30.10.2009

Aktienanalyse ganz leicht lernen

Das Kurs Gewinn Verhältnis

Dieser Beitrag soll Ihnen einige Grundbegriffe vermitteln, die für die Fundamentalanalyse notwendig sind, als auch einiges über die Prinzipien und Ideen, die hinter diesen Kennzahlen stecken, erzählen. Lassen Sie uns gemeinsam die Geheimnisse der Wertpapieranalyse lüften. Auch der Artikel aus der letzten Woche stellt Ihnen weitere Grundlagen der Aktienanalyse vor.

Der Versuch, zu bestimmen, ob ein Aktienkurs (also der Preis der Aktie an der Börse) gerechtfertigt ist oder nicht, stellt die große Idee der Wertpapieranalyse dar. Bei der Analyse der Aktien lassen wir uns von einigen wichtigen Fragen leiten.
Diese grundlegenden Fragen, die sich ein Investor vor jedem Aktienkauf stellen sollte, lauten:

- Steht der aktuelle Börsenkurs in einer gesunden Relation zu den Gewinnen und Umsätzen des Unternehmens? 
- Welche Rendite lässt sich erzielen, wenn ich die Aktie zu dem heutigen Kurs kaufe und sich meine Annahmen erfüllen?
- Welches Gewinn- und Umsatzwachstum erwarte ich von dem Unternehmen in der Zukunft? 
- Welche Auswirkungen hat es auf den Aktienkurs, wenn dieses Wachstum nicht eintritt und dementsprechend auch meine Annahmen nicht eintreten?

Mit Hilfe dieser Fragen gilt es zu klären, ob die Ertragskraft eines Unternehmens bestellt ist. Unternehmen, die von jedem Euro Umsatz möglichst viel Gewinn für uns Aktionäre übrig lassen, sind von Haus aus sehr interessant für eine Anlage. Nach der Beantwortung dieser Fragen, erhält man schon ein erstes Bild darüber, ob der Aktienkurs in gesunder Relation zum inneren Wert steht.

Gute Renditen durch ein gesundes Kurs Gewinn Verhältnis = KGV
Gute Relationen für das Verhältnis von Unternehmensgewinne zu Aktienkursen sind grundsätzlich Bereiche zwischen 8 bis max. 15. In diesem Bereich wird eine Aktie erworben, die wenig bis gar keinen Spekulationscharakter aufweist. Sehr gute Renditechancen bei begrenztem Risiko haben Aktien, die in dieser Region gekauft werden können. Vorausgesetzt natürlich, dass sich Umsatz und Gewinn in der Zukunft genauso entwickeln werden, wie in der Vergangenheit.
Rechenweg für die KGV Ermittlung

Um das KGV zu ermitteln, benötigt man zunächst einmal den Unternehmensgewinn. Diese Zahlen können Sie von jeder börsennotierten Aktiengesellschaft erhalten, Sie müssen nur auf die Homepage des Unternehmens gehen. Im Bereich ‚Investor Beziehungen’ (engl. ‚Investor Relations’) sind in der Regel alle Firmenkennzahlen aufbereitet. Neben dieser Angabe, gibt es auch Informationen über die Geschäftsberichte und Bilanzen der letzten Jahre.

Bitte achten Sie bei der Aktienanalyse eines Unternehmens darauf, dass Sie jeweils die gleiche Gewinnbasis nehmen. Wenn Sie bei einem Unternehmen den Gewinn vor Steuern nehmen, sollten Sie so auch bei den anderen Unternehmen vorgehen, um einen Vergleich zu erhalten. Der englische Begriff für den ‚Gewinn vor Steuer’ lautet: ‚Earnings before Taxes’, mit der Abkürzung EBT. Diese Vorgehensweise sollten Sie auch bei der Errechnung weiterer Kennzahlen beibehalten.

Beispiel KGV Berechnung Hochtief AG für die Jahre 2007 und 2000
Gewinn Hochtief Jahr 2000:       123 Millionen EUR
ausstehende Aktien Jahr 2000:   70 Millionen Aktien

Der Unternehmensgewinn des Jahres 2000 muss durch die Anzahl der existierenden Aktien geteilt werden. Dadurch wird der Gewinn je Aktie errechnet (engl. ‚Earnings per Share’, oder auch EPS). 

Die Formel lautet: Jahresgewinn geteilt durch ausstehende Aktien.

