07.03.2010

wertstabiles Aktiendepot - Überlegungen zur Wertpapieranlage

stabile und stressfreie Geldanlage mit Aktien  | Aktienempfehlungen konservatives Aktiendepot |  Voraussetzungen Gewinneraktien

Gerade die letzte Krise hat wieder die Tücken der Geldanlage in Aktien gezeigt. Es hätte doch alles so schön sein können. Nach 40% Kursplus kommt einem die grösste Wirtschafts- und Finanzkrise seit 1929 in den Weg und sorgt für ein deutliche Verstimmung bei den Aktionären. Was gestern noch ganz toll war, ist auf einmal sehr risikoreich und die Anleger können einzelne Aktien gar nicht schnell genug verkaufen.

wir bauen uns ein sorgenfreies Aktiendepot
Wer sich diesen Streß nicht mehr antun will sollte sich ein paar grundlegende theoretische Gedanken über seine Depotstruktur machen. Mit einigen Hintergrundinformationen ausgestattet und dem gesunden Menschenverstand ist es möglich das Auf und Ab der Börse deutlich zu mildern. Am Ende steht oft die gleiche Rendite oder sogar eine höhere Rendite bei deutlich weniger Streß.

Jede Dekade treibt eine neue Sau durch das Dorf
Zu den grössten Verlieren bei jedem Börsenabschwung zählen die zyklischen Werte z.B. aus der Automobil oder Stahlbranche. Ebenso zu den grossen Verlieren zählen die heiss gelaufenen Story Stocks die es in jeder Dekade gibt. In der letzten Dekade war es das Thema Informationstechnik und Rohstofffe. Für die nächste Dekade könnte es das Aktienthema erneuerbare Energien, China und vielleicht auch Gold werden. Gerade die Themen und Story Aktien weisen in schöner Regelmässigkeit deutliche Überbewertungen auf an denen sich dann im Abschwung zahlreiche Aktionäre die Finger verbrennen. Ein großer Teil der Storyaktien überlebt die jeweiligen Krisen nicht einmal.

heisse Aktienstory meiden
Die Erfolgsbilanz der Story Aktien gleicht am Ende einem Nullsummenspiel für die Aktieninvestoren. Insbesonders unerfahrene Anleger lassen sich oft von tollen Zukunftsaussichten, einer interessanten Geschichte und Pressemeldungen die letztendlich nicht mehr als Werbung sind blenden und kaufen zu fast jedem Preis in eine Aktie hinein deren Geschäftsmodell und Zukunftsaussichten Sie nicht wirklich verstehen. In der Summe ist bei diesen Aktien daher nichts zu holen. Es gehört schon sehr viel prophetische Gabe dazu das jeweilige Gewinnerunternehmen einer sich erst entwickelnden Branche zu finden. Einige wenige gewinnen sehr viel, die meisten verlieren auf längere Sicht bei diesen Aktien. Ich habe auch schon von Fällen gehört wo es bis auf die Firmengründer die beim IPO aussteigen überhaupt keine echten Gewinner in den Reihen der Aktionäre gibt. Gerade bei den Solaraktien und erneuerbaren Energieaktien wird man auf zahlreiche Beispiele für derart heisse Aktien treffen. Wer kann schon heute sagen wieviele dieser Unternehmen wirklich in der Lage sind langfristig überhaupt Geld zu verdienen.

Zyklische Branchen meiden
Indem zyklische Branchen mit Ihren sehr erratischen Gewinnausschlägen gemieden werden kann sich der Anleger vor grösseren Kursverlusten bei einem Wirtschaftsabschwung schützen. Das Kursrisiko (Volatilität) der weniger konjunkturanfälligen Aktien ist wesentlich geringer.

