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Aktien mit einem KGV von 1000 ?

Hallo Alex,

ich empfehle das beleihen eines Hauses ja nicht unbedingt. Ich sage nur, daß es für einen erfahrenen Anleger durchaus legitim ist und Sinn machen kann. Ich hab diese Möglichkeit bisher auch nicht genutzt. Mir reicht es wenn ich hin und wieder mein Depot beleihe oder Optionen schreibe. Mein Depot beleihe ich jedoch zu knapp unter 6% Lombardzins... einen Kredit aufs Haus würde ich für unter 3% bekommen. Ein Kredit hat halt Nachteile, ich kann nicht jederzeit tilgen und glattstellen, bzw. es ist umständlich (Bürokratie) und kostet mich ggf. Strafzinsen. Den Lombard kann ich jederzeit nehmen, ohne Formalitäten, kann ich jederzeit glattstellen/zurückzahlen.

Was ist billig fragst Du. Einige Ideen stehen ja hier im Blog. Ich kann es auch umdrehen und sagen was gefährlich ist, also Orte an denen man sein Geld besser nicht investiert. Immer noch Rohstoffe, wenn ich z.B. nach Warren Buffett Kriterien mir einige Aktien anschaue und diverse Screener laufen lasse (Unternehmen mit mehr als 25% netto Marge sagen wir mal in den letzten 5 Jahren und gute/günstige Bewertung usw. ) dann finde ich von den 30 Unternehmen die in dieser Liste auftauchen (spuckt jeder Screener raus, auf diesem Blog findest Du ja eine ganze Seite mit diversen Aktienscreenern) mindestens 20 die im Rohstoffsektor unterwegs sind. Von den 20 teuersten Unternehmen der Welt finde ich immer noch viele Öl, Rohstoffunternehmen die vor 10 Jahren gar nicht in dieser Liste aufgetaucht wären. Diese Unternehmen finden wir auf den Spitzenplätzen nicht weil Sie ein tolles Geschäftsmodell haben das funktioniert, sondern einfach aus dem Grund weil die Rohstoffpreise explodiert sind in den letzten 5 Jahren und daher die Margen exorbitant hoch sind. Eine BP, Chevron ist immer noch ein gutes Investment. Aber einige andere Ölaktien sind schon eher wieder teuer, falls die Ölpreise sinken wird man das sehen...

Ansonsten ist Deutschland, alle Aktien gesehen, immer noch günstig (per Heute) mit einem KGV von gut 10 und einem Kursbuchwertverhältnis von 0,6 quasi historisch geschenkt. Im Eurostoxx finde ich auch diverse geschenkte Aktien. Einige Ideen stehen ja im Blog. Tesco z.B. (ich bin angefangen mit der Analyse der Aktien) zahlt eine Dividende von rund 4%, Gewinn gesteigert, ist doppelt so gross wie der nächstgrössere Wettbewerber in UK, ist einer der Top3 Handelskonzerne weltweit und hat in Asien in den letzten 5 Jahren bedeutende Fläche aufgebaut die profitabel ist. Allein die Bewertung der Immobilien von Tesco ist, durch den Kursverfall der letzten Monate (der völlig schwachsinnig ist, für uns Valuefreaks natürlich eine Chance ist) deutlich UNTER dem Buchwert/echten Wert der Immobilien. Ich bin ja manchmal in England und anderen Ländern Europas. Ich habe bisher keinen Tesco gesehen der heruntergekommen aussah. Das heisst die Immos haben einen Wert der wohl sehr nah am Buchwert sein müsste.