Jahr 2000: 123 Millionen EUR / 70 Millionen Aktien = 1,76 € Gewinn je Aktie

Für 2000 ergibt sich damit ein Gewinn per Aktie (EPS) von 1,76 EUR. Der Gewinn, den ich in 2000 und 2007 verwende, bezieht sich auf den bereinigten Gewinn nach Minderheitsanteilen Dritter.

Für 2007 sieht die Rechnung wie folgt aus:
Gewinn Hochtief Jahr 2007:         141 Millionen EUR
ausstehende Aktien Jahr 2007:       67,87 Millionen Aktien

Jahr 2007: 141 Millionen EUR / 67,87 Millionen Aktien = 2,07 € Gewinn je Aktie

Nachdem der Gewinn je Aktie errechnet ist, kann man diesen Wert in Beziehung zu dem Aktienkurs setzen und mit einem letzten Schritt das KGV dieser Aktie ermitteln. Hierfür ist nur eine einfache Division nötig:
Der durchschnittliche Aktienkurs 2007 betrug 74,5 EUR je Aktie. Um das KGV für das Jahr 2007 zu ermitteln, muss der Aktienkurs durch den Gewinn per Aktie geteilt werden: 74,5 EUR Aktienkurs / 2,07 EUR GpA = 35,99 KGV

Das durchschnittliche Kurs Gewinn Verhältnis betrug damit im Jahr 2007 das rund 36fache des im selben Jahr erzielten Jahresgewinns. Das heißt, dass sich diese Zahl in keinem gesunden Rahmen bewegt und die Aktie, gemessen an ihrem tatsächlichen Gewinn in 2007, meiner Meinung nach, zu teuer bewertet war.

Falsche und fehlende Unternehmenskennzahlen im Internet

Von den unzähligen Informationsdiensten im Internet rate ich in der Regel ab, wenn es darum geht, sich Unternehmenszahlen zu besorgen. Sowohl bei onvista.de, reuters.de, yahoo.de, faz.net, als auch auf vielen anderen Seiten, sind entweder nicht alle Zahlen aufgeführt oder sie sind falsch. Diese Seiten reichen sicherlich aus, um sich einen schnellen und oberflächlichen Eindruck zu verschaffen. Wollen Sie aber tiefer in die Analyse gehen, kommen Sie nicht daran vorbei, sich die Geschäftsberichte der Unternehmen durchzulesen.
Weitere Fragen für die Wertpapieranalyse

Es gibt noch viele weitere Fragen, die man sich stellen kann und auch stellen sollte. Viele dieser Fragen, werde ich in Zukunft auf diesem Blog vorstellen, beantworten und dann in echten Analysebeispielen anwenden.

Rechnen Sie doch gleich einmal das KGV Ihrer Lieblingsaktie aus! Wie ich Ihnen hoffentlich zeigen konnte, ist die fundamentale Aktienanalyse kein Buch mit sieben Siegeln. Denn die wesentlichen Techniken der Aktienanalyse, sind schnell zu erlernen. Auf diesem Blog werde ich die wesentliche Technik der Aktienanalyse vorstellen. Viel Spaß wünsche ich.

25.10.2009

Fundamentalanalyse Bauaktien


Wertpapieranalyse Bilfinger Berger AG und Hochtief AG.

Analyse der Baubranche Deutschland und International.
 
Als erste Aktien werde ich die Bilfinger Berger AG und die Hochtief AG nach Valueinvestor Gesichtspunkten analysieren. Zuallererst möchte ich mit Allgemeinen Infos beginnen und diese dann in den nächsten Tagen um die Fundamental Aktienanalyse der Bilfinger Berger AG ergänzen. Was für die derzeitigen Bilfinger Berger Aktionäre nichts weiter als eine Zusammenfassung ist, dürfte für die Neueinsteiger sehr interessant und lehrreich sein.

Nach den vielen Pleiten der letzten 15 Jahren ist die Bilfinger Berger AG nun eine der wenigen Bau Großkonzerne des deutschsprachigen Raums. Die spektakuläre Pleite der börsennotierten Philipp Holzmann AG vor einigen Jahren ist eine Pleite die vom Verlauf her als besonders erwähnenswert genannt werden kann. Zudem belegt Bilfinger Berger zusammen mit der Hochtief AG als einzige Deutsche Unternehmung einen der Top10 Plätze in der europäischen Bauindustrie.
Das Volumen des Baumarktes in Deutschland kommt seit Jahren nicht so richtig vom Fleck, was die Grafik des Zentalverbandes der Deutschen Bauindustrie verdeutlicht. Bereits vor 10 Jahren haben die beiden deutschen Großkonzerne Bilfinger Berger AG und Hochtief AG mit der Umstrukturierung ihres Geschäftes begonnen.

