowie in 2008 geschehen, ist Veolia durch den hohen Cashflow sehr gut in der Lage alle Schulden zu bedienen. Wer Aktien mit hohen Schulden und wenig Eigenkapital generell meidet der sollte natürlich die Finger von der Veolia und auch fast allen anderen Versorgeraktien lassen.

Die Idee hinter dieser Aktie / Unternehmen ist : Hier kaufe ich gut planbare Cashflows sehr billig ein. Dies ist keine Aktie die z.B. billig ist weil der Buchwert gemessen am Aktienkurs zur Zeit niedrig ist. Ich sehe diese Aktie als Anleihenersatz die nach unten sehr gut abgesichert ist und bei der es bei dem aktuellen Börsenkurs über 5% Dividendenrendite gibt. Der Vorschlag des Vorstandes auf der Hauptversammlung im Mai 2010 1,20 € je Aktie zu bewilligen wird sicherlich akzeptiert werden. Der Cashflow je Veolia Aktie sollte für 2010 bei ca. 6,50 € liegen. Das Risiko in dieser Aktie nachhaltig Geld zu verlien ist meiner Meinung nach sehr gering. Für 2012 und 2013 kann ich mir auch wieder einen operating Cashflow je Aktie von 7 € bis 7,50 € je Aktie vorstellen. Ich erwarte eine Rendite die irgendwo mit der Rendite des DAX oder des Eurostoxx mitschwimmt und zusätzlich erwarte ich 50% Kursgewinn für die nächsten 24 Monate wenn sich die Cashflows stabilisieren und meine Erwartung aufgeht. Beginnend mit dem März/April 2010.

Der Ertrag auf das Gesamtkapital (ROC / Return on Capital) liegt bei der Veolia Aktie bei 7%. Wettbewerber wie GDF Suez erzielen 9,4%, Vinci 12.1%. Hierbei sollte berücksichtigt werden, daß der Gewinn bei der Veolia wesentlich stärker zurückgegangen ist als bei einigen anderen Unternehmen. Der Gewinnhebel nach oben sollte auch in die andere Richtung bei der Veolia Aktie stärker sein als bei den Wettbewerbern.

Die Zinslastdeckungsquote liegt bei der GDF Suez S.A. bei dem 6,9fachen und bei der Vinci S.A. bei dem 4,6fachen des EBITDA. Die 2016 fällig werdenden Anleihen der Veolia Environment bieten eine Rendite bis zur Endfälligkeit von aktuell 3,87%. Der Aktionär erhält aktuell über 5% Dividendenrendite bei der Veolia Aktie. Wie die Krise gezeigt hat, hat die Veolia genug Kraft und Assets um auch grössere Krisen unbeschadet zu überstehen.

Gut 35% des Börsenwertes der Veolia Aktie sind durch Cashbestände und kurzlaufende Wertpapiere abgesichert. Das Unternehmen verfügt über 4 Mrd € nicht genutzter Kreditlinien die jederzeit genutzt werden können. Die weiteren Unternehmen in der Vergleichsgruppe der Aktien wie z.B. die Aguas de Barcelona Aktie, Eydap Athens Water Aktie und die United Utilities Aktien werden mit dem 9.21 fachen des EnterpriseValue/EBITDA Faktors bewertet. Die Kennzahl bei der Veolia Aktie liegt bei dem 7.83 fachen und damit rund 25% unter der Vergleichsgruppe.

VEOLIA Aktie - was meinen die Aktienanalysten ?

Die Unicredit Research rät in einer Aktienanalyse von Mitte Februar 2010 zu einem Verkauf der Veolia Aktie und sieht den Gewinn pro Aktie für 2010 bei 1,35 € - was einem KGV von 18,5 bei den aktuellen Aktienkursen entspricht. Das Kursziel sieht die Unicredit bei 21,50 € je Aktie.

Am 23.04.2010 streicht Goldman Sachs die Veolia Aktie von der "Conviction Buy List". Begründung dabei war, daß die Veolia Aktie nur noch ein Kurspotenzial von 36% habe und der Branchendurchschnitt bei 25% liegt (kein Witz, lest selber nach). Goldman erwartet ein Gewinnwachstum von 20% für 2009, 2010 und 2011.

Am 10.03.2010 konnte man bei einer Goldman Studie lesen das die Veolia Aktie weiterhin auf "Conviction Buy" bleibt mit einem Kursziel von 34 € je Aktie. Es wird nach Goldman mit überdurchschnittlichem Wachstum der Margen gerechnet wenn sich die Wirtschaft erholt.
Was in diesen 30 Tagen passiert ist weiss ich nicht. Ich bin wohl weitaus weniger launisch als die Analysten von Goldman Sachs. Die Nettorendite ist zur Zeit knapp 50% unter der Umsatzrendite von 2006,2007. Bei einem aufhellen der Konjunktur sehe ich bei der Veolia Aktie wieder durchaus uppigere Gewinne fliessen. Früher oder später wird sich das positiv auf den Aktienkurs bemerkbar machen.

Für 2011 und 2012 rechne ich mit weiter anhaltenden Dividenden und Gewinnsteigerungen und sehe die Gewinne je Aktie dann zwischen 1,50 € bis 1,80 € je Aktie liegen und die Dividende mindestens wieder bei 1,21 € je Aktie. In meinem Depot befinden sich auch einige Veolia Aktien.

In der folgenden kurzen Gegenüberstellung lasse ich das Jahr 2009 bewusst aus. 2009 war ein Krisenjahr. Ich will damit nur kurz zeigen was die Veolia auch wieder verdienen könnte und meiner Meinung nach auch wird wenn die Konjunktur in 2 bis 3 Jahren besser läuft. Dann ist auch wie bereits gesagt ein Cashflow von 7 bis 8 Euro je Aktie drin. Was einem Cashflow/Aktienkursverhältnis von nur 3 bei den heutigen Aktienkursen entsprechen würde.