Gehen wir davon aus, daß England unter geht ? ein Atomkrieg droht ? oder geht alles seinen Bahnen wie die letzten 200 Milliarden Jahre auf der Erde ? (jetzt kommt mir bitte keiner mit Dinosaurieren und Eiszeit..ich weiss, ich weiss... :=) manchmal kann was schief gehen...) Das Unternehmen wächst nach wie vor, hat eine starke Position von der es bestimmt so schnell nicht verdrängt wird (die guten Lagen sind weg, dort steht jetzt bereits ein Tesco Laden), es ist nach wie vor ungeheuer profitabel (die Aktie fällt 30%, 40%, 50% und das Unternehmen steigert die Gewinne... so einfach kann Valueinvesting sein), und wir haben einen großen Immobilienbesitz der schon jetzt deutlich unterbewertet ist und mit jedem Prozentpunkt Inflation mehr anstatt weniger wert ist (UK hat höhere Inflation als good old Germany). Wer keinen Einzelhandel im Depot hat, wer traditionell (Home Bias) zuviel Aktien/UNternehmen aus Deutschland im Depot hat, wer einfach zuviel Geld auf der hohen Kante hat, kann mit Sicherheit sein Geld schlechter anlegen zur Zeit als mit TESCO PLC.(Tesco sieht zur Zeit billiger aus als Carrefour - ich habe beide im Depot jetzt. Und bei Tesco warte ich bis bisschen Bargeld da ist... und lege dann gerne nach auf heutigem Aktienkurs)

Spanien ist vereinzelt auf jeden Fall noch günstig. Auch der gesamte Markt ist nicht zu teuer. Leider ist Spanien etwas weit weg. Ich kenne nur einige Werte und sehe es nur von dieser Warte. Gas Natural ist immer noch günstig, Repsol hat jetzt einigen Ärger wegen den argentinischen Beschlagnahmungen (Kommunismus pur was da gerade abläuft, und zeigt wieder wie gefährlich diese Emerging Markets sein können. Brasilien könnte morgen ebenso auf die Idee kommen etwas zu beschlagnahmen und ausländische Eigentümer zu enteignen. Einfach so. Punkt. Wer Zeit hat soll mal nachlesen was gerade passiert mit Repsol, YPF und Argentina. China steht immer kurz vor einer potenziellen Revolution, die Zahlen in China sind zum Teil gefaket usw.  / Russland ist auch heiss aber billig / Türkei ist billig und meiner Meinung nach sogar stabiler als China und hat phantastisches Wachstum vor sich, allein schon aufgrund der Demographie usw.).

Ich habe z.B. die Bolsa Madrid / Spanien im Depot (BOLSAS Y MERCADOS ESPAÑOLES,SO). Die spanischen Börsen, vergleichbar von der Stellung her mit der Frankfurter Börse (Deutsche Börse AG Aktie), mit heute müsstest Du immer noch auf 8% Dividendenrendite kommen. Sichere Position, wer bitte schön soll eine Börse verdrängen (ich meine so richtig verdrängen.. geht das überhaupt ?), die Gewinne steigen bzw. fallen auch nicht unbedingt, falls Inflation kommt ist das eine gute Investition (würde jetzt zu weit führen das zu erklären... entweder man weiss es oder nicht),

Die Bolsa Madrid ist potenziell immer ein Übernahmekandidat und relativ ausgebombt. Selbst wenn die Aktie nicht steigt habe ich eine satte, satte Dividende die ziemlich, ziemlich sicher ist. Und ich habe Zeit.... das die Bolsa Madrid günstiger wird von diesem Niveau glaube ich nicht. Und was wichtiger ist, wenn ich Graham und Buffett umsetzen will,  ist das Risiko hier nachhaltig Geld zu verlieren sehr gering ist. Eher wird Deutschland seine Anleihen nicht mehr bedienen und alle Lebensversicherungen werden Ihren Wert verlieren (meine ich Ernst, kein Scherz) als das die Spanischen Wertpapierbörsen "untergehen" und Ihre Bedeutung verlieren. Das die elektronischen Börsen, oder Handelssysteme der Börse etwas Umsatz wegnehmen wird wohl so sein. Das ist in Deutschland auch passiert (Chi-X und was es alles gibt) und dennoch ist Xetra und die Frankfurter Börse nicht gerade untergegangen...