Die Erklärung ist ganz einfach. Der Aktienkurs folgt oder führt die Gewinnsituation der jeweiligen Unternehmen an. Bei einem zyklischen Unternehmen fallen und steigen die Unternehmensgewinne sehr stark und auch erratisch. Um im Kontext der letzten Aktienanalysen auf diesem Blog zu bleiben : eine Renault kann heute 3 Mrd EUR jährlich verdienen und bereits im nächsten Jahr 3 Mrd EUR minus einfahren. Bei einer nichtzyklischen Aktie dagegen fällt der Unternehmensgewinn oft gar nicht in nennenswertem Umfang und der Aktienkurs macht diese Entwicklung entsprechend mit. Die Aktie ist stabil im Vergleich zu den zyklischen Aktienwerten.

Volatilität der letzten 12 Monate und der letzten 5 Jahre

Dieses theoretische Beispiel will ich mit einigen praxisnahen Zahlen untermauern. Ein Ausdruck für das Aktien Kursrisiko und die Zyklik ist die sogenannte Volatilität der Aktie. Die Volatilität misst die durchschnittliche Schwankunksbreite in Prozent um die der Kurs einer Aktie sich im Jahresverlauf verändert hat.

Diese Zahlen finden wir auf den einschlägigen Börsenportalen, bei allen Onlinebrokern und auch in sehr vielen Tageszeitungen für alle Aktien und auch die führenden Indizes aufgelistet. Schauen wir uns doch einmal an welche Aktien eine hohe Volatilität haben und welche eine niedrige. Vielleicht sehen wir dann bereits sehr schnell was ein wichtiger Baustein für ein stressfreies Aktiendepot ist. Die nachfolgenden Volatilitäten sind ganz aktuell berechnet.

AT&T                           Vola 1 Jahr 22,79%       Vola 5 Jahre 27,63%
Coca Cola                     Vola 1 Jahr 18,20%       Vola 5 Jahre 20,92%
E.ON                            Vola 1 Jahr  31,46%      Vola 5 Jahre 32,47%
Nestlé                          Vola 1 Jahr 19,72%       Vola 5 Jahre 19,52%
Novartis                       Vola 1 Jahr 18,25%       Vola 5 Jahre 20,91%
Procter&Gamble           Vola 1 Jahr 21,52%       Vola 5 Jahre 20,42%
Nokia                           Vola 1 Jahr 43,86%       Vola 5 Jahre 38,48%
Royal Bank of Scotland Vola 1 Jahr  72,25%      Vola 5 Jahre 81,23%
BMW                            Vola 1 Jahr  39,50%      Vola 5 Jahre 35,01%
Henkel                         Vola 1 Jahr 26,27%       Vola 5 Jahre 27,34%
Beiersdorf                    Vola 1 Jahr 23,62%       Vola 5 Jahre 25,21%
Deutsche Bank              Vola 1 Jahr 52,70%      Vola 5 Jahre 45,99%

An diesen zufällig ausgewählten Unternehmen und deren Aktienkursvolatilität wird der Unterschied in der Kursentwicklung eines zyklischen und nichtzyklischen Unternehmens bereits deutlich. Wer sich den Chartverlauf dieser Aktien anschaut oder diese Aktien während der Krise und im Aufschwung selber im Depot hatte wird wissen wovon ich rede. Die grösste Krise der letzten 80 Jahre konnte einem Unternehmen wie Nestlé kaum etwas anhaben. Gewinn, Dividende und Umsatz sind nicht nennenswert eingebrochen bzw. sogar gestiegen. Ganz anders das Bild bei den sogenannten zyklischen Aktien.

Diese Beobachtungen lassen sich in allen Ländern und Börsenmärkten der Welt feststellen und lassen sich ebenso für alle betrachteten Zeiträume feststellen. Auch ein Warren Buffett hat seinen immensen Reichtum zu einem großen Teil den eher langweiligen Aktien zu verdanken. Zumindest verdankt er seinen Reichtum einer sehr geschickten Kombination von Aktien die sich dadurch auszeichnen das Sie in der Krise viel weniger verlieren als andere Aktien.