Die Früchte dieser Arbeit zahlen sich sowohl für Bilfinger Berger als auch für Hochtief aus. Bilfinger Berger ist auf dem besten Weg eine Service Company rund um den Bau zu werden, was meiner Meinung nach, langfristig gesehen auch das bessere Geschäft ist.

Die aktive Bewirtschaftung bestehender Immobilien, das sogenannte Facility Management, angefangen von der Vermietung, über Renovierung bis hin zu Dienstleistungen wie Mietabrechnungen, ist nicht nur weniger zyklisch als das reine Baugeschäft an sich, sondern verspricht zudem auch mindestens die gleichen Margen wie das klassische Baugeschäft. Angepeilt werden natürlich höhere Umsatzrenditen gegenüber dem reinen Baugeschäft die meiner Meinung nach im Dienstleistungssektor auch erzielbar sind.

Bilfinger Berger verfolgt an dieser Stelle einen etwas anderen Ansatz als die Hochtief AG, denn diese setzt ihren Fokus weiterhin auf reine Bauprojekte und erwirtschaftet damit immer noch einen Großteil ihrer Umsätze und Gewinne. Der Einstieg in PPP Projekte seitens Hochtief nimmt jedoch stetig zu. Der Auslandsanteil an den Umsätzen bei der Hochtief AG beträgt über 80%, bei der Bilfinger Berger ist dieser bei stolzen 60% anzusetzen. Im Zuge der Auslandsorientierung hat man das Inlandsgeschäft den europäischen Wettbewerbern überlassen. In meinen Augen stellt dies keine tragische Entwicklung dar, da der Deutsche Baumarkt sehr hart umkämpft und nicht gerade für hohe Margen und hohe Renditen bekannt ist. Des Weiteren sind die Wachstumszahlen im Ausland, bedingt durch den großen Nachholbedarf in den weniger entwickelten Ländern Osteuropas und Asiens, deutlich höher.

Während in Russland das Bauvolumen in den letzten Jahren mit durchschnittlichen Wachstumsraten zwischen + 20% bis + 30% glänzt, befindet sich die Deutsche Bauindustrie seit der Sondersituation der Deutschen Wiedervereinigung auf einem stagnierenden bis leicht fallendem Niveau . Anschaulich wird das an den Grafiken Bauinvestitionen je Einwohner oder der langjährigen Übersicht der Baugenehmigungen für Wohnungen und Häuser.

Erwähnenswert ist, dass die Hochtief AG mit ihrem Anteil am Auslandsumsatz von allen Konzernen eine führende Position einnimmt. Kein Wettbewerber hat einen vergleichbar hohen Auslandsanteil an den Umsätzen. Die Bilfinger Berger AG kommt in diesem Vergleich auf einen respektablen 10. Platz.

Weitere interessante Zahlen stellen die Investor Relations Seiten der Hochtief AG und die Bilfinger Berger AG zur Verfügung. Dieses Material steht allen interessierten Anlegern jederzeit kostenlos sowohl online als auch in gedruckter Form zu Verfügung.

Der grundsätzliche Nachholbedarf vieler Auslandsmärkte und auch die schlechte Ausgangslage Deutschlands in Sachen Demographie, sind in meinen Augen klare Vorteile, die das Ausland den beiden großen deutschen Baukonzernen liefert. Das zukünftige Wachstum des Bauvolumens liegt außerhalb Deutschlands.

Der konsequente Ausbau der Geschäftstätigkeiten auf stärker wachsende Märkte erweist sich im Rückblick der letzten 5 bis 10 Jahre als die richtige Entscheidung der Deutschen Bauriesen Bilfinger & Hochtief. Wenn es Bilfinger Berger zusätzlich gelingt ihre Angebotspalette, Expertise im Facility Management und bei den PPP Projekten weiter aufzustocken, kann dieses Wissen weltweit, aber auch in Deutschland nutzenbringend für uns Aktionäre umgesetzt werden.

