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George Soros - Portrait eines Superinvestors

George Soros - Meister der Makrowetten

The man who broke the Bank of England

Reich durch Devisenhandel - Do it yourself Forex

Vor kurzem hatte ich etwas über die Performance der ganz grossen Meister im Investmenthandwerk geschrieben. Es gibt viele Möglichkeiten ein Vermögen an den Finanzmärkten zu gewinnen und ebenso viele, wenn nicht sogar mehr, Möglichkeiten ein Vermögen zu verlieren.
Eine der Spezialitäten von George Soros ist unter anderem der Devisenhandel gewesen. Er nutzte die Devisenmärkte für seine Makrowetten durch die Er reich, berühmt und berüchtigt wurde.George Soros schaffte es über einen Zeitraum von mehr als 3 Jahrzehnten eine jährliche Performance (durchschinttlich) von rund 30'% einzufahren. Mit diesem Wachstum hätte man sein Geld mehr oder weniger alle 2,3 Jahre verdoppelt. Nur Geld drucken geht noch schneller.

Der Forex Markt

Der Devisenhandel (Forex / Foreign Exchange) ist eine der schnellsten Möglichkeiten hohe Renditen einzufahren oder in atemberaubender Geschwindigkeit erleben zu können wie aus einem großen Vermögen ein kleines wird.

Die Devisenmärkte bieten einem Vollblutspekulanten (ich sage bewusst Spekulant. Gezielt in Aktien zu investieren, Aktien/Unternehmen zu analysieren und in Devisen/Währungsrelationen zu "spekulieren" ist etwas komplett anderes) diverse Vorteile: die höchste Liquidität im Vergleich zu allen anderen Finanzmärkten wie den Aktienmärkten oder den Rentenmärkten, wahnwitzige Hebel (Hebel von 200 und mehr sind fast Standard) und ein Handel mit allen Währungen der Welt der rund um die Uhr läuft von Tokio, über London nach New York.

Für einen Großspekulanten wie George Soros der mehrere Milliarden bewegt ist Liquidität in diesem Fall ein Vorteil. Soros muss im Devisenhandel keine Sorgen haben, daß seine Investments selber schon den Markt bewegen. Er kann jeden Tag Milliarden in den Markt werfen und investieren und ein Währungspaar wie Dollar/Yen oder Euro/USDollar würde nicht einmal zucken, d.h. der Kurs würde sich nicht grossartig verändern auch wenn man zügig 30,50,100 Milliarden investieren und spekulieren will.

Für einen langfristig denkenden Anleger ist Liquidität nicht unbedingt ein Vorteil, da hohe Liquidität in der Regel mit einer geringeren Rendite einhergeht im Vergleich zu schlechter liquidierbaren Anlagen die höher rentieren (Anmerkung : Die weniger liquiden Anlagen müssen eine potenziell höhere Rendite bringen falls die Märkte im Ansatz effizient sind).

Wer Forex handeln will braucht einen geeigneten Broker der auch Forex unterstützt. Bei Banken wie DAB-Bank, comdirect, Cortal Consors ist echter Forex gar nicht möglich. Die sogenannten PIPS (Spannen/Spreads) sollten auch nicht zu hoch sein. Es gibt Broker die sehr schlechte Margen/Spreads stellen und einige mit denen man schon bei 1-2 und maximal 3 PIPS handeln kann.

Ein günstiger Broker der mit niedrigen Spannen operiert und alles liefert was man benötigt um mit Devisen zu handeln ist z.b. der Broker Alpari. Devisenhandel mit Alpari

Portrait George Soros

Soros wurde am 12. August 1930 in Budapest geboren. Seine Familie und er haben die Nazi und Judenverfolgungen am eigenen Leib erlebt und überlebt. George Soros floh 1947 aus Ungarn nach England und besuchte dort die LSE (London School of Economics), DIE englische Universität  in Sachen Wirtschaftswissenschaften. Seinen Abschluss von der LSE erhielt er im Jahre 1952. 

Sein Vater war Mediziner und Anwalt. George Soros handelte bereits in seiner frühen Jugend, als junger Erwachsener, auf dem Schwarzmarkt während der Nazi Okkupation mit Devisen. Auf so eine "Idee" muss man auch erst einmal kommen in diesem Alter.