VINCI S.A. Aktie Aktienkurs 26.04.2010 / 43,91 EUR

Kennzahlen                      2008     2007     2006      2005
Ergebnis je Aktie (brutto) 4,98     4,79       8,92        7,45
Ergebnis je Aktie (netto)   3,21     3,14       2,78       2,49
Dividende (netto) je Aktie 1,62     1,52       1,33      1,00
Cash Flow je Aktie           8,35      7,71      4,20      8,52
Eigenkapitalquote in %      17,43   16,54    19,85    20,54
Eigenkapitalrendite in %    17,63   17,82     13,21   16,38
Umsatzrendite (brutto) in % 7,28   7,65       8,19      6,80
Umsatzrendite (netto) in % 4,69    4,80       4,96      4,04
EBIT-Marge in %             10,35  10,95     11,05     8,08
EBITDA-Marge in %        15,45  16,20     16,38    11,2

I/B/E/S Schätzungen Erwarteter Gewinn je Aktie in €, Konsensus Stand am 23.04.10

         Gewinn        KGV
2010    3,09         14,08
2011    3,32         13,12
2012    3,65         11,92

VEOLIA S.A. Aktie Aktienkurs 26.04.2010 / 24,57 EUR

Kennzahlen                       2008     2007     2006      2005
Ergebnis je Aktie (brutto)    2,49    3,55       3,40      3,00
Ergebnis je Aktie (netto)     0,86     2,21       1,90     1,56
Dividende (netto) je Aktie   1,21     1,21      1,05      0,85
Cash Flow je Aktie             7,94      7,70      8,21     8,08
Eigenkapitalquote in %        19,40   22,01    16,33   15,68
Eigenkapitalrendite in %      4,25     9,11      11,58    10,94
Umsatzrendite (brutto) in % 3,25    5,13      4,91       4,85
Umsatzrendite (netto) in % 1,12     2,84      2,65        2,47
EBIT-Marge in %              5,81     7,64      7,35        7,68
EBITDA-Marge in %        12,22    13,23   13,78     14,92

Erwarteter Gewinn Veolia Aktie €, Konsensus Schätzungen der Analysten Stand vom 23.04.10

         Gewinn      KGV
2010    1,31       18,65
2011    1,53       16,00
2012    1,66       14,70

Marktkapitalisierung 26.04.10 der VEOLIA Aktie Mrd. 12.138.370.897,00 €
free cash flow netto 2 Mrd € lt. Abschluss 2009
operating cash flow 4 Mrd € lt. Abschluss 2009

Diese Aktienanalyse war jetzt schnell und schmutzig und soll nur meine Gedankengänge aufzeigen die mir durch den Kopf gehen wenn ich mir Aktien die für ein Investment in Frage kommen anschaue. Ich habe jetzt frei von der Leber geschrieben und hoffe das sich die Fehler in Grenzen halten. Die noch fehlende Analyse bringe ich hoffentlich morgen/übermorgen auf den Weg. Über ein Feedback freue ich mich und ich lade alle Leser zum fröhlichen Meinungs- und Gedanken Austausch zu dieser Veolia Aktie Aktienanalyse und den weiteren Themen auf dem Blog ein.

23.04.2010

Von der Gewinnrendite zum KGV | Finanzkennzahlen erklärt

KGV und Gewinnrendite | Fundamentalkennzahlen für die Aktienanalyse

Die Gewinnrendite einer Aktie wird über das KGV ermittelt. Wir bilden den Kehrwert aus dem KGV um die Aktiengewinnrendite zu erhalten. Die Gewinnrendite ist universell einsetzbar um die Rentabilität einer Geldanlage zu vergleichen und gilt natürlich nicht nur für den Aktienvergleich. Diese Kennzahl sollte jeder Anleger, Vermieter und Unternehmer intuitiv beherrschen. Egal ob wir eine Aktie kaufen, eine Wohnung vermieten oder eine Beteiligung an einer Gaststätte erwerben oder einen neuen Traktor für unseren Bauernhof kaufen. Mit dieser Kennziffer lassen sich alle Investments schnell miteinander vergleichen.


Beispielrechnung Kurs Gewinn Verhältnis         

Beispiel : um für eine Aktie mit einem Kurs Gewinn Verhältnis von 15 die Gewinnrendite auszurechnen teilen wir 100 / 15 = 6,66. Ein KGV von 15 entspricht demnach einer Gewinnrendite von 6,66 % jährlich. Durch das ermitteln der Gewinnrendite lassen sich Aktien sehr bequem mit Anleihen vergleichen. Eine Empfehlung von Benjamin Graham für die Aktienanalysen lautete, daß Aktien nur dann gekauft werden sollen wenn die Gewinnrendite mindestens doppelt so hoch ist wie die Renditen von AAA Anleihen. Im April 2010 rentieren die Umlaufrenditen der 8 bis 15 jährigen Bundesanleihen bei 3,05%. Bundesanleihen mit einer Restlaufzeit zwischen 15 bis 30 Jahre bieten eine Rendite wenn bis zur Endfälligkeit gehalten wird in Höhe von 3,80%. Der Lehrmeister von Warren Buffett setzte diese Kennzahl bereits 1930 in der Aktienanalyse ein. Eine Aktie die dieses Graham Kriterium erfüllt muss daher im April 2010 mindestens eine Gewinnrendite von 6% bis 7,6% aufweisen - was wiederum einem KGV zwischen 16 und 13 entspricht. WIe in den letzten Aktienanalysen gezeigt wurde sind erstklassige Dividenden- und Wachstumsaktien wie z.B. eine Procter Gamble zur Zeit in der Lage dieses Kriterium zu erfüllen. Die Gewinnrendite gepaart mit weiteren Aktienkennzahlen liefert schon sehr brauchbare Ergebnisse bei der Aktienvorauswahl und Aktienauswahl. Weitere Graham und Warren Buffett Kennzahlen werde ich später noch vorstellen.

Wie schnell zahlt sich unser Investment aus ?

Die Gewinnrendite und das KGV sagen uns wieviel Jahre ein Investment benötigt bis es "selbst verdient" und ausgezahlt hat. Wieviel Jahre wir warten müssen bis Dividenden, Zinsen oder Mieteinnahmen und ähnliches. die auf unser Konto zurückfliessen unser Investment wieder bezahlt haben.Die Gewinnrendite geht von keiner Wiederanlage der jährlichen Rückflüsse aus. Wenn zwischen mehreren Geldanlagen oder Aktien gewählt werden muss, dann gilt natürlich das kürzere Zeiträume attraktiver sind als lange Zeiträume.Wir haben unsere Investition lieber in 10 Jahren als in 30 Jahren verdient. Vorausgesetzt wir vergleichen Anlagen die vom Risiko vergleichbar sind. Ein KGV von 30 bedeutet in diesem Sinne, wenn wir für die Zukunft von Nullwachstum dieser Geldanlage für die Zukunft ausgehen, das wir 30 Jahre warten müssen bis sich der Kauf durch die an uns rückfliessenden Erträge selber bezahlt hat. Mit anderen Worten: Ein KGV von 30 bedeutet das wir hier eine Geldanlage haben die sich mit einer Gewinnrendite von nur  3,3% "verzinst". (Rechenweg 100/30 = 3,3%)

Tipp Aktiengewinnrendite Kennziffer in der Praxis einsetzen
Beispiel KGV Rechnung mit der Procter Gamble Aktie im Vergleich zu einer Bundesanleihe

Wie wir bemerken können sind die sicheren AAA Bundesanleihen über diesen Renditevergleich betrachtet ein relativ schlechtes Investment. Bei der Bundesanleihe habe ich für die nächsten 30 Jahre eine Rendite festgeschrieben wenn ich bis zur Endfälligkeit halte die mir ca. 3,80% bringt. Bei der Bundesanleihe ist es vollkommen ausgeschlossen, daß meine jährlichen Rückflüsse in Form von Zinszahlungen in den nächsten 30 Jahren wachsen werden. Wenn ich bis zur Endfälligkeit in 30 Jahren halte erhalte ich exakt die jährliche Rendite die heute bereits beim Kauf feststeht (3,80%). Diese 30 jährige Anleihe hat demnach ein KGV von 26,3. Der Rechenwerg für die Renditeberechnung bzw. KGV Berechnung der Anleihe : 100 / 3,8.