In den nächsten Tagen werde ich eine Aktienanalyse der Bilfinger und Hochtief durchführen. In dieser Fundamentalanalyse werde ich besonderen Augenmerk auf einige übliche Performance Indikatoren legen. Wieviel verdienen die Unternehmen ? wie nachhaltig sind Gewinne und die Gewinnmargen ? Wie stellt sich das Unternehmen gegenüber den Wettbewerbern auf und wo liegen die komparativen Vorteile ? Wichtige Kennzahlen für diesen Vergleich sind die EBT und EBIT Zahlen und auch die Verhältniszahlen wie Umsatzrenditen und Höhe des eingesetzten Fremdkapitals. Die Wertpapieranalyse wird auch die unterschiedliche Entwicklung der beiden Aktien in den letzten 10 bis 15 Jahren zeigen.


Quellen:
1. Zentralverband Deutsches Baugewerbe & Hauptverband Deutsche Bauindustrie
2. FAZ 28.12.200

15.10.2009

Aktien Analyse und fundamentale Geldanlage Grundlagen

In meinem Beitrag gestern habe ich über einige Grundsätze der Geldanlage in Aktien und der fundamentalen Aktienanalyse geschrieben und dabei erste Gedanken und Empfehlungen abgegeben.

Heute will ich weitere Grundsätze und Vorteile der Geldanlage in Valueaktien näherbringen. Für uns als Anleger sind die Vorzüge die regulierte Börsen mit sich bringen sehr
gross. Es gibt nur sehr wenige Investitionsmöglichkeiten die auch nur annähernd an diese hervorragenden Eigenschaften herankommen.

Vorteile der Aktienanlage

  • Liquidität der Börsen bei Standardaktien
  • geringe Kosten bei Kauf und Verkauf von Wertpapieren
  • ständige und faire Preisstellung an den Effektenbörsen
  • Gesetze schützen den Aktionär

Liquidität
Egal ob wir € 5.000 oder € 5.000.000 an Aktienwerten kaufen oder verkaufen wollen. Die hohe Flüssigkeit der Märkte in den bekannten Werten des Dax, MDAX, Tecdax erlaubt es die Anteile börsentäglich jederzeit zu verkaufen. Innerhalb von wenigen Sekunden können wir einen Käufer oder einen Verkäufer finden der uns die Anteile zu einem fairen Preis abnimmt. Mit keiner anderen Anlageform gibt es eine derart hohe Flüssigkeit. Wenn Sie ein Taschenbuch auf einem Flohmarkt verkaufen wollen kann es sein, daß es keine Käufer geben wird. Wenn wir ein Haus kaufen müssen wir erst wochenlang auf die notarielle Eintragung warten im Vergleich zu börsengehandelten Wertpapieren bei der wir sofort mit Einbuchung in das Depot Eigentümer werden. Von der oft mangelnden Liqudität der Immobilienmärkte ganz zu schweigen. Der Kauf und Verkaufsvorgang bei Immobilien zieht sich in der Regel über mehrere Wochen und Monate hin. Ganz einfach aus dem Grund weil es keine Käufer oder Verkäufer für das Objekt gibt.

geringe Kosten
Direktbanken und Onlinebanken wie DAB-Bank, Cortal Consors, DKB, Postbank bieten sehr günstige und sogar kostenlose Wertpapierdepots (Stand Oktober 2009) an. Für den Kauf und Verkauf einer Aktie fallen im Schnitt je 1 % bis 1,5 % an wenn beispielsweise Aktien im Wert von € 1.000 gekauft werden. Die Transaktionskosten bei vielen anderen Vermögensgegenständen sind in der Regel deutlich höher. Sei es bei Auktion über Ebay oder die Gesamtkosten die bei einem Immobilienerwerb anfallen. Fast überall werden deutlich höhere Gesamt Kosten anfallen als bei dem Kauf und Verkauf einer Aktie.

Preisstellung
Der Handel an den Börsen in den bekannten Standardaktien findet nach festgelegten Regeln statt. Sogenannte Market Maker (Marktmacher) stellen Ankauf und Verkaufspreis und ermitteln mehrmals am Tag amtliche Preise und stellen den Kurs entsprechend den Börsenregularien entsprechend fest. Im Vergleich zu dem Immobilienerwerb oder dem Kauf von direkten Beteiligungen an Unternehmen in Form von GmbH Anteilen sind Sie an der Börse durch zahlreiche Gesetze und Regeln vor Betrügern und Ausbeutern wie in anderen Branchen üblich geschützt. Dies trifft generell auf die grossen und bekannten Aktien zu. Für kleinere Werte die sich an weniger streng reglementierten Aktiensegmenten tummeln trifft das oft nicht zu.