Ich kenne mehrere Berichte in denen beschrieben ist, daß George Soros die Differenzen in Wechselstuben und auf dem Schwarzmarkt ausgenutzt hat um daraus einen Profit zu schlagen. Das heisst er hat z.B. Britische Pfund in Forint getauscht, die Forint genommen und diese in Schweizer Franken getauscht, die Schweizer Franken z.B. wieder in Dollar und das ganze wieder zurück in Forint. Und am Ende hatte er durch diese "simple" Devisentauscherei mehr Geld als am Anfang. George Soros war keine 20 Jahre alt 
und konnte bereits Dinge sehen, Verknüpfungen herstellen die kein anderer gesehen hat und war bereits in jungen Jahren offensichtlich in der Lage spielend um 17 Ecken zu denken.

So etwas ist heute quasi undenkbar vermute ich, bei jedem An- Verkauf in einer Bank von Devisen/Sorten verlieren wir zwischen 3-5% durch die Brief/Geldspannen. Selbst bei einem relativ günstigen Devisenkurs, wie man Ihn z.B. bei einem Auslandseinsatz mit seiner Kreditkarte hat wird das alles nicht mehr funktionieren. Allerdings bin Ich in meinem privaten Leben, und auch als Investor, noch nie auf die Idee gekommen auszurechnen ob sich Vorteile ergeben könnten wenn ich mehrfach in Devisen hin und her tausche. Von der Theorie, wenn man daran denkt wieviel Banken & Profiinvestoren mit automatischen Handelsprogrammen sich auf allen Märkten tummeln, sollte das heute inzwischen völlig unmöglich sein.
Wir können davon ausgehen, daß Soros in 1945 keinen Taschenrechner und PC mit Internetzugang hatte. Wie man als 16 jähriger auf solche Ideen kommt ist schon der Wahnsinn meiner Meinung nach. Schön zu sehen ist an diesem Beispiel wie ein echter Superinvestor neue Ideen nutzt und seine "eigenen Wege" findet richtig Geld zu verdienen. 

Wir können auch wieder einen Faden sehen in dieser Geschichte der sich durch die Lebensläufe von so gut wie allen Superinvestoren zieht. Sie fangen sehr, sehr jung an mit dem Geld verdienen und den Finanzgeschäften. Nur einige wenige beginnen erst später mit der Karriere in Sachen Finanzen. Mit Mitte 20 haben die meisten Superinvestoren bereits mindestens 10 Jahre Erfahrung in Sachen Geldanlage. Und mit Mitte 30 sind die meisten von Ihnen bereits so reich, daß Sie locker von Ihren Zinsen & Dividenden leben könnten und nicht mehr arbeiten müssten wenn Sie nicht wollten. Die meisten arbeiten jedoch weiter da Ihnen das "Spiel" einfach zuviel Spaß macht.

Die weiteren Stationen im Leben von George Soros als Investor und erfolgreicher Spekulant (ein Aussenstehender würde das was Soros macht als Spekulation bezeichnen,
ich vermute für Soros sind es alles sichere Investitionen...) waren :

Lebenslauf und Werdegang George Soros

1930 geboren Ungarn, Budapest
1947 England Emigration
1952 Abschluss London School of Economics
1956 Umzug in die USA
1956 Arbitrage Trader bei FM Mayer
1959 Analyst bei Wertheim & Co. / Analyst für europäische Aktien (mit einer Analyse über Deutsche Rückversicherer machte sich Soros in dieser Zeit
     einen Namen in der Branche)
1963 Analyst / Fondsmanager bei Arnhold & S. Bleichröder
     Bei Bleichröder übernahm er die Führung des First Eagle Fund. In 1969 übernahm
     er das Management eines zweiten Funds bei Bleichroede namens Double Eagle. Double Eagle und First Eagle
     sind glaube ich auch heute noch aussergewöhnliche Funds. Der Double Eagle war bereits ein Hedgefund
1970 Schritt in die "Selbständigkeit". Zu diesem Zeitpunkt war Soros eigentlich schon ein "reicher" Mann mit mindestens 1 Million US-Dollar eigenem Kapital (1970
1970 - bis heute

in den ersten 10 Jahren macht der Quantum Funds jährlich/durchschnittlich 42%. 1992 am schwarzen Mittwoch machte Soros/Quantum Fonds 
durch eine Short Wette gegen das Britische Pfund (Pfund im Wert von über 10 Milliarden leer verkauft) von sich reden und verdiente mit dieser Wette geschätzte 1.1 Milliarden US Dollar. George Soros stand daraufhin stark im Rampenlicht weil seine Spekulation und der Austritt Großbrittaniens aus dem Währungsmechanismus der EU mit seinen festen Währungsbandbreiten vielleicht einen Zusammenhang hatten. Die meisten Zeitungen schreiben bis heute, daß er dafür verantwortlich war/ist. So einfach ist es aber nicht. Wer damals dabei war wird das bestätigen können. Jeden Tag fällt oder steigt die Börse. Jeden Tag fällt oder steigt der Dollar usw. 