Aktuell kann ich ebenso gut eine Procter & Gamble Aktie oder andere solide Aktien mit sehr stabilen Umsätzen und Gewinnen kaufen die fast doppelt so hoch rentieren und sich  in nur der Hälfte der Zeit in rund  14 Jahren selber zahlen werden.  Im April 2010 liegt das KGV der Procter & Gamble Aktie zwischen 14 und 15.

Die Frage für uns Investoren ist jetzt inwieweit  es wahrscheinlich ist, daß Deutschland pleite geht oder die Procter & Gamble in den nächsten 30 Jahren pleite geht. Procter Gamble hat aktuell ein AA Rating und ist damit in der Bonität nicht wesentlich schlechter als die Bundesrepublik Deutschland mit einem AAA Rating.

Wenn sich die Vergangenheit des hier im Beispiel vorgestellten Unternehmens auch nur ansatzweise für die Zukunft fortschreiben lässt dann kann der Investor mit langfristig steigenden Ausschüttungen der Aktie rechnen. Der Rückflusszeitraum über die in der Zukunft weiter wachsenden Gewinne & Dividenden der Procter Gamble Aktie wird sich damit weiter verkürzen und eine Investmententscheidung für die Aktie fällt damit sehr positiv aus. Beim Kauf der Anleihe zurrt der Anleger seine Rendite für die nächsten 30 Jahre bei 3,8% fest. Spasseshalber könnten wir jetzt noch einen Vergleich mit den griechischen 10 jährigen Anleihen machen die eine Bonität von BBB haben mit einem negativen Ausblick. Diese rentierten um den 20 April 2010 mit einer Rendite von 8,3% was wiederum einem KGV von 12 entspricht.

Ich persönlich ziehe ein Investment in eine Aktie wie Procter & Gamble mit einem aktuellen KGV von 15 mit garantierten Kursschwankungen in den nächsten 30 Jahren einem Investment in AAA Bundesanleihen mit einem KGV von 26,3 bis über ein 30er KGV vor. Bei der Aktie habe ich gute Aussichten auf jährlich steigende Dividenden und ich habe eine sehr hohe Chance darauf, daß der Aktienkurs in 30 Jahren wesentlich höher sein wird als heute. Bei der Bundesanleihe wird garantiert weder der Zins noch der Auszahlungsbetrag steigen auf Sicht von 30 Jahren. Entscheiden muss jeder selbst ...

Weitere Kennzahlen der Fundamentalanalyse stelle ich in späteren Artikeln vor. Später kommt dann noch einmal eine Zusammenfassung.


Wie so eine Aktienanalyse in Excel aussehen kann zeigt die folgende Grafik. Beim mitlesen in diesem Blog werden Sie früher oder später in der Lage sein Ihre eigenen Aktienanalysen erstellen zu können. Sie werden unabhängig sein von der Meinung anderer, besonders der Presse, und hoffentlich ein kleines Stück weit zu einem besseren Investor werden.

Hier die Grafik für eine Muster Aktienanalyse aus Excel.

Diese Bilder und die dazugehörigen Aktienanalysen finden Sie in den entsprechenden Fundamentalanalysen auf diesem Blog.


Viel Spass noch mit den Aktienanalysen.

04.04.2010

Links zu Finanzseiten, Börsenforen und Aktienportalen

Webseiten die Hilfe für die Aktienanalyse und Finanzanalyse von Unternehmen bieten können werden auf dieser Seite vorgestellt.  Nationale und Internationale Finanzlinks, Aktienportale, Unternehmensnachrichten, Wirtschaftsmeldungen. Auswahl Onlinerechner für die Aktienbewertung nach anerkannten Bewertungsmethoden wie dem DCF Verfahren. Vorstellung diverser Screener für die Aktienbewertung.

Auswahl und Finanzlink Finanzportale:
http://www.ariva.de/
http://www.boersennews.de/
http://www.boerse.de/
http://www.cash.ch/
http://www.chart4u.de/
http://www.derboersianer.com/
http://www.finanzen.net/
http://www.finanzen100.de/
http://www.finanztreff.de/
http://www.f-tor.de/
http://www.marketwatch.com/
http://moneycentral.msn.com/investor/
http://www.onvista.de/
http://www.stocks.ch/index.asp
http://www.taprofessional.de/
http://www.tradesignalonline.com/
http://www.wallstreet-online.de/

Finanzlinks Geldanlage und Aktienforen:
http://www.aktienboard.com/
http://aktien-forum.at/
http://aktien-portal.at/forum_uebersicht.html
http://www.ai-stockmarketforum.com/
http://www.ariva.de/
http://www.boersenhausen.de/
http://www.boersenforum.de/
http://www.boersennews.de/
http://www.boersenpoint.de/forum/
http://board.trendinvest.net/
http://www.cash.ch/community/forum/uebersicht/
http://www.chart4u.de/boersenforum/index.php
http://cortalconsors.de.sharewise.com/
http://www.cluboftraders.de/
http://www.dasgelbeforum.de.org/forum.php
http://www.derboersianer.com/board/index.php
http://www.duedee.com/
http://www.f-tor.de/board/
http://www.finanzen.net/
http://www.finanzfrage.net//
http://www.financemarkets.co.uk/boards/
http://www.forexfabrik.de/index.php
http://www.finanz-forum.de/
http://www.gomopa.net/Finanzforum/
http://www.hotstockmarket.com/
http://www.iii.co.uk/community/
http://www.thefinanceforums.com/
http://www.marketthoughts.com/forum/index.php
http://www.myresearch.de/
http://www.money-talk.org/board.html
http://ragingbull.quote.com/
http://www.stockmarketcats.com/
http://www.stockrants.com/forum/
http://www.uptotrade.de/talk/forumdisplay.php?f=11
http://www.talkteria.de/forum/forum-4.html
http://www.terminmarktwelt.de/
http://www.tradesignalonline.com/
http://tradingchief.com/aboard.php
http://www.stock-channel.net/stock-board/index.php3
http://forum.stocks.ch/forum/index
http://www.stockhouse.com/index.aspx
http://www.stw-boerse.de/
http://forum.spiegel.de/forumdisplay.php?f=5
http://board.trendinvest.net/index
http://www.value-analyse.de/html/forum.html
http://www.valueforum.com/
http://www.wallstreet-online.de/community/
http://www.wertpapier-forum.de/
http://de.messages.finance.yahoo.com/
http://www.de.sharewise.com/
http://forum.aktien-online.at/