Fazit: Um uns ein krisenfestes und wachstumssicheres Depot zu bauen welches auch den Ansprüchen von Witwen & Waisen gerecht wird müssen wir Aktien aus weniger konjunkturanfälligen Branchen wählen. In meiner nächsten Aktien Fundamentalanalyse werde ich daher eine Nichtzyklische Branche wählen und repräsentative Unternehmen aus dieser Branche fundamental vergleichen. Zusätzlich zu den hier beschriebenen Überlegungen werde ich weitere Anforderungen an die Aktien stellen um zu gewährleisten das Sie den Anspruch eines wertstabilen Depots erfüllen.

Viel Spaß bei Ihren Aktienanalysen wünsche ich und wenn Ihnen der Beitrag gefallen hat dann verlinken Sie doch auf mich. Gerne können Sie diese Aktienanalysen auch für Ihren Blog oder Forum verwenden wenn Sie dabei auf diesen Blog verweisen.

____________Nachtrag am 17.01.2011 / 16:23____________

Kurz Aktien-Analyse Nestle Aktie

Hallo Ingrid,

na sowas :=). Meine Antwort wäre zu lang für den Blog Kommentar. Daher schreib ich es gleich in den Beitrag hier.Und bitte überlies einfach mal die Rechtschreib und Zeichensetzungsfehler, ich schreib es mir hier so frei von der Leber gerade die Antwort für Dich.

Da will ich Dir mal kurz meine Meinung zur Nestle Aktie sagen. Zuerst noch was allgemeines, lass Dich da nicht zermürben und verunsichern. Wenn man damit gerade erst anfängt kommt einem alles unheimlich schwer und "unmöglich" vor. Ist es aber gar nicht. Fang einfach mit den Grundlagen an. Zu den Basics zählen dann z.B. eine Analyse nach den Dividendenrenditen, oder den KGV (alternativ Gewinnrendite, was auf das Gleiche rauskommen wird vom Ergebnis) und lass erstmal die Finger von den auf den ersten Blick esoterisch klingenden Discounted Cash Flows. Eine einfache Aktienanalyse nach Dividendenrenditen oder KGV funktionierte historisch sehr, sehr gut. Und ich habe keine Bedenken, daß sich das in Zukunft ändern könnte.

Ich hab mir auf die Schnelle einige Zahlen angeschaut. Der aktuelle Aktienkurs heute beträgt 52 CHF, Nestle hat eine Dividende in 2009 gezahlt in Höhe von 1,60 CHF. Die Nestle Aktie Dividendenrendite beläuft sich damit auf gut 3,07 %. Für das Geschäftsjahr 2010 ist von einer höheren Dividende per Nestle Aktie auszugehen. Nestle hat in den letzten 15 Jahren jedes Jahr die Dividende steigern können. Das Geschäft ist idiotensicher, super bekannte Marken, dominante Marken, überall auf der Welt präsent, auch in den Emerging Markets von Indien bis China steht überall Nestle im Regal. Das Business ist planbar. Auch in Krisen und Rezessionen wird die Nestle als eines der letzten Unternehmen unter gehen. Der zweite Weltkrieg, Depressionen und andere Katastrophen gehen an diesen Unternehmen fast spurlos vorüber. Du darst halt nicht verkaufen in der Panik, sondern ausschließlich dazukaufen wenn mal wieder Panik ist ! Auch in 50 Jahren werden die Leute noch Kaffee trinken und ein Eis schlecken gehen. Da die Renditen für relativ sichere AAA Staatsanleihen in den letzten 1-2-3 Monaten deutlich gestiegen sind ist der Abstand zwischen Staatsanleihen und Dividendenrenditen der großen Standardaktien nicht mehr so groß wie noch Mitte und Q3/2010.