Ich tippe eher, daß die spanische Börse in 5 Jahren mehr Gewinn macht, mehr Umsatz macht und vielleicht in 10 Jahren bereits von einem Wettbewerber übernommen wurde (meine Aktien kann er freiwillig haben wenn der Preis gut ist, allerdings wäre es mir lieber wenn dieses Unternehmen nicht übernommen wird, so billig finde ich die Aktie zur Zeit). Spanien ist kein Entwicklungsland, hat im Moment seine Probleme. Irgendwann wirds besser. Wenns besser läuft wird es wieder mehr Börsengänge usw. geben... ich habe Zeit und kann warten.

Das Geschäftsmodell ist halt nicht so einfach kopierbar und ist quasi ein Monopol. Es gibt nur eine Frankfurter Börse und nur eine Börse Madrid usw.

Aus dem gleichen Grund, nur noch extremer von der Bewertung, habe ich mir Aktien von der Börse Athen ins Depot gelegt als in der Presse zu lesen war das Griechenland untergeht (ist bis heute nicht untergangen).  ich habe Zeit... mal 5 Jahre abwarten.. ich bezweifele das die Aktien der Börse Athen dann immer noch so billig sind, Dividende wird auch gezahlt... einfach mal abwarten. Ich denke auch hier, daß es nicht viel billiger werden kann und die Wartezeit mit einer schönen Dividende versüsst wird. Falls Griechenland in 10-15 Jahren wieder normal läuft, oder sogar ein Aktienboom hat mit diversen IPO´s hat man in dieser Aktie einen 10-bagger, 20-bagger ? keine Ahnung. Auch wenn sich nichts tut ist mein Geld hier gut investiert...

England und Frankreich sind ebenfalls noch günstig. In der zweiten Reihe, also so Werte mit 1 Milliarde Kapitalisierung, sogar günstiger als Deutschland wenn ich das richtig sehe.

Die ganze Welt hat halt noch ein bisschen Angst. Anders ist das nicht zu erklären. Ideale Zeiten für uns, einfach Nerven behalten. Die Welt wird 100% nicht untergehen. Und auch diese Krise wird vorbei gehen.

Wenn die Zeiten dann wieder rosig aussehen werden die "normalen" Anleger wieder an die Börse wollen. Dann ist der DAX aber vielleicht schon bei 10.000 Punkten und der Zug steht schon lange nicht mehr im Bahnhof.

Vor ein paar Tagen hat Deutschland wieder Schulden verkauft, auf 2-jährige Anleihen muss man nur 0,09 % Zinsen zahlen. Ich frage mich jetzt, welcher "Idiot" der noch alle Sinne beisammen hat kauft jetzt noch Anleihen (Schulden) und gibt sich mit 0,09% Zinsen zufrieden ? Die Inflation liegt zur Zeit bei eher 3% (in Deutschland sind wir jetzt bei 2,x% oder so ähnlich). Hmmmm dann lese ich lieber was Ihr hier macht. Ich habe lieber eine Münchner Rück mit 4% Dividende als 2-jährige Anleihen mit 0,09%. Ein Zins von 0,09% entspricht einem KGV (unser Zins ist tiefer als der von Japan ha ha ha - Schulden machen ist gut jetzt!) von über 1000. Ein KGV von 1000. Das ist teurer als die teuerste Aktie in der Blase vom neuen Markt in 1999-2002 glaube ich. Die Margin of Safety ist hier sehr gering bis gar nicht vorhanden...

(die Immoblase ist ein Teil der Rentenblase und umgekehrt. Hier ein Artikel aus der Welt über die Auktion der 2-jährigen)

Ich kann wirklich sagen, daß z.B. Renten wohl eher teuer als billig sind zur Zeit. Falls ich mich irre, sehen wir in 5-10 Jahren, fress ich auch einen Besen :=). (vielleicht kriege ich als grösserer Praktiker Aktionär einen Rabatt eingeräumt)

Wenn die Lage besser wird, werden diese Zinsanleger dann mit hunderten von Milliarden an die Börse gehen und Aktien kaufen. Hals über Kopf. Ich muss mir nur die Spareinlagen in Deutschland anschauen und ich weiss, daß das nicht immer so bleiben wird. Wenn diese Leute dann an die Börse kommen werde ich hoffentlich schon ganz woanders sein...