Finanzlinks zu den Webseiten einiger Zentralbanken :
Argentinien Banco Central de la Republica
Australien Reserve Bank of Australia
Austria Österreichische Nationalbank
Brasilien Banco Central do Brasil
Bulgarien National Bank of Bulgaria
Chad Bank of Central African States
China The People´s Bank of China
Dänemark Danmarks Nationalbank
Deutsche Bundesbank Bundesbank
England Bank of England
Estland Eesti Pank
Europäische Zentralbank EZB
Frankreich Banque de France
Griechenland Bank of Greece
Indien Reserve Bank of India
Indonesien Bank Indonesia
Iran Central Bank of the Islamic Republic of Iran
Italien Banca d`Italia
Japan Bank of Japan
Kanada Bank of Canada
Kasachstan National Bank of Kazakhstan
Kenia Central Bank of Kenya
Kuwait Central Bank of Kuwait 
Malaysia Bank Negara Malaysia
Mexico Banco de México
Rumänien Banca Nationala a Romaniei
Russland Bank of Russia and the Russian Federation
Schweiz Schweizerische Nationalbank
Saudi-Arabien Saudia Arabian Monetary Agency
Singapur Monetary Authority of Singapore
Südafrika South African Reserve Bank
Süd-Korea The Bank of Korea
Thailand Bank of Thailand 
Türkei Türkiye Cumhuriyet Merkez Bankasi
USA Board of Governors Federal Reserve
USA Federal Reserve Bank of New York
Zimbabwe Reserve Bank of Zimbabwe

Aktienscreener mit denen ein Aktienscreening nach Fundamentalanalyse Regeln wie Graham Filtern, Net Asset Value Screenern, Buffett Regeln, der Regel Nr.1,Magic Formula Investing, Net Asset Value Screener, Peter Lynch Aktienscreener, niedrige/hohe Divendenrendite Filter, Filter nach Aktienkennzahlen wie hohen oder niedrigen KBV, CF, KUV usw.  :
Yahoo Stock Screener
Finviz Aktienscreener
Kiplinger Aktienscreener
Stockscreener valueexplorer
stockscreen123
MSN Money Stock Screener
Google Finance Aktienscreener

Weitere Portale mit Online Aktienscreener, Aktienkennzahlen, Aktienfiltern und 5 bis 10 Jahre Bilanzdaten:

Die Seiten der Nationalbanken und die Vertreder der Nationalbanken sind oft erstklassige Datensammler. Es lassen sich jahrzehntelang Daten zurückverfolgen für die Kapitalmärkte in Form von Inflationsraten und Preisentwicklung, Zinssätzen, Renditen der Staatsanleihen, Zahlen über Kreditmärkte, Schuldenaufnahme, Schuldenstand des Landes uvm. Auch wenn ein "echter" Bottom-Up Aktienanalyst selten wert auf Makrodaten legt kann ein Blick auf die Seiten der wichtigen Zentralbanken nicht schaden.

Auswahl einiger wichtiger und informativer Tageszeitungen, Wirtschaftsmagazine, Finanzzeitungen und Nachrichtendienste:
http://www.afp.com/
http://boerse.ard.de/
http://online.barrons.com/home-page
http://www.bilanz.ch/
http://www.bloomberg.com/
http://www.boerse-online.de/
http://www.businessweek.com/
http://www.cash.ch/
http://www.capital.de/finanzen/
http://www.cnbc.com/
http://money.cnn.com/
http://www.ddp.de/
http://www.dpa.de/
http://www.faz.net/
http://www.finanznachrichten.de/
http://www.forbes.com/
http://www.ftd.de/finanzen
http://www.ft.com/home/europe
http://www.handelsblatt.com/finanzen/
http://www.handelszeitung.ch/
http://money.cnn.com/pf/
http://www.manager-magazin.de/geld/
http://www.marketwatch.com/
http://www.nzz.ch/finanzen/nachrichten
http://online.wsj.com/
http://www.reuters.com/finance/markets
http://www.smartmoney.com/
http://www.vwd.de/
http://www.wiwo.de/

Homepages mit Aktienanalysen der Banken und allgemeines Research der Banken - Linkliste:
Commerzbank
Deutsche Bank Research
Deutsche Bank Global Markets
Goldman Sachs Ideas
Hamburger Sparkasse Aktienanalysen

Internationale Wirtschaftszeitungen & Börsenportale und Aktienforen:

Infoseiten & Börsenforen Australien
http://www.sharesguru.com/
http://www.brw.com.au/
http://www.theaustralian.com.au/
http://www.afr.com/
http://www.aussiestockforums.com/

England & USA & Kanada Infoseiten und Foren
http://www.londonstockexchange.com/
http://www.sharesforum.co.uk/
http://www.mystockbuddy.com

Frankreich
http://www.euronext.com/
http://www.boursorama.com/forum/index.phtml
http://www.latribune.fr/
http://www.lefigaro.fr/
http://www.lemonde.fr/
http://www.valeursactuelles.com/
http://www.nouveleconomiste.fr/

Indien
Stockscreener Internetseiten für indische Aktien. Fundamentalanalyse Indien und Infos über den indischen Aktienmarkt
http://economictimes.indiatimes.com/currentquote.cms?ticker=a
http://www.edelweiss.in/Tools/screener.aspx ( Stockscrenner Indien)
http://www.valuenotes.com/ (Analystenmeinungen zu indischen Aktien)

Malaysia
http://stockmarket.tailou.com/

Singapur
http://www.sgx.com/
http://www.businesstimes.com.sg/
http://www.rmao.net/forum/index.php
http://www.asiaone.com/

Spanien
http://www.bolsamadrid.es/
http://www.expansion.com/
http://www.elmundo.es/
http://www.elpais.com/

Die Finanzlinks werde ich in unregelmässigen Abständen um weitere nützliche Ressourcen für die Geldanlage und Aktienanalyse ergänzen. Wenn Ihr meint das hier noch eine interessante Börsenseite aus dem Internet fehlt dann postet doch einfach einen Kommentar. Mit der Zeit werde ich auch den einen oder anderen Blog und kleine aber feine private Finanzseiten in die Liste einfügen. Bringt doch die privaten Seiten & Blogs in die Kommentare ein die sich mit dem Thema Geldanlage & Aktien beschäftigen. Die schau ich mir dann bestimmt einmal an. Viel Spass noch mit den Aktienanalysen ! (letzte Aktualisierung März 2011)

