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Finanzkennzahlen und Bewertungskennziffern | Aktienvergleich | Aktien-Analyse lernen

Vergleich von Aktienkennzahlen |Bildung von Aktien Verhältniszahlen | Aktien Ratio Analyse | Aktien-Analyse lernen | Renault Aktie, BMW Aktie, Daimler Aktie

In dieser Aktien-Analyse will ich die aus den einzelnen Value-Aktien Analysen Erkentnisse weiter verdichten. Zudem werden die ausgewerteten Aktien-Analyse Verhältniszahlen (Financial Ratio) miteinander verglichen. Im Aktien Ratiovergleich werden die Unterschiede der einzelnen Aktien in der Bewertung sichtbar werden.
















Aktien-Analyse Kennziffer Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV)
Im Vergleich der Aktien Kurs-Gewinn-Verhältnisse fällt die große Bandbreite in den KGV der betrachteten Unternehmen auf. Die BMW Aktie ist mit dem 60fachen des Jahresgewinnes ambitioniert bewertet. Auch im längerfristigen KGV Vergleich zeigt sich das die BMW Aktie immer sehr teuer gehandelt wurde gemssen an der eigentlichen Ertragskraft der Aktie. Diese hohe Bewertung steht in keinem Verhältnis zum inneren Wert und der Gewinnentwicklung der Aktie.

Bei der Renault Aktie zeigt sich im Verlauf der letzten 20 Jahre nur in den Verlustjahren ein hohes KGV. Durch die Verluste bedingt kommt es automatisch zu hohen KGV Verhältnissen. Diese hohen KGV sind anders zu bewerten als die hohen KGV die durch reine Spekulation entstehen wie das Beispiel der BMW Aktie zeigt. In der Mehrzahl der letzten 20 Jahre war Renault gemessen an der Gewinnkraft (Earnings Power) nicht übertrieben bewertet.

Die Aktien-Analyse zeigt, dass die Daimler Aktie im direkten Vergleich zu der Renault Aktie ambitioniert bewertet ist. Im direkten Vergleich zu BMW ist Daimler aus der Sicht des Valueinvestors ebenfalls günstiger.

Aus Anlegersicht sind weder sehr niedrige als sehr hohe Kurs-Gewinn-Verhältnisse vorteilhaft. Eine Aktie sollte gemessen an  Ihrer echten Ertragskraft immer in einem KGV-Bereich zwischen 8 bis 15 notieren. Deutlich höhere oder tiefere Aktienbewertungen müssen skeptisch machen und sehr gründlich analysiert werden. Im Zweifel sind tiefe KGV hilfreicher für die zukünftige Entwicklung einer Aktie als höhere KGV.

Aktienbewertung Kennzahl Gewinn je Aktie (EPS)

Die hohe Aktienbewertung der BMW Aktie die in den hohen Kurs Gewinn Verhältnissen zum Ausdruck kam hat weitere Kursgewinne verhindert. Der Markt hat durch den Aktienkurs gemessen an den tatsächlichen Gewinnen die Zukunft bereits weit vorweggenommen.

Trotz einer hohen relativen Gewinn je Aktie Steigerung im Verlauf der letzten 20 und besonders der letzten 10 Jahre ist der BMW Aktienkurs heute nicht höher als vor 10 oder 15 Jahren. Ganz anders dagegen die Situation bei Renault. Ein schwächeres Gewinnwachstum im Vergleich zu BMW reichte aus um den Aktienkurs überproportional steigen zu lassen. In absoluten Gewinnzahlen war die Entwicklung der Gewinne immer noch sehr gut. Die Renault Aktie hatte keine sehr hohen KGV die immer Gegenwind für höhere Aktienkurse bedeuten. Bei der Daimler Aktie fällt der Gewinn je Aktie heute niedriger als noch vor 10 oder 15 Jahren aus. Eine Überbewertung über dem Fair-Value wäre in 1998 bei dieser Aktie nicht anhand der EPS Kennzahl zu sehen gewesen.



Profitabilität der Aktien | Buchwerte
Alle Aktien verdienen 2008 weniger auf Ihre Buchwerte als in 1998. Die Nettomargen schrumpften bei allen Aktien. Schrumpfende Profitabilität ist immer ein schlechtes Zeichen. Renault weist Ende 2008 noch die höchste Verzinsung der Buchwerte auf.