Letztes Jahr wurden über 100 Aktienfonds in Deutschland geschlossen (netto - sagt der BVI) und vom Markt genommen, die Nachfrage ist nicht da (typisch, wenns billig ist will es keiner.. typisch..). Rentenfonds werden dagegen aufgesaugt wie sonstwas (Paulson das alte Hedgefunds Schlitzohr wird wohl schon richtig liegen mit seiner Wette auf steigende Zinsen auf Deutschland. Er hat eine Wette auf steigende Zinsen in Deutschland bekannt gegeben vor einigen Tagen - ich würde auch gerne 3,50 Euro wetten auf steigende Zinsen in Deutschland, aber es gibt einfach keine langlaufenden Optionen).

Ich denke der Boden ist da. Vom Dax 5000 bis heute 7000 war es leichtverdientes Geld. Auch heute ist es noch nicht teuer (auf Indexsicht). Einzelaktien sind immer noch sehr günstig teilweise, quasi geschenkt.

Ein Haus beleihen würde ich bei DAX 7000 wohl eher nicht zur Zeit. Warten das der Dax wieder bei 5000 steht ist auch keine Option. Was ich machen würde ist z.B. meine Immobilie verkaufen wenn ich auf guten Buchgewinnen der letzten Jahre sitze. Eine Immo in München hat ebenfalls ein KGV von 30-40 inzwischen erreicht. Sogar Städte in der zweiten Reihe sind schon gut abgegangen. Da wäre ich auch eher auf der Verkäuferseite. Bei Aktien noch ganz klar auf der Käuferseite.

Das war wieder einmal länger. Deshalb hab ich auch gleich einen Blogartikel draus gemacht. Nach Fehlern, Satzbau hab ich nicht korrigiert und einiges war wieder stark meine persönliche Meinung... aber vielleicht hilft es ja. Ansonsten gilt: investieren auf eigene Gefahr :=). Freu mich auf Feedbacks!

Bis bald.
Robert

Kommentare

Robert hat gesagt…
lol. Ich wollte dir auf Deine Lev-DAX Frage antworten und habe alles mögliche geschrieben nur keine Antwort auf diese Frage (wieder typisch Robert!).

Hmmmm ich finds nicht gut. Ist schwierig. Funktioniert nur wenns steigt. Wenn die Börse fällt hast Du einen Hebel auch nach unten. Und falls die Börse auf der Stelle steht verlierst Du Geld jeden Tag ein bisschen weil der Hebel ja wertloser wird / bzw. Geld kostet.

Da finde ich einen Kredit noch interessanter. Aber wie gesagt, mach dich nicht verrückt. Den Kredit sollten wirklich nur die allerwenigsten Anleger nehmen...

was hab ich mit dieser Idee nur angerichtet... :=)


tz tz tz.. jetzt denkt Ihr schon ich predige Wasser und lebe in Sünde (davon hab ich schon immer geträumt!) :=)...

bis bald.
Robert
Sergej hat gesagt…
Sehr schöner Artikel, vor allem, dass jedem Bewusst wird, dass die Deutsche Anleihen richtig überbewertet sind.
Hast du Erfahrung mit CFd?
Habe vor 2 Tagen ein CFd Short auf BundFuture bei dem Stand 140,43 eröffnet.
Bin auch gespannt auf das Ergebniss. Bei Short brauche ich keine Zinsen zu bezahlen. Bin gespannt auf die Auswertung der Einzelhandelsaktien,o)))
MfG
Robert hat gesagt…
CFD - hmmm ich weiss das 99% aller Leute damit Geld verlieren (langfristig). Wirklich jetzt. Das sind die Statistiken. Sagt bloss keiner.

Früher nannte man diese Buden "Bucket Shops" - Jesse Livermore mässig - also inoffizielle Spielhallen die vortäuschten, daß überhaupt Aktien gekauft wurden. Diese wurden dann nach einer Zeit auch verboten in den USA.

Bei so manchem CFD Anbieter habe ich das gleiche Gefühl. Irgendwo hab ich sogar schon einmal gelesen, daß ein CFD Anbieter nicht auszahlen wollte.