03.04.2010

Kennzahlen der Fundamentalanalyse. Überlegungen zur Aktienanalyse

Wie ermittle ich die nötigen Kennzahlen der Fundamentalanalyse ? Welche Informationen sind für die Aktienbewertung nützlich ? Infos über Aktienkennziffern


Wie die letzten Analysen gezeigt haben bediene ich mich bei den Aktienanalysen diverser Kennzahlen um den inneren Wert einer Aktie zu bestimmen. Kennzahlen haben den Vorteil, dass Sie objektiv sind und leicht überprüfbar sind. Im Gegensatz zu den Methoden der technischen Aktienanalsye wie z.B. der Charttechnik bedient man sich bei der Bewertung anhand einer fundamentalen Kennzahlenanalyse immer konkreten Zahlen und Fakten die nicht viel Interpretationen zulassen und jederzeit nachprüfbar sind.

Durch die Nutzung von Kennzahlen werden Aktien miteinander vergleichbar gemacht. Über den Aktienvergleich von Aktien und Unternehmen der gleichen Branche und ggf. Unternehmen aus anderen Branchen erhalten wir ein klares Bild über den Zustand des Unternehmens und die Preiswürdigkeit der Aktien. Ist die Aktie günstiger bewertet als vergleichbare Aktien in der gleichen Branche ? Ist die Aktie günstiger als der Gesamtmarkt bewertet ? wie sind die Zukunftserwartungen der Aktie einzuschätzen und wieviel von den Zukunftserwartungen ist bereits in dem aktuellen Kurs der Aktien eingepreist ? Die fundamentale Aktienanalyse bietet mit Ihren Kennzahlen Antworten auf diese Fragen.

Jeder der sich mit der Aktienanalyse beschäftigt entwickelt im Laufe der Zeit seine eigenen Kennzahlenfavoriten. Einige wesentliche Kennzahlen der Unternehmens und Aktienanalyse will ich später vorstellen. An dieser Stelle noch die Anmerkung, dass für mich die Begriffe Aktienanalyse, Fundamentalanalyse und Valueinvesting austauschbar sind und die gleiche Bedeutung haben.

Woher erhalte ich die für die Aktienanalyse benötigten fundamentalen Kennzahlen ?

Die für die Aktienanalysen benötigten Kennzahlen finde ich in den Jahresabschlüssen der zu analysierenden Unternehmen. Die Gewinn und Verlustrechnung und die Bilanz eines Unternehmens sind dabei von besonderer Bedeutung. Die Geschäftsberichte findet man auf der Homepage des zu bewertenden Unternehmen im Bereich für die Aktionäre (englisch Investor Relations). Der Eigentümer der Aktiengesellschaft kann sich mit dem dort jährlich veröffentlichten Jahresabschluss ein Bild über die finanziellen Verhältnisse seines Unternehmens machen d.h. Vermögen und Schulden sowie der Ertragssituation mit Gewinnen oder Verlusten machen. Mit den zusätzlich veröffentlichten Quartalsberichten hat man die Möglichkeit sich ein sehr zeitnahes Bild von den Aktiengesellschaften zu machen.

Die Unternehmen selber sollten immer die erste Anlaufstelle für eine genaue Prüfung sein. Vorabzahlen und einen raschen Überblick über die letzten 5 bis 10 Jahre erhält man auch auf den diversen deutschsprachigen Finanzportalen wie finanzen / onvista / finanztreff / ftd / handelsblatt und mehr. Diese Finanzportale bieten bereits aufbereitete fundamentale Kennzahlen an.

Vorsicht vor Börsenbriefen und kostenpflichtigen Finanzdiensten


Der Zugang zu Analysen und Kennzahlen auf diversen Finanzseiten sollte kostenlos sein. Sollten Sie auf eine kostenpflichtige Aktienanalyse stossen so machen Sie einen grossen Bogen um diese Seite. Sie sollten für die Aktienanalsye nicht zahlen wenn Sie alle benötigten Kennzahlen auf den Finanzseiten genauso gut auch kostenlos erhalten können. Der Zugang zu den Kennzahlen der letzten 10 Jahre ist in der Regel problemlos und kostenlos möglich.

Die kostenpflichtigen Aktienanalysen sind Ihr Geld nicht wert. Ein Warren Buffett verbringt seine Zeit nicht damit Aktienanalysen zu verkaufen, er investiert direkt in Aktien und Unternehmen und verdient damit viel Geld. Jemand der Aktienanalysen verkaufen muss um damit Geld zu verdienen hat ein anderes Geschäftsmodell als Warren Buffett. In unzähligen Fachpublikationen und Doktorarbeiten wurde bewiesen das kostenpflichtige Börsenbriefe und Aktienempfehlungen der Magazine schlechtere Renditen als der Markt abwerfen. Meine Empfehlung: sparen Sie sich das Lehrgeld.

Fragen Sie sich warum diese Börsenbriefe keine testierten Langzeitperformance Nachweise haben. Warum sollte jemand der eine Rendite von jährlich 20% und mehr verspricht es nötig haben Börsenbriefe zu verkaufen ? Ich habe in vielen Jahre noch nie eine notarielle Bestätigung über die Performance gesehen. Alles ist nur zusammengeschustert um Ihnen Ihr Geld abzuknöpfen. Merken Sie sich : umso höher das Renditeversprechen umso unglaubwürdiger wird es.

Besonders negativ fallen hier natürlich die Börsenbriefe ins Auge die sich mit Daytrading und CFD oder Optionen beschäftigen. Ein Warren Buffett der zu den besten Investoren der Welt gehört und einer der reichsten Männer der Welt ist schaffte es mit Mühe und Not langfristig rund 25% jährlich zu verdienen. Jetzt fragen Sie sich doch einmal was von den Börsenbriefen zu halten ist die 30% und mehr jährliche Rendite "versprechen".

Vorsicht vor Börsen und Finanzforen. Warum Sie Börsenforen meiden sollten.

Negativ zu werten sind auch die einschlägigen Finanzforen. Zu über 95% werden Sie auf den Börsen und Wirtschaftsforen keine Informationen erhalten die Sie in der Aktienanalyse jemals weiter bringen können. Dabei spielt es keine Rolle ob Sie wallstreetonline / Aktienboard / Ariva oder Foren besuchen die an einschlägige Finanzportale drangehängt sind.