Stabilität der Aktien Gewinne
Alle Aktien weisen eine hohe Schwankung bei den jährlichen Gewinnen auf. Die Automobilbranche bleibt ein zyklisches Geschäft. Aktionäre in Autoaktien sollten sich diesen Umstand immer vor Augen halten.

Langfristig geht der Gewinntrend und die Gewinnhöhe bei allen betrachteten Aktienwerten nach oben. Die Gewinne der Autokonzerne schwanken stärker als die Gewinne im Dax oder die Gewinne von Unternehmen aus weniger konjunkturanfälligen Branchen.

Bilanzanalyse und finanzielle Position
Die Bilanzsituation bei der BMW und Renault ist angespannter als bei Daimler. BMW als auch Renault finanzieren Ende 2008 einen Teil Ihres langfristigen Vermögens mit kurzfristigen Geldern. Durch die jüngst ausgegebenen Anleihen des BMW Konzern sollte sich dies für Bilanz Ende 2009 entspannen. Die BMW hat Ihren Fremdkapitalbedarf von 50 Mrd im Jahr 2005 auf 80 Mrd Fremdkapital Ende 2008 gesteigert. Der Trend in der Entwicklung des Fremdkapitals war ein Grund für den Verkauf meiner BMW Aktien vor einigen Monaten. Hier wird meiner Meinung nach zuviel Geld in die Hand genommen. Ausgang ungewiss.

Eine Kapitalaufnahme seitens Renault kann in 2010 möglich sein und
wird die Bilanzrelationen nicht wesentlich verschlechtern. Der französische Staat ist immer noch einer der Großaktionäre im Renault Konzern. Der Cashflow der Renault dürfte in 2010 wieder positiv sein, für 2009 rechne ich mit einem negativen Cashflow von bis zu 300 Millionen EUR. Als zukünftiger Aktionär würde ich es vorziehen wenn der netto Kapitalbedarf durch eine Anleihenemission gedeckt wird.

Bilanziell hat die Daimler Aktie eine kleine Netto Vermögensposition bei den current net assets. Bei der Grösse der Geschäfte und der Bilanz kann auch eine Vermögensposition von 3 Milliarden Euro nicht als üppig bezeichnet werden. Bei allen drei Aktien zeigt sich, dass die Bilanzen sehr eng gezogen sind. Es gibt keine verborgenen Reserven in den aktuellen Bilanzen der Automobilhersteller. Alle Aktien sind gemessen an hohen Standards und Aktien aus anderen Branchen bilanziell als unsicherer einzustufen. Die Ratings von Moody und Standard & Poors bescheinigen allen Unternehmen Investmentqualität. Bei keiner Aktie ist der Cashflow zu niedrig, dass Vermögen zu klein oder die Schuldenlast zu hoch als das die Schulden und Anleihen nicht jederzeit bedient werden können.

Dividendenstabilität | Dividende je Aktie
Die BMW Aktie hat im Vergleich zu anderen Aktien die stabilsten Dividenden gezahlt. Die Daimler Benz Aktie hat immer die relativ höchsten Dividenden von den verglichenen Aktien gezahlt. Die relativ hohen Dividenden sind eine Ursache dafür, dass die Daimler Aktie gemessen an Ihrer tatsächlichen Ertrags Entwicklung stabiler als erwartet ist.

Aktienkursentwicklung | historisch
Historisch war die Kursentwicklung der Renault die beeindruckendste. Die Situation im Februar 2010 erinnert mich an die Situation in 1998 Jahren. Auch in 1998 war die Renault sehr günstig zu haben und die beiden anderen Werte waren relativ gesehen teurer. Durch den jüngsten Kursrutsch ist die Renault Aktie sehr günstig bewertet. Der intrinsische, echte Wert der Aktie liegt meiner Meinung nach schon heute mindestens 50% höher. Die Renault Aktie sehe ich als ein Aktien Value Schnäppchen. Bei den anderen Aktien ist die Überbewertung der Vergangenheit abgebaut. Eine nachvollziehbare Unterbewertung zum fairen Wert der Aktien kann ich anhand der Kennzahlen nicht erkennen.