In 2000 betrug die Dividende je Nestle Aktie 0,55 CHF, in 2001 schon 0,64 CHF, in 2006 hatten wir bereits 1,04 CHF, in 2008 bereits die 1,40 CHF. Auch in der Zukunft wirst Du dich mit ganz, ganz großer Wahrscheinlichkeit an stetig steigenden Dividenden erfreuen können. In 2011 gehen die Analysten von einer Dividenden Konsensschätzung für die Nestle Aktie von 1,68 CHF aus  Das entspräche dann zum heutigen Aktienkurs einer Div-Rendite von 3,20. Was auch nicht die Welt ist.

Die Nestle ist daher alles, alles andere als billig. Super, super teuer ist Sie aber auch nicht. In jedes Depot gehören einfach ein paar Aktien über die man sich nie wieder Sorgen machen muß. Das gelingt nur wenn Du günstig kaufst. Wenn Du entsprechend billig kaufst kannst Du die Nestle Aktien durch jede Krise einfach durchhalten und musst nie wieder verkaufen. Die Nestle Aktie gehört auch in diese Kategorie. Es sei denn die Nestle expandiert irgendwann in die Chiptechnologie oder diversifiziert in den Autobau. Dann würde ich meine Meinung ändern. Aber die Zeit ist nicht jetzt. Ich würde empfehlen z.B. jetzt 30% zu kaufen von der Gesamtgröße die Du irgendwann haben willst. Weitere 20% bis 30% vielleicht in 6 Monaten, in der Hoffnung das es dann billiger geworden ist. Und weitere 50% erstmal gar nicht. Weil der Kurs einfach nicht billig genug ist. Ich bin da also weniger optimistisch als Otte.

Von den KGV ist die Betrachtung zur Zeit genauso wie bei den Dividenden. Die KGV Betrachtung ist mit einem KGV von 15 (entspricht einer Gewinnrendite von 6,66%) auch nicht superbillig.

Das Du einiges gleich ausdruckst freut mich natürlich. Freut mich riesig, daß es Dir so gut gefällt und Du damit sogar "lernen" und arbeiten kannst. Bei einigen Artikeln habe ich auch genau die Anfänger im Auge. So einer war jeder schließlich einmal. Ich versuch zumindest so zu schreiben, daß es auch für einen Einsteiger der gar kein Vorwissen hat verständlich wird. Das ist ohnehin die hohe Kunst. Meistens ist es doch der Lehrer der schlecht ist und nicht der Schüler wenn etwas nicht verstanden wird.

Mein Tipp wäre das Du die Unilever Aktie einmal näher anschaust. Die Unilever ist reichlich in meinem Depot vertreten, Nestle hab ich fast nix. Unilever ist deutlich günstiger bewertet, ca. 20% günstiger in allen Kennzahlen. Unilever ist wie die Nestle auch ein klasse geführtes Unternehmen und Du musst Dir da keine Sorgen um Dein Investment machen. Einmal billig gekauft und Du bist an einem wunderbaren Unternehmen beteiligt. Auch die Unilever hat wie die Nestle nicht nur 1 starke Marke sondern hat die starken Marken gleich im Dutzend. Bei dieser Aktie würde ich bereit sein 50% oder gar 65% meiner Endposition sofort aufzubauen. Der heutige Aktienkurs ist immer noch günstig. Deutlich günstiger als bei der Nestle Aktie. Unilever ist von der Bewertung die bessere Aktie. Von der Qualität auf einer Stufe mit der Nestle. Unilever hat zudem noch diverse Phantasien in der Aktie. Wenn Du Dich einliest wirst Du das schon raushören und nachlesen können. Unilever ist ein relativ guter Kandidat für eine Übernahme. Dadurch könnte der Aktienkurs spontan um 50% oder mehr steigen.

Am 17.01.2011 beträgt der Kurs der Nestle Aktie 52,05 chf und der Kurs der Unilever Aktie 22,69 €. Mal sehen wer in den nächsten 24 bis 36 Monaten die höhere Rendite bringt. Ich tippe fast das die Unilever ein klein bisschen besser funktionieren wird.