Aktiengesetze

Es gibt zahlreiche Gesetze die Ihre Rechte als Aktionär schützen. Gesetze über den Insiderhandel, Gesetze zu Transparenz, Verhaltensregeln wie der Corporate Codex und die zahlreichen Vorschriften hinsichtlich Veröffentlichungspflichten der Aktiengesellschaften helfen dabei das Eigentum der Aktienbesitzer zu behüten.

Nachdem einige der in meinen Augen wichtigen Grundlagen erklärt wurden werde ich das Thema schon bald mehr auf die Value Aktienanalyse lenken und dann auch ausgewählte Aktien fundamental analysieren.


Aktienkauf nach fundamentalen Kriterien - weitere Grundlagen

Um erfolgreich Aktien richtig handeln zu können bedarf es Erfahrung, Wissen und auch der richtigen mentalen Einstellung.


Es ist wohl nichts schwerer als langfristig erfolgreich mit Wertpapieren und langfristig erfolgreich an der Börse zu sein. Es gibt auch nichts was schwerer zu lernen ist als das Trading. Sie werden keine Schulbücher finden und Sie können darüber auch nichts an einer Universität lernen.


Der durchschnittliche Aktieninvestor kommt sehr oft unverhofft an die Börse und kauft sehr unbedarft seine ersten Aktien. Oder noch schlimmer er kauft Zertifikate, Optionen und andere Instrumente deren Funktionsweise er nicht genau versteht. Durch Tipps von Bekannten die genauso unbedarft sind wie der Anleger selber oder durch Pressemeldungen die schnelle Gewinne vermuten lassen. Mit sehr wenig Vorbereitung und mit wenig Erfahrung begibt sich der Anleger auf sehr glattes Eis. Sogar für den Kauf einer Waschmaschine für weniger als 500,- EUR wird mehr Zeit aufgewendet als für den Kauf einer Aktie.


Viele gehen an die Börse nur mit einer vagen Ahnung davon was Sie dort erwartet. Viele erwarten sich den leichten Gewinn und setzen viel Geld ein nur um dieses Geld noch schneller wieder zu verlieren.


Es gibt tausende von Börsenbriefen und Zeitungen die täglich Aktienempfehlungen aussprechen. Echte nachvollziehbare und begründete Empfehlungen und Anweisungen findet man jedoch selten. Und welchen von den tausenden von Hinweisen kann ich trauen ? Wie erkennen wir erfolgreiche Aktientipps ? Was macht den erfolgreichen Trader und Händler überhaupt aus ? Welche Börsentipps versprechen viel und halten nichts. Wer will uns einfach nur etwas verkaufen und wann erhalten wir wirklich gute Tipps für lohnende Aktiengeschäfte. Was sind gte Tipps und wo liegen die Gefahren bei allgemein zugänglichen gut gemeinten Empfehlungen ? Worin unterscheidet sich eine gute Valueaktie von einer schlechten ? wie geht der Value Investor im Vergleich zu anderen Investoren vor ?


Ich bin der Meinung, daß Sie schon einiges an Informationen brauchen um wirklich erfolgreich an der Börse zu sein. Diese notwendigen Informationen und das nötige Wissen rund um die fundamentale und valueorientierte Aktienanalyse wird der Blog Ihnen vermitteln helfen. Ich will Ihnen nichts verkaufen und es werden nur Techniken präsentiert die ich selber erfolgreich seit gut 20 Jahren an der Börse anwende. Hier werden Sie keine Ebooks oder sonstige Services mit zweifelhaftem Wert finden die Sie erst teuer kaufen müssen. Entscheiden Sie nach eingehender Lektüre dieses Blogs einfach selbst. Machen Sie sich selber ein Bild darüber ob Sie mit der Valueanalyse erfolgreich an der Börse investieren können



Für den erfolgreichen Aktienspekulanten und Trader ist die spekulative und psychologische Einstellung mindestens genauso wichtig wie die passende Bank über die das Aktiendepot geführt wird. Auch für einen strikt fundamental orientierten Anleger spielt die Erfahrung und das Nervenkostüm eine wichtige Rolle um erfolgreich an der Börse zu sein.


Die spekulative Einstellung um Aktien richtig handeln zu können lässt sich erlernen. Umso mehr Sie über die Geldanlage und Aktien erfahren werden umso mehr wird sich auch Ihre Einstellung verändern.

Nach den ersten erfolgreichen Trades und auch den ersten verlustreichen Geschäften an der Börse werden Sie sehr wichtige Erfahrungen machen. Diese werden Ihnen im späteren Verlauf Ihrer Aktionärskarriere noch hilfreich sein.