Die meisten Threads bestehen nur aus endlosen Wiederholungen allgemein zugänglicher Nachrichten und dem Wiederkauen von Analystenmeinungen und Pressemeldungen deren Absichten im seltensten Fall den Interessen von uns Anlegern entsprechen.. Unter 100 Threads die, die Aufschrift "Aktienanalyse" tragen finden Sie mit Glück einen in dem tatsächlich Finanzkennzahlen selbständig aufbereitet, analysiert und bewertet werden und soetwas wie eine echte Aktienanalyse gemacht wird. Die 99 Threads in denen nicht selbständig analysiert wird sind im Besonderen für die Börsen Einsteiger mehr schädlich als nützlich. Ein fortgeschrittener Anwender kann in der Mehrzahl der Foren ohnehin nichts mehr lernen. Das soll jetzt nicht überheblich klingen, es spiegelt nur meine Erkentnisse und Erfahrungen als Börsianer mit langjähriger Erfahrung wieder.

Die unzähligen Threads in unzähligen Foren in denen nur dpa oder sonstige Meldungen reinkopiert werden sind für Sie als Investor genauso überflüssig wie ein Sandkasten in der Sahara. Im besten Fall stehlen Ihnen diese Threads nur Zeit. Im ungünstigen Fall lassen Sie sich von Meinungen und der Panik und Gier der unerfahrenen Anleger anstecken. Wenn Sie ein Forum kennen in dem es zu 95% Aktienanalysen gibt die den Namen auch verdienen und in denen sich nicht nur endlose Wiederholungen von Pressemeldungen wiederfinden dann informieren Sie mich bitte und ich werde diesen Artikel speziell um diese Foren nachbessern und vervollständigen.

Auch der professionelle Wirtschafts Fachjournalismus bringt in der Regel keine Aktienanalysen die über das simple Aufzählen des aktuellen KGV und der Dividendenrendite hinausgeht. Eine Bilanzanalyse ist nur sehr selten zu finden und auch der Vergleich der Finanzkennzahlen und Bilanzkennzahlen mit anderen Unternehmen der Branche wird sträflich vernachlässigt.

Die Aktienanalyse ist im Grunde genommen ein einsames Geschäft. Diese Einstellung und die Erfahrungsberichte können Sie auch bei bekannten Valueinvestoren wie Warren Buffett, Peter Lynch, George Soros, Jim Rogers, finden. Wenn Sie ein erfahrener Investor sind werden Sie nicht mehr viel nützliches in diesen Foren finden. Wenn Sie ein Anfänger sind werden Sie mit 3-5 Büchern über die Aktienanalyse viel mehr und besser lernen als Sie es jemals in einem Forum lernen könnten.

Negativ bei den Finanzportalen ist anzumerken, dass die Zahlen für die Aktienanalyse öfter als man denkt nicht stimmen und die meisten wichtigen Kennzahlen der Fundamentalanalyse nicht aufbereitet oder überhaupt nicht vorhanden sind. Ich habe es schon sehr oft erlebt, dass die Kennzahlen z.B. auf den Internetseiten der Financial Times oder Reuters falsch sind. Uns bleibt also nichts anderes übrig als selbst in die Jahresberichte zu schauen.

Einzig und allein mit den Kennzahlen KGV und der Kennzahl Dividendenrendite die wir fast überall finden lässt sich keine seriöse Aktienanalyse verwirklichen meiner Meinung nach. Um es genauer zu wissen und sich wirklich sicher zu sein ist damit ein Gang auf die Investor Relations Seiten der Unternehmen unumgänglich. Wir müssen uns selber die  Hände schmutzig machen und die Zahlen suchen und aufbereiten. Um dann eine echte Valueaktie zu finden die günstig ist müssen wir dutzende von Aktien untersuchen und genau analysieren.
Warren Buffett dreht täglich dutzende von Steinen um und findet nur selten eine wirklich gute Investitionsmöglichkeit. Wirklich nützliche Hilfe in Börsenbriefen, Portalen und Foren können wir demnach nicht erwarten. Sogar kostenlos ist für die Art von Informationen die dort zu Verfügung gestellt werden oft schon zu teuer.

In einem späteren Beitrag werde ich Blogs und Finanzseiten vorstellen die in meinen Augen hilfreicher für uns Aktionäre sind als der Standard 08/15 Forumsbeitrag. Es gibt noch kostenlose Seiten im Netz die netto mehr Nutzen als Schaden und Kosten bringen für uns Aktionäre.

Für diejenigen die es dennoch versuchen wollen finden Sie hier in Kürze die Auflistung der Börsenforen, Finanzportale und Wirtschaftseiten aus dem Deutsch und Englischsprachigen Raum die mir bekannt sind.

Die Vorstellung der Aktienkennzahlen und deren Bedeutung für die Aktienanalyse folgt in einem späteren Artikel über Aktienkennzahlen und deren Aussagekraft. Viel Erfolg mit Ihren Aktienanalysen.

In den weiteren Beiträgen lernen Sie mehr über Aktienkennziffern. Bitte folgen Sie den Links zu weiteren Informationen über Aktienkennziffern: 


Dividenden Diskont Modell
Gewinnrendite und KGV
Überlegungen zur Kennzahlenanalyse von Aktien
Aktienbewertung und der Vergleich von Aktienkennzahlen
Beispiel Aktienanalyse mit langfristigen Kennzahlen KBV KGV KUV über 25 Jahre

01.04.2010

Aktienanalyse Procter & Gamble Co. Aktie WKN 85206

Valueaktien Analyse der Procter Gamble Aktie. Bestimmung eines Fair Value der Procter Gamble Aktie anhand einer fundamentalen Aktienbewertung.

durchschnittliche Netto Umsatzrenditen der Jahre 1987 bis 2009

    Procter & Gamble Corporation Aktie (NYSE: PG)  
                             in %

    1987 - 1991      5,22
    1992 - 1996      6,22
    1997 - 2001      9,18
    2002 - 2006    12,06
    2007 - 2008    14,00
    2009 - 2009    17,00
    2007 - 2011    14,40

In dem Zeitraum 2007 bis 2011 habe ich für die Jahre 2010 und 2011 eine netto Umsatzrendite von 13,5% angenommen. Dies entspricht dem bisher niedrigsten Stand der letzten Jahre. Wenn ich diese Bewertungskennzahl mit Beiersdorf oder Henkel vergleiche wird deutlich, dass die Procter & Gamble in den einzelnen Perioden durchschnittlich jährlich eine um 4% höhere netto Umsatzrendite erwirtschaftet hat.

In der finalen Aktienanalyse für die Konsumaktien (Link : Aktienanalyse Konsumaktien langfristiger Aktienvergleich 25 Jahre Procter Gamble) werde ich die Kennzahlen der analysierten Aktien weiter verdichten und miteinander vergleichen. Als Vergleichsbeispiel führe ich hier den Zeitraum 2002 bis 2006 an. In diesem Zeitraum hat z.B. die Beiersdorf in der Aktienanalyse eine durchschnittliche Netto Umsatzrendite von 7,78% erreicht.