Und alles was man liest in der Presse, die Gründe warum die Börse an einem Tag gestiegen oder gefallen ist, ist Käse. Ich verdrehe jeden Tag die Augen wenn ich auf Bayern 5 Nachrichten wieder höre "Der DAX ist um xx,xx % gestiegen weil die Auftragseingänge gestiegen sind,  der IFO Index besser als erwartet ausfiel, der Himmel blau war usw.". Alles Käse. Ein Blatt, ein Journalist der das schreibt zeigt für mich, daß er a) keine Ahnung hat oder b) bewusst eine Story stricken will. 

Es gibt einige wenige Magazine/Finanznachrichten die Formulierungen dieser Art nie benutzen, an solche Quellen sollte man sich dann auch halten als Investor. Gerade als Anfänger wird man sonst viel zu oft auf die falsche Fährte gelockt in Sachen Investments. Ein Anfänger wird wohl auch heute noch denken, daß der IFO Index irgendetwas vorhersagen könnte usw.  Ohne Fremde Hilfe, ohne gute Ausbildung benötigt man Jahre um den Mist aussortieren zu können mit dem man von der Presse täglich bombardiert wird. (Anmerkung: ob ich es jemals schaffen werde einen Artikel zu schreiben ohne auf die Presse zu schimpfen ? )

Genauso ist es auch mit dieser Spekulation gewesen. Soros hat es vielleicht beschleunigt, er hat den Austritt des Britischen Pfunds aus dem Währungsmechanismus vermutlich beschleunigt weil die Presse diese Wette auf einmal im Fokus hatte. Die Summe an sich war keinesfalls so hoch die britische Zentralbank in die Knie zu zwingen. Es kam halt alles zusammen in dieser Zeit. Ich war da noch relativ jung und der Soros war zu dieser Zeit mein Hero. (in dieser Zeit hatte ich auch nicht viel mit investieren am Hut, alles drehte sich um 80% Rendite jährlich mindestens...) Erst später war dann Buffett auf der Liste und im Blickfeld bei mir.. Aber Ihn allein verantwortlich zu machen halte ich persönlich für weit hergeholt. Soviel Milliarden hatte auch ein Soros damals nicht zu Verfügung. 


In den letzten Jahren machte Soros mehr durch seine Philantrophie als durch seine Investments von sich reden. Im Verlauf der letzten Jahrzehnte hat Soros mehrere hundert Millionen gespendet. Ebenso nimmt er gerne kontroverse Positionen in der Öffentlichkeit ein und hat das Privileg die Wahrheit und seine Meinung zu sagen. Er hat genug Geld, muss keine Angst um seinen Job haben, hat genug Erfahrung um zu sagen wie die Dinge seiner Meinung nach sind. In einem Essay schrieb Soros : 
  "Das verpflichtet mich, zu kontroversen Themen Stellung zu beziehen, wenn andere es nicht können. Das Einnehmen solcher Positionen ist für mich ein Quell der Zufriedenheit. Kurz gesagt, meine Philanthropie hat mich glücklich gemacht.”

Hier noch einige Links zu Interviews mit Soros in denen etwas über seine Gedanken zur Europafinanzkrise und deren Bewältigung und etwas über die Schliessung, für aussenstehende Investoren, des Quantum Fund steht.

http://www.spiegel.de/wirtschaft/interview-mit-george-soros-zu-deutschland-und-zur-euro-krise-a-841021.html

http://www.welt.de/finanzen/article13508555/George-Soros-schickt-sich-selbst-in-Rente.html

http://www.georgesoros.com/articles-essays/entry/germanys_reticence_to_agree_threatens_european_stability/

Deutschland und die Europa-Finanzkrise

Mit seiner Aussage, daß Deutschland eine ziemlich unglückliche Rolle spielen könnte (Hass gegen Deutschland) wird er, leider, vielleicht Recht haben. Wir werden der Buhmann sein weil wir zu wenig getan haben in den Augen vieler europäischer Länder.