Dann sind die Dinger auch nicht fair bepreist. Optionen, und dann abgeschwächt Optionsscheine (die ich auf Bundfuture auch nicht mehr finde als Basis, ich finde seit paar Jahren keine Optionsscheine bzw. Optionen mehr auf Deutsche Staatsanleihen) sind fairer gepreist. Beim CFD ist man noch mehr vom Wohlwollen des CFD Betreibers abhängig. Das heisst, Du musst erstens richtig liegen mit der Spekulation. Und dann musst Du noch Glück haben,daß der CFD Betreiber überhaupt "zahlen will". Ich habe schon bei Optionsscheinen von Adressen wie Citibank und so weiter sehr böse Sachen gehört. Und ein CFD Anbieter ist da noch weniger seriös.

Erinnert mich an Glückspiel, die Chancen sind klein (die Gewinne natürlich riesig). Erinnert mich auch an meine ersten 5-Jahre als Investor :=) (neeeee..da war ich kein Investor... )

Hmmm. Ganz ehrlich ? geh lieber ins Casino Sergej :=)...

nein, nein. Jeder muss seine Erfahrungen machen. Mach es nur mit Spielgeld. Mit seriösem investieren hat das nix zu tun.
Anonym hat gesagt…
Schöner Beitrag!

Aktien in Spanien sehen in der Tat recht interessant aus. Insbesondere die BOLSAS Y MERCADOS ESPAÑOLES hatte ich auch schon auf dem Visier.

Allerdings habe ich keine Erfahrung mit spanischen Aktien und insbesondere Meldungen über Probleme bei der Anrechnung der spanischen Quellensteuer bei Dividenden schrecken ein bisschen ab. Z.B.: http://goo.gl/2YJVs

Wie sind diesbezüglich Deine Erfahrungen? Klappt das mit der Anrechnung der Quellensteuer für Dividendeneinnahmen unter 1500,- € problemlos? Oder artet das in unangenehmen Stress aus?

Danke und Gruß
Lukas
Alex hat gesagt…
Irgendwie hats meinen Beitrag nicht gepostet, daher nochmal hier:

Ich würde gern einen ETF auf einen Spanischen Index kaufen um eben das Problem mit der Doppelbesteuerung unter 1500€ Dividende zu umgehen (Fonds kümmern sich um die Steuerrückerstattung)

Inhalt IBEX35
Telefónica 20,64%
Banco Santander 16,47%
Iberdrola 9,35%
BBVA 8,82%
Repsol YPF 7,65%
Inditex 7,55%

Dividendenrendite auf den Index ist so bei 5,5%

Ich kann mit den großen Positionen gut leben und suche nur noch das entsprechende ETF Produkt

Leider sind die einzigen die ich gefunden habe aus FR und SWAP ...
Alex hat gesagt…
Alter Falter, BME ...
Eigenkapitalquote von 1% sieht man selten...
aber ist bei der Deutschen Börse anscheinend auch so ähnlich
die EK-Menge scheint recht stabil über 430 Mio € zu liegen

KGV und Divi sehen gut aus...
auf Auszahlung wird geachtet, teilweise leicht ungedeckt

Chart sieht super aus ;P
Julia-Papa hat gesagt…
Hallo, Robert,

wieder mal ein toller Beitrag von Dir.

Auch mir ist nicht klar, warum viele Leute mit Begeisterung Bundesanleihen kaufen. "Return-free Risk" hat Buffett derartige Papiere mal genannt. Ich denke, viele institutionelle Anleger haben entsprechende Richtlinien und müssen "riskante Aktien" meiden und stattdessen in "sichere Anleihen" investieren. Na ja, uns soll es Recht sein.

Sehr interessant fand ich auch die Hinweise auf Börsenaktien. Hier werde ich noch mal tiefer einsteigen. Moats sind auf jeden Fall vorhanden - in Deutschland hat die Börse-Tochter Clearstream ein Monopol mit einer (meiner Meinung nach) unendlich hohen Eintrittsbarriere. Value-Herz, was willst Du mehr...