Umsatzentwicklung der Procter & Gamble 1987 bis 2009
Umsatzwachstumvergleich Procter & Gamble, Henkel, Colgate, Beiersdorf

                          
                         Mrd US$                      Wachstum 
    1987 - 1991        108        P&G    Henkel     Colgate Beiersdorf
    1992 - 1996        158        46%           29%           50%     36%
    1997 - 2001        190        20%           57%           18%     44%
    2002 - 2006        259        36%           -6%            16%     26%
    2007 - 2011        397        53%            25%           40%    20%
    2007 - 2008        159      
    2009 - 2009        79

An diesen Zahlen wird wieder die unglaubliche Grösse der Procter & Gamble deutlich. In der Periode 1987 bis 1991 wurden Waren im Wert von 108 Mrd US$ umgesetzt. Die Beiersdorf kam in dem Zeitraum 1987 bis 1991 auf einen Gesamtumsatz von insgesamt 9,5 Mrd. Trotz astronomischer Umsätze ist das Unternehmen immer noch ein Wachstumswert. Der fundamentale Indikator Umsatzwachstum gibt uns wieder viele Interpretationsmöglichkeiten für diese Aktienanalyse.

Auch die Umsatzrenditen konnten durch geschickte Zukäufe und dem ständigen Drehen an Prozessen noch gesteigert werden im Verlauf der letzten 20 Jahre.  Wenn wir in der Zukunft wieder das Märchen erzählt bekommen das nur kleine Unternehmen schnell wachsen können werden wir uns hoffentlich an eine Aktie wie die P&G erinnern. Für die Jahre 2010 und 2011 haben ich den letzten bekannten Umsatz aus 2009 genommen und selbst bei Nullwachstum ist die Procter & Gamble sehr deutlich gewachsen gegenüber der Vorperiode.

Die Mammut Übernahme der Gillette Corporation durch die Procter & Gamble hat dem stets gut geölten Wachstumsgetriebe der Procter nicht geschadet. Die vom Umsatz um den Faktor 10x grössere Procter Gamble wächst schneller als die wesentlich kleineren Unternehmen Henkel und Beiersdorf. Der Umsatz wächst zudem seit Jahrzehnten schneller.

In der finalen fundamentalen Aktienbetrachtung werde ich auf die zukünftigen Wachstumsmöglichkeiten der Unternehmen (Aktien) noch einmal eingehen. Die Chancen für weiteres Wachstum in den nächsten Jahren sind sowohl für die Colgate Palmolive Aktie als auch Procter & Gamble Aktie glänzend.

Seit 20 Jahren und länger geht in der Branche der Konsumgüterhersteller das Gerücht und die Angst vor der sogenannten weissen Ware um. NoName Ware bzw. Handelsmarken der grossen Einzelhändler haben es bisher nicht geschafft den etablierten Markenprodukten in nennenswertem Umfang Marktanteile abzujagen. Ich muss es ja nur bei meiner Frau beobachten. Sie kauft sich halt doch lieber eine Markencreme als eine NoName Creme aus dem Supermarkt unseres Vertrauens. Da sich der Valuegedanke bei mir durch alle Facetten des Lebens zieht kann ich sehr gut auch mit einer NoName Hautcreme leben. Der Markenvorteil bei Procter & Gamble und ähnlichen Unternehmen ist zu stark. Aber jetzt weiter mit der Aktienanalyse.

Procter & Gamble addierte Netto Gewinne je Periode von 1987 bis 2009
prozentuale Gewinnentwicklung Procter Gamble von 1987 bis 2009
Schätzung der Gewinne und der Umsätze für die nächsten Jahre


                         Mrd US$      Wachstum
    1987 - 1991       5,92          
    1992 - 1996       10,43        69%
    1997 - 2001       17,42        73%
    2002 - 2006       31,62        81%
    2007 - 2011       62,75        98%
    2007 - 2008       22,42
    2009 - 2009        13,44

Für die Jahre 2010 und 2011 gehe ich von einem Nullwachstum der Gewinne aus. Auch bei einem angenommenen Nullwachstum für die nächsten 2 Jahre wird der Gesamtgewinn der Periode gegenüber der letzten Periode deutlich zulegen können. Wer Gewinn und Umsatzentwicklung der Procter & Gamble direkt miteinander vergleicht wird erkennen, dass die Gewinne seit Jahrzehnten schneller zulegen können als der Umsatz. Die Procter & Gamble ist in jeder Hinsicht ein einzigartiges Unternehmen. Selbst unter den krisensicheren Aktien der Konsumbranche nimmt die P&G eine Sonderstellung ein. Schaut euch einfach die Zahlen der anderen hier vorgestellten Konsumaktien an. Bei der Betrachtung der Gewinne fällt auch wieder auf das Wachstum auch für grosse und bereits riesige Unternehmen möglich ist. Fallen Sie nicht auf Werbesprüche der meisten Vorständen und Aktienanalsten rein. Wir müssen in keine unbekannten Minenexplorer Aktien oder dubiose Technologieaktien investieren die noch nie Geld verdient haben um beste Chancen für Wachstum un zukünftige Gewinne haben. Diese Aktie ist auch die beste Erklärung um zu verstehen warum Warren Buffett sagt, dass Aktien für immer gehalten werden sollten. Es gibt keinen richtigen Kauf und Verkaufszeitpunkt bei dieser Akt

Dividendenentwicklung der letzten 50 Jahre

Die letzten 30 Jahre der Aktie sind so wie die 30 Jahre davor. Die Procter Gamble Aktie kann über einen rund 100 Jahre langen Zeitraum stetige Dividensteigerungen vermelden. Über einen Zeitraum von 53 Jahren konnte die Dividende jährlich in Folge gesteigert werden. Egal ob es sich um eine Asienkrise, Russlandrise, Vogelgrippe, Ölkrise in den 80ern, der Internetbubble in 2001 oder der jüngstsen Krise im Jahr 2007 und 2008 handelte. Für Procter und Gamble war es "Business as usual". Pampers und andere Procter & Gamble Produkte werden auch in den schwersten Krisen gekauft. Lesen Sie sich diese Sätze ruhig noch einmal durch damit Sie wissen was Sie in der nächsten Börsen- und Aktienkrise bedenkenlos kaufen können. Im nächsten Aktiencrash sollten Sie dann nur kurz einen Blick auf die aktuelle Bewertung der P&G werfen. Diese Aktie ist auch das ideale Geschenk für Ihre Nichten, Enkel und Kinder. Bei der Geburt Ihrer Kleinsten einfach kaufen und abwarten. Das Endergebnis nach 20 bis 30 Jahren kann sich sicher sehen lassen. Disclaimer: Ich habe natürlich auch eine Position Procter & Gamble im Depot. Aber die ist bei weitem nicht so hoch wie Sie sein könnte. Sie können sich bestimmt denken was ich im nächsten Crash tun werde.