Und die Presse wird genau daraus eine schöne, leicht zu strickende, emotionale Wut Story kochen können. Ich bin froh, daß ich kein griechisch kann. Ich kann nur erahnen was in der einen oder anderen griechischen Zeitung stehen mag und dort für ein Mist über die Krise geschrieben wird und die Rolle die Deutschland spielt bzw. nicht spielt. Ich kann nur ein Kreuzzeichen machen und hoffen, daß die Schreiberlinge bei den Zeitungen es nicht übertreiben mit der Stimmungsmache in den Nachbarstaaten.

Die komplizierte Wahrheit wird man nicht lesen können. Es wird meiner Meinung nach also gar nicht viel 
fehlen bis Europa völlig platzt und auch wieder ein gewisser Hass und Angst zwischen den Ländern möglich sein kann.

In den letzten 90 Jahren standen sich Deutschland und Frankreich 3 x in einem Schützengraben gegenüber. Und das war kein gemütliches Beisammensein dieser zwei Länder wenn ich die Geschichte richtig verstanden habe. Die besondere Betonung der guten Beziehungen dieser Länder bei jedem Zusammentreffen und Interview der Deutschen und Französischen Staatsmänner hat seine Gründe in der Vergangenheit. Nichts wäre leichter, durch die Historie, um wieder böse Geister zu wecken. Das wissen die Politiker nur allzugut. Die Politiker sind es schliesslich die diese Kriege mehr oder weniger anfangen. (für die, die jünger sind. Es gab mal so etwas wie einen kalten Krieg. Da hatte man als Kind tatsächlich gedacht, die Presse macht es möglich!, daß der Russe böse ist... so ein Quatsch oder ? Als ob der russische Vater seine Kinder nicht genauso liebt wie der Deutsche Vater... die Politiker sind an so vielem Schuld... aber lassen wir das...)

Wer heute im Jahr 2012, also mehr als 2-3 volle Generationen nach dem Überfall auf Polen, nach Polen fährt wird bei jedem zweiten Polen noch raushören können, daß man schon immer noch Angst vor den Deutschen hat (na ja.. zurecht oder etwa nicht??!).

Was soll man als Deutscher z.B. von so einem Bild halten das durch die ausländische Presse geht:  


Muss das wieder sein liebe Presse ? So ein Bild ? So eine Headline ? 

Was fehlt ist nur noch ein Politiker der 
diese Stimmung bewusst nutzen und schüren wird. Adolf Hitler 2.0 ? Es gibt viel interessante politische Literatur zu diesem Thema und interessante Papers. Die meisten dieser Papers stammen aus der Zeit vor der Finanzkrise. Bereits dort wird empfohlen, daß Deutschland im Besitz von Atomwaffen sein sollte damit Europa "zur Ruhe" kommt. Machen wir uns nicht vor. Europa ist ein rein politisches Gebilde. Europa ist defacto keine USA. In den USA sind ca. 300 Millionen Bürger unter einer Flagge vereint. In Europa ist es so wie Buffett es beschrieben hat : wen muss man eigentlich anrufen in Europa wenn es Probleme gibt ? Aber das ist ein Thema was in einen politischen Blog gehört und ebenfalls ein tolles Thema ist für die Blogs der Weltuntergangspropheten und Schwarzmaler.

Mit Adolf Hitler 2.0 rechne ich nicht (5% Wahrscheinlichkeit in den nächsten 50 Jahren meiner Meinung). Ein Auseinanderbrechen des Euro in der heutigen Form sehe ich bei 40%. Wenn der Euro nicht auseinanderbricht in 2012 dann vielleicht im Jahr 2025. Im Jahr 2025 wird es aber ganz sicher noch einen USDollar geben (Diversifikation). Die Wut anderer europäischer Länder auf Deutschland sehe ich, egal wie, bei 70%. Ich lese regelmässig die ausländische Presse und es sieht nicht gut aus. Ein Dilemma für Deutschland. Wo Soros Recht hat, hat er Recht...

Um jetzt wieder einen Bogen zu schlagen zum Thema Investment noch der folgende Gedanke. Jeder von Euch, so sagt es zumindest die Statistik, hat vermutlich viel zu viel Deutschland im Depot. Zusätzlich arbeitet Ihr schon in Deutschland, Der Arbeitsplatz und damit die finanzielle Sicherheit der Familie liegt in Deutschland,  hier habt Ihr Eure Immobilie / Immobilien, die Rentenversicherung, Eure Familie, die Zukunft der Kinder liegt zum grössten Teil auch in diesem Land und so weiter und so weiter.