Ein Architekt oder Arzt besucht eine Universität und lernt in zahlreichen Semestern bestimmte Regeln und Prinzipien kennen die für seinen Beruf wichtig sind. Diese Regeln werden auch später noch Ihre Gültigkeit im Berufsleben haben.



An der Börse sind die Regeln im Vergleich zu anderen Dingen des Lebens anders. Die Kunst der Aktienbewertung hat gegenüber anderen Anlagesystemen wie der Charttechnik jedoch klar definierte Gesetze und Regeln wie es beispielsweise auch bei den Architekten üblich ist. Aktienspekulation ist eine kleine Kunst, teilweise Erfahrung und manchmal benötigt man auch etwas Glück wenn es sich um Finanz Abenteuer ohne Sicherheitsnetz handelt.

Es gibt Regeln und Vergleichsmaßstäbe die bei der fundamentalen Aktienauswahl helfen können. Diese erfolgreichen Richtlinien will ich Ihnen vermitteln. Diese Richtlinien sind im Vergleich zu anderen ominösen Systemen nachprüfbar und anwendbar.

Die Bewertung einer Aktie ist nur zum Teil anhand der Bilanz und den GuV Auswertungen zu erkennen. Um den intrinsischen, den echten Wert eines Wertpapieres zu ermitteln müssen auch weiche Faktoren berücksichtigt werden. Auch die Psychologie und das weite Thema der Behavioral Finance Forschung spielt eine wichtige Rolle. Ein Teil des Aktienkurses ist schlicht und ergreifend das Ergebnis von Gier und Angst. In den nachfolgenden Artikeln stelle ich einige der bekannten Analysemethoden vor. Sie werden einiges über die technische Analyse, die Value Analysetechniken und andere Möglichkeiten der Wertpapieranalyse erfahren. Sie werden auch etwas darüber erfahren welche Aktienprognosemodelle erfolgversprechend sind und welche nicht und warum einige Modelle gar nicht erfolgversprechend sein können.

Für den Aktieninvestor gibt es letztendlich keine Garantie auf Gewinne. Sie werden keine Bank, Anlageempfehlung oder gutgemeinte Hinweise finden die Ihnen 100% garantierte Gewinne an der Börse ermöglichen.

Wieviele von denen die Ihnen eine Empfehlung und einen Hinweis geben können diese mit Ihren eigenen Erfolgen wirklich untermauern ? Wer kann Ihnen eine nachprüfbare und belegbare Liste zeigen die nachweist das über eine lange Zeit d.h. mindestens 7 Jahre und länger erfolgreich getradet wurde ?

Der Börsenanfänger macht viele Fehler. Es reicht nicht aus blind einer Aktienempfehlung hinterherzujagen die man nicht vor dem Kauf nach einem festen und verlässlichen Schema überprüft hat . Wenn Geld bei einem Aktiengeschäft verloren wird dann wird oft sehr schnell, sehr viel Geld verloren und gerade der Börsenanfänger denk sich, daß er diese Verluste genauso schnell auch wieder ausgleichen. Denkste. Ebenso üblich ist es für den Börsenanfänger sich erst sehr spät in seiner Karriere das Wissen über die Fundamentalanalyse aneignet.

Gewinnt der Spekulant oder Aktieneinsteiger dann denkt er, daß er ein sehr guter und schlauer Investor ist. Und dann will er mehr. Ohne eine echte fundamentale Basis für die weiteren Kaufentscheidungen zu haben.

Es ist schwer erfolgreich an der Börse zu sein. Machen Sie das beste daraus. Lernen Sie die Börse kennen. Lernen Sie die Erfolgsgeheimnisse der Trader und Superinvestoren kennen. Lernen Sie die Schwächen der Wall St. und des DAX30 kennen und lernen Sie auch Ihre eigenen Grenzen kennen. Diese Seite soll Ihnen die Techniken und Herangehensweisen so bekannter Value Investoren wie Warren E. Buffett und Peter Lynch aufzeigen. Auch ich bin erst über Umwegen auf die wertorientierte Geldanlage gestossen.

Hinterlassen Sie doch einen Kommentar wenn Ihnen die Artikel des Blog gefallen. Sie werden auf dieser Seite das nötige Wissen vermittelt bekommen um Aktien fundamental analysieren zu können und um langfristig erfolgreich an der Börse zu sein.