Eigenkapitalvergleich und Buchwertentwicklung historisch
Bewertung mit Aktienkennzahlen : Kurs Umsatzverhältnis, KGV, Dividendenrendite


Auch die Eigenkapitalquote der Procter & Gamble ist über jeden Zweifel erhaben. Wer Eigenkapitalquoten in anderen Branchen kennt oder die Eigenkapitalquote einer typischen Deutschen GmbH kennt muss schon dreimal hinschauen. Die Eigenkapitalquoten liegen über die letzten 30 bis 50 Jahre bei durchschnittlich 35% bis fast 50%. Sie haben richtig gelesen. Die Bilanzsumme der PG liegt bei fast 150 Mrd US$ und davon stehen bei der Procter rund 70 Mrd US$ Eigenkapital in der Bilanz. Bei dem Geschäftsmodell, der hohen Profitabilität und der hohen Eigenkapitalausstattung wäre die Procter & Gamble eines der letzten Unternehmen das umkippt. Selbst langjährige schwerste Rezessionen würde die Procter & Gamble überleben. 2007 und auch 2008 waren für die Procter & Gamble nicht einmal eine Rezession. Der Gewinn und Umsatz ist auch in 2007, 2008, 2009 gleichgeblieben oder wurde gesteigert. Bitte schauen Sie sich dazu im Vergleich die hier bereits vorgestellte Automobilbranche und die Aktienanalysen der entsprechenden Autoaktien an.

Negativ bewertet könnte ich hier die Frage stellen warum soviel Eigenkapital nötig ist. Eine Calgote Palmolive kommt mit weniger als der Hälfte des Eigenkapitals gut über die Runden. Eine Reduktion des Eigenkapitals durch Aufnahme von weiteren Fremdkapital oder eine steuerneutrale Ausschüttung des Eigenkapitals an die Aktionäre von 10% bis 20% ist jederzeit problemlos möglich. Den Eigenkapitalvergleich gewinnt die Procter & Gamble Aktie damit natürlich. Unter den onehin schon soliden und wertstabilen Konsumaktien ist die Procter & Gamble eine der krisenfestesten Aktien die wir uns als Investor vorstellen können.

Die Buchwertentwicklung der Aktie war positiv, muss positiv sein. Ein Unternehmen das ununterbrochen 100 Jahre den Gewinn, Umsatz und das Eigenkapital steigert muss zwangsläufig eine solide Buchwertentwicklung aufweisen. Im langfristigen Vergleich ist die Procter & Gamble Aktie heute gemessen an vielen Kennzahlen günstig zu haben. Die Bewertung gemessen an den Buchwerten ist heute im 20 und 30 Jahresdurchschnitt ebenfalls historisch einmalig günstig.

Das Kurs/Umsatz Verhältnis der Procter & Gamble Aktie ist aktuell unter dem langjährigen Durchschnitt 10 und 20 Jahresdurchschnitt. Das Procter & Gamble Cash zu Earnings Verhältnis ist deutlich unter dem lanjährigen 10 und 20 Jahresdurchschnitt. Die Aktionäre bewerten das Zukunftspotenzial heute deutlich billiger oder anders ausgedrückt der Markt rechnet mit einem deutlich schwächeren Wachstum. Meiner Meinung nach irrt sich hier der Markt. Die historische Bewertung bei diesen Kennzahlen lag durchschnittlich um 30% höher als heute. Ich gehe davon aus das der Markt diese Bewertung wieder aufholen wird und das Wachstumspotenzial der Procter & Gamble Aktie wieder höher eingestuft wird.

Das Dividendenverhältnis für diese Aktie liegt im historischen Durchschnitt und zeigt weder eine Überbewertung noch eine Unterbewertung an. Die Aktienanalyse zeigt eine Bewertung die genau im Median liegt.

Den durchschnittlichen Gewinn sehe ich für die nächsten 2 Jahre bei 4.30 bis 4.50 US$ je Aktie. Damit errechnet sich ein KGV von ca. 14 bis 16. Auch das ist historisch sehr günstig. Die Gewinnrendite liegt damit bei fast garantierten 7%. Gewinnrendite + Dividendenrenite ergeben ein nachhaltiges Potenzial für Kurssteigerungen im Bereich von 10% für die nächsten 10 Jahre. Der Kurs heute liegt bei 63 US$ je Aktie. Für das Jahr 2014 rechne ich mit einem Aktienkurs in der Region von 110 US$. Weitere Bewertungen und Kursziele über das Dividenden Diskontmodell und andere Aktien Bewertungsmodelle werde ich in der finalen Aktienanalyse noch definieren und vorstellen.

Die Aktienanalysen zeigen das die Aktie historisch zur Zeit sehr günstig ist. Werden die Fundamentalkennzahlen mit den anderen Aktien untereinander verglichen komme ich zu dem ersten Entschluss, dass die Procter & Gamble die günstigste Aktie ist. Die Wachstumsaussichten der Procter & Gamble sind mindestens genauso gut wie bei den anderen vorgestellten Aktien. Und dennoch ist die Procter & Gamble in den meisten Aktienkennziffern fundamental günstiger bewertet als die anderen Aktien. In der abschliessenden Aktienanalyse werde ich weitere Kennzahlen miteinander vergleichen. Aus mehreren Vergleichen wird deutlich, dass die Bewertung der Procter & Gamble zur Zeit günstig ist. Auch der Vergleich zu den anderen Aktien fällt positiv aus.

In der finalen Aktienanalyse werde ich ein Kursziel definieren und viele Kennzahlen in einem direkten Vergleich gegenüberstellen. Bis dahin lautet mein Fazit für die Aktienanalyse der Procter & Gamble Aktie : KAUFEN.

Viel Spass mit der Aktienanalyse. Sie haben die Möglichkeit diese Daten für sich zu nutzen. Bitte verlinken Sie auf meinen Blog wenn Sie die Daten und Informationen publik machen. Bitte informieren Sie sich vor jedem Investment in Aktien sorgfältig und machen Sie sich selber ein wahrheitsgetreues Bild. Dieser Blog soll Ihnen die Methoden der Fundamentalanalyse aufzeigen damit Sie Aktien nicht zu teuer kaufen. Jedes Aktieninvestment bleibt riskant und Sie sollten nur Geld investieren welches Sie langfristig nicht benötigen.

weitere Informationen :
Zusätzliche Aktienanalyse Procter & Gamble Aktie
Vorteile und Gedanken Konsumaktien
Hier gibts weitere Aktienanalysen