Will heissen wir sind mit Haut und Haar dabei wenn es Deutschland schlecht und auch gut geht. Wenn es Deutschland schlecht geht oder gehen sollte dann bieten Aktien eine hervorragend einfache Möglichkeit sich ein wenig "rauszudiversifizieren" aus Deutschland. Den Arbeitsplatz nach Japan zu verlegen ist viel schwerer als einfach eine Toshiba zu kaufen.

Das Standarddepot eines Deutschen hat lt. Statistik 80-90% Deutsche Aktien im Depot. Und von diesen 80% sind geschätzte 50% Telekom Aktien oder irgendwelche Leichen aus der Neuen Markt Zeit. Der neue Markt und die Blase hat damals mehrere hundertausende "neue Aktionäre" an die Börse gebracht die eigentlich gar nichts an der Börse verloren hatten. Aber so ist nun einmal eine typische Blase. Ist in Deutschland, China und überall auf der Welt der gleiche Ablauf.

Meiner Meinung nach sollten es maximal 50% Deutschland im Depot sein. Auch wenn die DAX Werte im Schnitt rund 50% des Umsatzes ausserhalb Deutschlands machen sollte man nicht vergessen, daß der Firmensitz und das Vermögen, juristisch & finanziell betrachtet, immer noch zu 99% bei den DAX Unternehmen in Deutschland ist. Volkswagen, Daimler, Bayer und wie Sie alle heissen haben Ihren Firmensitz in Deutschland. (wer viel Geschichte und besonders Finanzgeschichte liest kann ja mal nachlesen wie das mit den Deutschen Unternehmen kurz nach Kriegsende 2. WK und dem Vermögen der Aktionäre war bei den Deutschen Unternehmen die Ihren Sitz in Deutschland hatten und welchen Vorteil manche Unternehmen und Aktionäre allein dadurch hatten, daß der juristische Sitz "besser gelegt" war und somit Teile des Vermögens besser erhalten blieben)

In Asien geht doch grundsätzlich etwas (auch wenn BIP Wachstum nicht unbedingt etwas mit Aktienrenditen zu tun hat wie wir jetzt wissen). Um am Wirtschaftsaufschwung in Asien, in den Emerging Markets teilzuhaben werden wohl die wenigsten von uns morgen hier alles aufgeben und einen Flieger nach Vietnam nehmen. Aber das müssen wir ja auch gar nicht. Wir können uns aus dem bequemen Sessel im Wohnzimmer an den Besten asiatischen Unternehmen beteiligen.

Falls es Deutschland gut geht, was ich hoffe und wovon ich ausgehe als Optimist, dann partizipieren  wir durch sichere und gutbezahlte Jobs, leuchtenden Kinderaugen und so weiter automatisch davon. Wer dann schon etwas vermögender ist sollte auch darüber nachdenken das eine oder andere Depot, natürlich steuerlich legal, im Ausland zu unterhalten. Per Knopfdruck und Brief kann ich mein Vermögen nach Singapur, Liechtenstein und die Niederländischen Antillen verlegen. Aber die "steuerliche Trickkiste" hole ich in diesem Artikel nicht mehr raus :=).

So und jetzt wieder zu Soros. Bei Soros fällt noch auf, daß er kein Einzelspieler war. In den ersten Jahren hatte er Jim Rogers, den Investmentbiker,  Zuckerspekulanten und Hosenträger-Träger,  an seiner Seite. Jim Rogers war Finanzprofessor (Buffett selbst lobte Ihn einmal als den Besten Finanzprofessor der USA) und spielte in diesem Team den tiefen Buddler nach Informationen und jemanden der wie ein Beserker arbeitet. Ich hoffe hier wird wieder deutlich, daß der Erfolg bei den Superinvestoren kein Zufall ist. Sie haben die beste Ausbildung, holen sich die beste Hilfe und arbeiten dann Tag und Nacht. Wir als Normalinvestoren können uns einige Sachen abschauen aber wir sollten unsere Hoffnungen vollends begraben, daß wir in der Lage wären 30-40% jährlich zu machen. Das klappt nicht. Und wir sollten auch nicht auf all die tausend Bauernfänger da draussen reinfallen die uns das versprechen. Es gibt eine Handvoll, ein Dutzend Superinvestoren die 30% jährlich raushauen. Genauso wie es eine Handvoll Leute gibt die den 30 KM Marathon in Bestzeit laufen. Der Graumarkt und die ganzen schwarze Schafe können nur so prächtig leben weil der Großteil der Bevölkerung in Sachen Finanzen leider nicht sehr gebildet ist, man liest lieber 10 Fachzeitungen wenn man sich eine Waschmaschine oder ein gebrauchtes Auto kauft (das Auto kauft man natürlich über Kredit...). Auf der anderen Seite zögert man keine Sekunde wenn man eine wertlose Kapitallebensversicherung abschliesst im Gegenwert von mehreren Jahresgehältern.