Nach dieser vergleichenden Aktienanalyse in der ich einige Aktien Kennziffern betrachtet habe komme ich für mich zu dem Ergebnis das die Renault Aktie die bessere Aktie ist und auf Sicht längerfristige Sicht, mindestens 3 bis 5 Jahre, das höchste Kurssteigerungspotenzial hat. Ich werde daher in den nächsten Wochen diese Aktie für mein privates Depot kaufen.

Auch diese Analyse sollte Ihre eigene sorgfältige Aktien-Analyse nicht ersetzen. Ich will Ihnen mit diesen Aktienbewertungsmethoden einige konkrete Praxis Beispiele der fundamentalen Aktien-Analyse zeigen. Anhand dieser Beispiele können Sie die Aktien-Analyse lernen. Wenn Ihnen diese vergleichende Aktien-Analyse gefallen hat dann schauen Sie sich doch auch noch die detaillierten Aktien-Analysen an :

Aktien-Analyse BMW
Aktien-Analyse Renault
Aktien-Analyse Daimler


Viel Erfolg mit Ihrer Aktien-Analyse.

Kommentare

Julia-Papa hat gesagt…
Moin, Bob,

kannst Du mir den Wert "Net Assets für Aktionäre" erklären? Wie errechnet der sich und was sagt er aus?

Vielen Dank,
Julia-Papa
Robert hat gesagt…
Hallo Julia-Papa,

siehst mal. Du bist anscheinend einer der wenigen der alles liest :=). Ich hab meinen Artikel gerade noch einmal überflogen und ich hab es nicht erklärt. Ich habe das kurzfristige Vermögen (Umlaufvermögen und kurzfristig angelegte Termingelder) mit den kurzfristigen Verbindlichkeiten verglichen was ich zur Zeit aus den aktuellen Quartalsberichten entnehmen konnte. Und bei einigen Aktien/Unternehmen zeigte sich eine nicht ganz saubere Finanzierung bzw. die Bilanz sah nicht ganz gesund aus. Die Unternehmen hatten in dieser Krise teilweise deutlich mehr Schulden als Vermögen da war zumindest nach der Bilanz. Es war nicht so das Renault und BMW pleite waren aber es war schon eine angespannte Situation da. Die Cashflows waren ja noch positiv und das Bild heute müsste schon wieder ganz anders aussehen. Mangelnde Flüssigkeit ist nicht gut. Die Krise hat voll auf die kurzfristige Finanzierung und Bilanzsituation durchgeschlagen. Bei Renault fehlten effektiv 5 Milliarden von der Bilanz betrachtet. Die kurzfristigen Schulden waren um 5 Milliarden höher als das kurzfristige Vermögen.

Die Daimler war trotz Krise und Absatzproblemen dagegen noch relativ gut finanziert. Ich sag es einmal so. Alle 3 Aktien waren auch in der Krise noch weit davon entfernt wirklich pleite zu gehen. Renault, BMW und auch Daimler wären in der Krise schon noch an Geld gekommen wenn Sie es benötigt hätten (und Sie haben sich ja teilweise dann auch reichlich, reichlich Geld geholt). Vom Ruf schlechtere Unternehmen oder kleinere Unternehmen kann so ein kurzer, kleiner Engpass schon Kopf und Kragen kosten.

Tja. Was soll ich sagen. Nicht zuletzt wegen diesem Engpass hat die Renault Aktie in so kurzer Zeit soviel verloren und wurde richtig billig in meinen Augen. Deshalb hab ich bei diesem zyklischen Wert auch zugegriffen. Das ist keine Aktie die ich für die nächsten 20 bis 30 Jahre kaufe und nie wieder hinschauen muss. Das ist eine Aktie die ich, so hoffe ich, irgendwo am Tief kaufen konnte und ich werde mich bemühen die Aktie am nächsten zyklischen Hoch wieder zu verkaufen (wenn die alten Höchstkurse erreicht sind in den nächsten 5 bis 7 Jahren weiss ich wann ich verkaufen muss).
Robert hat gesagt…
Ach ja. Und aktuell ist Renault immer noch am günstigsten. Ich meine, allein die Renault Beteiligungen ----> Volvo & Nissan sind mehr wert als die Renault Aktie. Einfacher geht es doch nicht oder? Der französische Staat, der in manchen Dingen noch kommunistischer als Rotchina ist, ist mit 20% nochwas beteiligt und ist für mich im Zweifelsfall ein Garant dafür, dass selbst in der schlimmsten Krise eine Renault einfacher an Geld kommen wird als eine BMW oder eine Daimler. Das hat jetzt nichts mit der Bewertung zu tun war für mich aber von der Gesamtbetrachtung auch noch einmal ein Pluszeichen für die Renault Aktie.
Julia-Papa hat gesagt…
Hallo, Bob,