Aber jetzt auch nicht den Fehler machen und sich von mir reinreden lassen. Bei beiden Aktien bist Du Eigentümer wundervoller Unternehmen. Das ist Fakt. Die Nestle ist durch Ihre Qualität vielleicht auch berechtigt 20% teurer als eine Unilever Aktie. Richtig billig ist halt leider keine mehr. In 2009 waren die billig. In 2010 auch noch relativ billig. Die letzten 6 Monate haben doch einige Aktien einen großen Sprung nach vorne gemacht.

Womit wir bei der nächsten wichtigen Lektionen für uns als Anleger wären. EIn Warren Buffett ist so reich geworden weil er nur dann investiert hat wenn es wirklich, wirklich billig war. Dieses zu beherzigen fiel mir in den ersten Jahren als Investor selber sehr schwer. Ich denke jeder der mit der Geldanlage in Aktien anfängt hat die gleichen Probleme und Schwierigkeiten. Diese Lektion ist einfach zu verstehen, aber viel schwerer umzusetzen. Dazu kann man auch einen viel längeren eigenen Beitrag noch schreiben.

Den meisten Anfängern brennt das viele Bargeld ein Loch in die Tasche und die wollen auf Teufel komm raus investieren. Sie können es gar nicht sehen wenn viel Bargeld auf dem Depot und Konto liegt. Aber genau das ist falsch.

Bargeld und Eigenkapital ist kostbar. Um genau zu sein ist finanztechnisch und aus der Finanzierungstheorie her betrachtet nichts so teuer wie Eigenkapital. Ein Warren Buffett hält oft über Jahre 30% seines Vermögens in Bargeld (bei Berkshire Hathaway hat er über jahrelang fast 50% gehalten und fast 50 Milliarden US-Dollar Bargeld gehalten) und ist auch mit 100% Bargeld (in dem Privatdepot von Warren E. Buffett ist er manchmal auch zu 100% in Cash) gut gelaunt. Das Geld brennt Ihm keine Löcher in die Taschen. Nur mit Bargeld kann er Chancen nutzen. Wir machen bestimmt nichts falsch wenn wir diesen Weisheiten und Erfahrungen folgen. Das wäre eine Empfehlung eines Warren Buffett.

Ganz anders dagegen die Empfehlungen der Presse und der Börsenbriefschreiber. Der muß eine Story schreiben. Er kann gar nicht sagen, daß es jetzt am Besten wäre für die nächsten 2 Jahre mal nichts zu tun und auf Bargeld zu sitzen. Er muss jede Woche neue Aktien empfehlen. Egal ob es Sinn macht oder keinen Sinn macht. Wenn Du verstehst was ich meine.

Wir sollten es nur einsetzen wenn die Gefahr es zu verlieren klein ist und wir sehr, sehr gute Erfolgsaussichten haben. Und nur mit Bargeld hast Du die Möglichkeit bei einem Crash oder kleinen/großen Krise nachzukaufen. Ein KGV von 16,17 oder 18 ist nicht mehr billig. Egal ob das Unternehmen jetzt Nestle heisst oder nicht. Bei diesen KGV zur Zeit also bitte auf keinen Fall Haus und Hof investieren.

Über ein Feedback von Dir freuen sich hier alle bestimmt. Ist hilfreich für mich und hilft den anderen bestimmt auch. Konntest Du mit der Antwort was anfange und wie hast Du dich entschieden ? (nichts zu tun ist oft auch eine gute Entscheidung!)