In den späteren Jahren hatte Soros den Victor Niederhoeffer und den Stanley Druckenmiller an seiner Seite. Von 1988 bis 2000 war es Stanley der die rechte Hand war und wohl für einen Großteil der Ideen mitverantwortlich war. Über Stanley könnte man ein eigenes Buch bzw. einen längeren Artikel schreiben. Ein echter Ausnahmespekulant und Investor. Stanley Druckenmiller war selber sehr erfolgreich mit einem Hedefunds unterwegs als er und Soros sich trennten. Er hat inzwischen seinen Fonds eingestellt, nicht wegen mangelnder Performance!, sondern weil er es emotional nicht mehr aushielt und die Grösse seines Fonds Ihn deutlich daran gehindert hat immer noch phantastische Renditen zu machen. (Wo sind die Hunderttausend Fondsmanager und Fondsgesellschaften, alles Angestellte die Angst um Ihren Job haben, die endlich ehrlich sind zu den Anlegern und Ihre Fonds schliessen und das Geld zurückzahlen? - da ich selber Aktionär einiger Kapitalsammelstellen wie z.B. Banken/Versicherungen bin sehe ich es natürlich zweischneidig mit der Ehrlichkeit...). Stanley Druckenmiller schliesst seinen Fonds

Der Niederhoeffer ist für mich zumindest eine andere Geschichte (will heissen Stanley ist wohl der eindeutig bessere Anleger gewesen...). Ist mehr oder weniger 3x komplett pleite gewesen ! und einige seiner Wetten sahen nicht nur Hasardeurmässig aus sondern waren es dann auch tatsächlich für Ihn (Totalpleiten! mit Haus und Hof!). Was wohl auch ein Grund war warum Soros Ihn rausgeschmissen hat. Bemerkenswert finde ich, daß Niederhoeffer trotz der Pleiten mehrfach einen Hedgefunds auflegen konnte, Millionen einsammeln konnte um dann wieder spektakulär mit den Geldern der Investoren vor die Wand zu fahren. (Jeden Tag steht ein Dummer auf oder wie war das ?)

Die Taktik eines George Soros

Über Soros kann man auch sagen, daß er durchaus bereit war lange an seinen Wetten festzuhalten wenn er überzeugt von seinen Wetten war. Auch wenn eine Position schon 20-30% und mehr unter Wasser war hatte er den Mumm weiterzumachen und die Position zu halten. Was auch ein Unterschied zum kleinen Spekulanten von nebenan ist. Der kleine Spekulant hat oft nicht die Nerven und das nötige Kapital (bei Futures ist man ja schnell dabei mit Marginverpflichtungen) eine Position zu halten wenn die Position massiv gegen einen läuft. Der kleine Spekulant wird ausgestoppt, hat kein Kapital und muss die Margins mit Haus & Hof bedienen da er im Grunde genommen "überspekuliert" hat. Der große Spekulant kann nachlegen, bzw. hat genug finanzielle und nervliche Reserven um ganz, ganz lange durchzuhalten auch bei fetten Minus im Depot und den entsprechenden Margin Requirements.

Soros war bei der Ausführung und Taktik durchaus ein Daytrader und nutzte dort seine Kentnisse die er als Händler und Arbitrageweltmeister gelernt hat. Das heisst er kaufte und verkaufte eine Position auch mehrfach an einem Tag bzw. in kurzen Zeiträumen. Er baute Positionen auf über längere Zeiträume. Längere Zeiträume bedeuten Wochen und Monate. Im Gegensatz dazu stehen zehntausend Daytrader die eine Position nicht einmal über Nacht halten, bzw. diese Positionen mangels Finanzkraft gar nicht über Nacht halten können. Aus dieser Perspektive ist Soros für mich ein "längerfristiger" Spekulant und Investor. (ein echter Valueinvestor denkt natürlich in anderen Zeiträumen...)