wenn ich schon so einen guten Blog entdeckt habe, dann will ich auch alles mitnehmen, was geht..

Zum Thema Renault eines vorweg: Ich habe mich nicht mit der Aktie beschäftigt und habe deswegen keine Ahnung davon. Ich bitte Dich darum, meine Anmerkungen als Anregung aufzufassen und nicht als Kritik oder so.

Du schreibst: "Ich meine, allein die Renault Beteiligungen ----> Volvo & Nissan sind mehr wert als die Renault Aktie." Woher weißt Du das? Hast Du das einfach errechnet aus Anzahl Aktien * Kurswert? Oder hast Du Volvo und Nissan ebenfalls analysiert? Es könnte ja sein, daß diese beiden Aktien völlig überbewertet sind und Deine "Sicherheitsmarge" gar nicht vorhanden ist.

Ich denke hier an die vielen Beteiligungsunternehmen zu den Neuer-Markt-Zeiten. Was hatten die nicht alle an milliardenschweren Beteiligungen im Portfolio. Und als dann die Blase platzte, lösten sich diese Werte in Nichts auf...

Weiter sagst Du: "Der französische Staat, der in manchen Dingen noch kommunistischer als Rotchina ist, ist mit 20% nochwas beteiligt und ist für mich im Zweifelsfall ein Garant dafür, dass selbst in der schlimmsten Krise eine Renault einfacher an Geld kommen wird als eine BMW oder eine Daimler."

Damit hast Du natürlich recht. Für mich ist allerdings ein hoher Staatsanteil (ebenso wie Politiker im Aufsichtsrat) ein Grund, die Finger von Aktien zu lassen. Ganz einfach deshalb, weil ein Staat andere Interessen hat als private Aktionäre. "Dem Staat" - also den Politikern - geht es darum, wiedergewählt zu werden. Die privaten Aktionäre, die Rendite wollen, stören dabei nur.
Robert hat gesagt…
Moin, Moin Julia-Papa,

oh ja. Die Internetblase mit Internet Capital Group und CMGI habe ich ganz direkt erlebt. Beteiligungsunternehmen die 30-40-50 Milliarden wert sind und deren Beteiligungsunternehmen teilweise nicht einmal 50 Millionen Umsatz gemacht haben aber dafür hunderte von Millionen Verluste. Kursverluste von 99% waren die Folge.

Da ist Renault und die Beteiligungen Volvo und Nissan schon etwas anders. Nissan ist sehr profitabel und besetzt gute Märkte. Ich war vor kurzem in Dubai und habe mich gewundert. Ich habe immer fleissig gezählt und Nissan war bei den ausländischen Marken und Japanern mit Abstand das meistgefahrene Auto. Volkswagen fast keine. Die Luxusklasse Autos waren in dem Land mit den statistisch häufigsten Millionären natürlich gut vertreten. Und da war auch Deutschland sehr gut vertreten mit BMW und Daimler und natürlich Porsche und auch Audi. Im Normalbereich war Volkswagen fast gar nicht vorhanden. Dafür hab ich massiv Nissan gesehen.

Die Mathematik dahinter ist ganz einfach. Nissan wird börsentäglich gehandelt und hat selbst eine Milliardenkapitalisierung und ist ein grosser, grosser Autokonzern. Renault ist der grössre Aktionär. Ich kann jeden Tag den Börsenkurs der Nissan nehmen und weiss was die Beteiligungen wert sind. Diese Beteiligungen sind nachhaltig auch etwas wert. Nicht zu vergleichen mit Internetklitschen aus dem Jahr 99,01,02.