Grüße.
Bob

Kommentare:

  1. Anonym17/1/11

    Hallo Bob,
    habe mir deinen ganzen Blog ausgedruckt und sitzte jetzt Abend für Abend mit einem Leuchtstift davor. Gebe mir große Mühe mir die Aktienanalyse beizubringen. Und ich habe gute Hoffnungen. Allerdings geht es nicht so schnell -deshalb vorab ne Frage: Nestle ist gefallen (40,60€) und diese Aktie gefällt mir gut. Ist jetzt ein Zeitpunkt einzusteigen? Ich möchte diesen Zeitpunkt nicht verpassen und vielleicht hast du diese Aktie schon analysiert? Bei mir dauert es noch ein bisschen bis ich das Analysieren richtig verstehe und ich möchte den Einstiegszeitpunkt für Nestlé nicht verpassen. Kannst du mir bitte einen Tip geben, bitte. Max Otte meint in seiner Kolumne jetzt wärs gut, aber er hat vor einigen Wochen auch noch Beiersdorf empfohlen und die ist auch 8€ abgestürzt...
    Viele Grüße
    Ingrid

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  2. Hallo Ingrid, lies mal den Beitrag selber. Hier wurde der Platz zu eng. Viel Spaß noch!

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  3. Anonym17/1/11

    Hallo Bob,
    vielen lieben Dank, dass du so detailiert (umfangreich)... ach, einfach nett geantwortet hast. Plötzlich habe ich es nicht mehr so eilig wie heute mittag. Ich werde mir jetzt die Zeit zum Nachdenken nehmen und vergleichen. Ich weiß noch nicht, ob ich kaufe...
    Jetzt heißt es erstmal wieder Leuchtstift raus und weiterlesen.
    Viele Grüße
    Ingrid

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  4. Anonym17/1/11

    Hallo Bob,
    jetzt hatte ich diesen "Heureka-Augenblick"!!! Jawohl!

    Falls du von Heureka noch nichts gehört hast, hier die Erklärung aus Wikipedia: Heureka ist Griechisch und heißt: Ich hab’s gefunden, was vor allem im Zusammenhang mit Archimedes von Syrakus überliefert und bekannt ist.Der Ausruf ist nach einer Anekdote berühmt geworden, derzufolge Archimedes von Syrakus unbekleidet und laut Heureka! rufend durch die Stadt gelaufen sein soll, nachdem er in der Badewanne das nach ihm benannte Archimedische Prinzip entdeckt hatte. Seitdem wird Heureka als freudiger Ausruf nach gelungener Lösung einer schweren (meist geistigen) Aufgabe verwendet und steht auch als Synonym für eine plötzliche Erkenntnis)

    Jetzt könnte ich auch Heureka, Heureka schreien!Jetzt kapier ich genau was es mit dem KGV und Dividendenrendite beim Aktienkauf auf sich hat. Lach bitte nicht, aber für mich ist das schon ne wahnsinns Erkenntnis. Nein, ich werde Nestle noch nicht kaufen.

    So als nächstes schau ich mir mal all die anderen Kennzahlen an. Mal sehen, ob ich noch ein paar Heureka-Augenblicke erlebe.
    Danke
    Viele Grüße
    Ingrid

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  5. Ingrid. Liest Du noch mit ? Hast Du zur Zeit Cash ? dann nutz es :=). Vielleicht schaffst Du es ja und schreibst ein Feedback....

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  6. Anonym16/7/12

    Hallo Bob,
    bin erst heute auf diese Seite durch irgendeinen Link in einem Forum gekommen.
    Ich muss hier noch viel lesen um Deinen Stil zu verstehen.
    Danke für Deine Arbeit hier. Gruß Hanna

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Danke für Deinen Besuch. Versuch möglichst sachlich zu bleiben. Feedback, Kritik und auch Deine Beispiel Aktien-Analysen sind herzlich willkommen. Nach Absprache kann Ich auch einen Autoren Zugang vergeben und Du kannst hier jederzeit Deine Analysen zur Diskussion veröffentlichen. Viel Spaß mit diesem Value-Aktienblog ! (nicht böse sein wenn Antworten von mir wieder "ewig" dauern...)