Er war immer einer der große Wetten macht, große Visionen und Ideen hatte und diese dann mit entsprechend großen Positionen über längere Zeiträume aufbaute und umsetzte. Diese Visionen waren immer hinterlegt von einem tiefen Verständnis der Märkte und allen volkswirtschaftlichen und finanzwirtschaftlichen Theorien. Das kam immer zuerst. An erster Stelle stand immer diese ausführliche Analyse der Makrosituation in der hunderte und tausende Seiten Volkswirtschaftlicher Daten und weiteres analysiert wurde. Erst an zweiter, dritter und vierter Stelle (im Gegensatz zu einem reinen Charttechniker, Momentumfreak und Daytrading Experten) kamen dann die Charts, das kurzfristige taktische Spielchen, die Intermarkt Analyse und alles weitere.

George Soros macht massive gehebelte Wetten auf die Richtung der Finanzmärkte. Es geht und ging Ihm weniger um den Ertrag aus seinen Anlagen (Devisen sind ja noch einmal etwas ganz besonderes in dieser Hinsicht). George Soros war und ist in der Lage dabei auch alle Märkte zu spielen. Das unterscheidet Ihn auch von vielen anderen Tradern. In der Regel hat man ein Spezialgebiet. Man macht nur in Renten, nur in Aktien, in Distressed Debt, man tradet Rohstoffe oder versucht sich als Optionskünstler. Soros dagegen hat mit so ziemlich alles gespielt was die Märkte hergeben. Und er war überall mehr oder weniger erfolgreich dabei. Auch hier zeigt sich wieder sein Ausnahmetalent als Spekulant.


Soros selber sagte immer wieder, in fast jedem Buch nachzulesen, daß er einfach ein Gefühl dafür hatte wenn eine Position gut oder schlecht war. Er spürte eine körperliche Reaktion, ein unangenehmes Gefühl. Aus dieser Beschreibung wird hoffentlich deutlich, daß Soros sich nicht leicht kopieren lässt. Er vertraute, nachdem er zig Mal festgestellt hatte das sein Gefühl immer richtig lag, dann später auch mehr oder weniger auf dieses Gefühl. Ich habe zwar auch immer ein Gefühl beim investieren, aber darauf kann ich mich ehrlich gesagt nicht verlassen.


Soros Idee von den Märkten fasste er in seiner Theorie über die Reflexivität der Märkte zusammen.  In dem hier vorgestellten Video hört Ihr es direkt aus dem Mund des Meisters. Sehenswert.

Der Quantum Fund und Soros Fund Management waren nicht immer erfolgreich. Auch Soros lag manchmal mit Milliarden in den Miesen. In 1987 spekulierte er auf steigende Märkte. Durch den Oktober Crash in 1987 verlor er ca. 300 Millionen Dollar.

Während der Russlandkrise in 1998 verlor er ca. 2 Milliarden Dollar. In der Tech Blase 1999 und dem anschliessenden Platzen verlor er ebenfalls ca. 700 Millionen. Er dachte und spekulierte nach dem ersten Fall der Techblase auf ein baldiges ansteigen der Märkte und investiert wieder massiv. Was dann kam weiss jeder, die Märkte fielen weiter. Soros war am Ende mit ca. 3 Milliarden Dollar im roten Bereich als die Krise vorbei war. Natürlich war Soros viel öfter im richtigen Trade und auch sein Money Management war und ist noch legendär. Ich würde eine vierstellige Summe zahlen wenn ich dem Soros ein paar Stunden zuschauen könnte wenn er handelt, wie er handelt, wieviel er einsetzt usw. - man kann nur einiges erahnen was Soros im Moneymanagement gemacht hat wenn man die Literatur liest und wenn man weiss das er sein Handwerk im Arbitragegeschäft gelernt hat.

Soros selber sagte mehr als einmal das er keinen bestimmten Investmentstil hat. Er verändert seinen Stil jederzeit so damit es zu den aktuellen Bedingungen an den Märkten passt.