Aktuell kann ich Renault mit einem Wert von null ansetzen (ist Renault Null Euro wert ?) und dann wären die Beteiligungen die Renault an Volvo und der Nissan Aktie hält immer noch mehr wert als die aktuelle Börsenkapitalisierung der Renault Aktie.

Das Nissan auch einen Milliardenverlust hatte in den letzten Quartalen würde ich nicht überbewerten. Fast alle Autohersteller hat es zerlegt. Nissan an sich ist solide finanziert und da brennt nichts an. Wenn es noch einmal den Double Dip gibt dann gibt es den auch bei der Daimler Aktie, BMW Aktie und den anderen Automobilkonzernen. Der Bewertungsunterschied bleibt immer noch und Renault ist mit Abstand die billigste von den betrachteten Unternehmen. Es gibt noch einen Autohersteller der ebenfalls weit davon entfernt ist ein Pleitekandidat zu sein und der sogar noch günstiger als die Renault ist. Falls ich noch mehr in Autoaktien investieren wollte würde ich die Peugeot/Citroen Aktie kaufen. Wie immer ist das keine Kaufempfehlung und Anlageempfehlung. Muss schon jeder selber nachdenken. Jede Aktie kann fallen, jedes Unternehmen kann und wird irgendwann pleite gehen wenn wir den Zeithorizont nur lang genug ansetzen.

Die Renault Aktie gibt es im Moment geschenkt. Die Beteiligungen der Renault --> Nissan und Volvo sind mehr wert als Renault an sich.
Muffin hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
Muffin hat gesagt…
Guten Morgen,

ich habe noch mal eine sehr spezielle Frage zu einem Wert in deiner ersten Abbildung.

Der Wert "Nettogewinn je Aktie" ist eigentlich sehr leicht zu berechnen und eigentlich habe ich damit gar keine Probleme. Nur im Jahre 2002 will er bei mir einfach nicht stimmen und bringt mich fast zum Haare ausreißen.

Der Nettogewinn (also das NET income) liegt bei 1956 Millionen €.
Die Anzahl der Aktien (Number of Shares) liegen 2002 bei 284.937.118 Stück.
Jetzt eigentlich nur den Gewinn durch die Anzahl der Aktien und schwup .. ich komme auf 6,8. Ich dachte erst an einen kleinen Schusselfehler deinerseits, aber nein .. der Geschäftsbericht sagt das gleiche: 7,54 (bzw 7,53).
Da es bei den anderen Jahren klappte, habe ich vermutet, das meine Zahlen einfach nur die falschen sind .. aber irgendwie müssen das doch die richtigen sein *grübel*.

Was macht man in dem Fall bei einer Fundamentalanalyse, wenn man keinen Bob zum Fragen hinter sich hat und auf wiedersprüchliche Werte kommt? Würde man dann einfach den gegebenen Wert im Geschäftsbericht übernehmen?

danke und lg muffin
Robert hat gesagt…
Hallo Muffin,
ich entferne manchmal Sondereinflüsse, Werte die nur in diesem Jahr vorkommen, aus meinen Zahlen. DIe Differenz scheint nur 10% sein ? dann könnte man ja sagen, daß Du sicherheitshalber mit der niedrigeren Zahl rechnen solltes.

Wenn die Aktie dann immer noch "kauf mich" schreit passt es ja. Wenn Sie Dir dann sagt "kauf mich jetzt nicht" ist es auch gut.

Wenn Du einige Zahlen am Anfang nicht nachvollziehen kannst, geht mir auch noch manchmal so, dann lass ich die eher komplett raus und bin damit auf der konservativen Seite.

Grüße,
Robert
Anonym hat gesagt…
Hallo Bob, eine Frage hätte ich noch zu der Analyse. Bei Hochtief sagtest du das die Leighton Beteiligung nicht einfach mit der Börsenkapitalisierung anzunehmen ist, sondern Hohtief als Gesamtkonzern zu sehen ist. Bei Renault nimmt du einfach den Nissan Anteil ohne die Gesamtkonzernbetrachtung.

Gibt es dafür einen Grund? Im Nachhinein hattest du zumindest bei Leighton und Hochtief mehr als Recht gehabt.. :)

Viele Grüße
Roman

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