"My peculiartiy is that i dont have a particular style of investing or, more exactly, I try to change my style to fit the conditions"

Um Soros nachzumachen muss man meiner Meinung nach auch über eine ausgesprochene Erfahrung der Märkte verfügen und man muss sich selber sehr, sehr gut kennen. Soros konnte schlafen wenn er Milliarden im Minus war und sein Kopf war noch relativ frei (na gut, manchmal nicht ganz wie man lesen kann). Das gelingt erst mit einiger Erfahrung und viel Wissen. Ebenso ist das Leben eines Traders sehr volatil. Wenn wir uns auf 10% jährlich einschiessen, und schon aus dem Häuschen sind wenn wir 35% rauf oder runter auf Jahressicht erleben ist das bei einem Spekulanten wie Soros ganz anders. Er hat Schwankungen, durch die massiven Wetten die gehebelt sind, von 20% in 2 Monaten. Das verkraftet kaum ein Depot und unerfahrener Anleger. Auch ich hätte regelmässig Herzflattern wenn ich mir vorstelle, daß ich bis zum Hals in Futures und in den wildesten Wetten stecke. Weil ich letztlich keine Ahnung von den Futures Märkte und Spekulationen hätte. Ein anderer hätte wahrscheinlich Herzflimmern jetzt OPAP oder griechische Telekom zu kaufen, da bin ich wieder seelenruhig bei (wegen der Erfahrung)..

Buchempfehlungen und Wissenswertes über Soros. Das sind die einzigen Bücher in denen Soros wirklich direkt etwas sagt, weil er selber der Autor ist - abgesehen von der Biografie - und man sich das eine oder andere aneignen kann. Er lässt zwar nicht viel raus aber doch einiges.

Die Alchemie der Finanzen
Soros: The Unauthorized Biography, the Life, Times and Trading Secrets of the World's Greatest Investor Soros on Soros: Staying Ahead of the Curve
p.s.
in vielen Büchern ist einiges über die Fähigkeiten von George Soros als Arbitrage Künstler zu lesen. Stock Arbitrage, Bond Arbitrage, viele der Superinvestoren nutzen Arbitrage immer wieder. Arbitrage gehört zum Standardwerkzeug eines Profis.

Vom Prinzip, echte Arbitrage = risikolos, gibt es nichts besseres (Risiko-Arbitrage ist im Grunde genommen keine Arbitrage).  In den Händen eines Superinvestors sorgt risikolose Arbitrage dann für 2-3-4% jährliche zusätzliche
Outperformance. Warren E. Buffett sagte einmal, daß er jährlich durchschnittlich ca. 1 - 1.5% durch Optiongeschäfte macht und weitere ca. 1% Zusatzrendite durch Arbitragedeals nach Hause fährt.


Kommentare

Anonym hat gesagt…
Hallo Bob,
was hälst du von Jim Rogers, er ist ja bullisch für Rohstoffe und besonders für Agrarrohstoffe und skeptisch gegenüber Aktien.

Gruß Michael
GS hat gesagt…
Ich sehe einiges anders als Du. Selbstverständlich ist Soros ein begnadeter Spekulant. Ich wünschte jedoch, er wäre einfach nur Spekulant, und würde sich weniger in die Politik reinhängen. Er ist, gerade was die Eurofrage ist, enorm präsent. Ständig gibt es einen neuen Debattenbeitrag in irgendeiner Zeitung deutscher oder englischer Sprache. Der Grundtenor ist freilich immer derselbe: Deutschland ist Schuld. Manchmal kommt es mir so vor, als würden er und seinesgleichen von Deutschland verlangen, dass es sich selbst aufopert, damit der Euro funktioniert. Manche unserer Politiker scheinen dazu auch bereit zu sein. Deswegen sehe ich für uns auch schwarz. Entweder wir gehen an den Transfers zugrunde, oder aber an den Kosten des Eurozusammenbruchs. Das heißt nicht, dass es in D nicht auch weiter solide Unternehmen geben wird, aber sie sind alle schon viel zu teuer. Aber zurück zu Soros: Wie kann es sein, dass er so einseitig Position bezieht? Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass er ein persönliches, d.h. spekulatives, Interesse am Euro hat. Das ist ja auch okay, wäre nur schön, dass zu wissen. Dass er nun alle Geschäfte von sich gegeben hat, glaube ich. Wie es in der Politik, bei Unternehmnern etc. häufig vorkommt, halte ich ihn für einen Besessenen, der gar nicht loslassen kann. Er wird wohl kaum seinem Sohn freie Bahn lassen und keinen Einfluss nehmen...

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