P hatte die EK-Quote von 1 % bemängelt. Das ist grundsätzlich richtig, allerdings stammt der allergrößte Teil davon aus stichtagsbedingt noch nicht abgewickelten Geschäften. Das hängt damit zusammen, daß wir ja in Deutschland zweitägige und in Spanien dreitägige Valuta haben - Du verkaufst am Montag eine Aktie und bekommst erst am Mittwoch (oder Donnerstag) Dein Geld. In der Zwischenzeit hat die Börse eine Verbindlichkeit Dir gegenüber.

Der Geschäftsbericht der Deutschen Börse weist in der Zusammenfassung kurzfristige Verbindlichkeiten ohne derartige Geschäfte aus, die zusammen mit den "regulären" langfristigen Verbindlichkeiten etwa dem Eigenkapital entsprechen. Das ist aus meiner Sicht akzeptabel.

Ein schönes Wochenende noch,
JuliaPapa
Bert hat gesagt…
Es sind nicht "die Leute", die sich diese Staatsanleihen ins Depot legen, sondern die großen insitutionellen Investoren (Banken, Versicherungen, Pensionsfonds etc.), die nicht wissen, wo sie mit ihrem Geld hinsollen und gleichzeitig dazu verpflichtet sind, ein Großteil in vermeintlich sichere Anleihen zu investieren. Und der Markt für solche vermeintlich sichere Anleihen ist eben in letzter Zeit deutlich kleiner worden, da ein Land nach dem anderen sich nach als unsicher erweist. Da werden auch noch einige Länder folgen, und solange wird der Kurs der deutschen (amerikanischen, schweizerischen, schwedischen etc.)Anleihen auch nach oben zeigen.
Bert hat gesagt…
Noch eine Anmerkung: Wir haben keinen deutlich unterbewerteten Immobilienmarkt, sondern viele andere Länder haben einen gnadenlos überbewerteten. Die demografischen Rahmenbedingungen für deutlich steigende Immoblienpreise haben wir bestenfalls in einigen Regionen, die starke Bevölkerungszuwächse durch Zuzug (nicht etwa durch Wachstum) haben. Das betrifft vor allem einige größere Städte. In diesen sehen wir aber schon seit einigen Jahren ziemlich stark steigende Preise. Man schaue sich mal auf dem Münchener, Stuttgarter, aber auch Heidelberger Immobilienmarkt um. Wir stehen m.E. am Beginn einer sich entwickelnden Immobilienblase, getrieben, wie eigentlich überall, von zu billigem Kredit (negative Realzinsen) + Euro-Angst + Mangel an anderen "sicheren" Immobilienmärkten - also jenen, die nicht schon vollständig aufgeblasen sind (was den Bogen zu den deutschen Anleihen spannt, denn auch am Anleihenmarkt sind die "sicheren" Alternativen wenig geworden). Wenn das so weiter geht, kommt dann auch in Deutschland unausweichlich der Crash am Bau. Mit Einschätzungen vom unterbewerteten Immobilienmarkt würde ich mich daher arg zurückhalten. Die Konsequenzen könnten verheerend sein. Übrigens auch für die Mieten. Ein Bedarf nach mehr Wohnraum besteht in D jedenfalls kaum.
Martin hat gesagt…
Guten Tag zusammen,

für mich ist das hier alles erhlich gesagt Neuland. Was ich an diesem Blog und allen bisherigen Kommentaren schätze ist die ruhige sachliche und recht wertschätzende Art der Kommunikation.

HUT AB ;)

Was mich im Zusammenhang mit diesem Thema bei der = BME = wundert ist die Tatsache, das das Thema Eigenkapital, Fremdkapital und Verschuldung in dem Themenkomplex nicht besprochen wird sondern nur die Dividendenrendite die doch recht beachtlich ist.

Ich würde mich freuen, wenn einer der geschätzen Mitdenker mir das kurz erklären würde, weshalb die aus meiner Sicht schlechten Zahlen hier bisher noch nicht bewertet wurden.

Ich freue mich darauf auch weiterhin von euch lernen zu können!


BOLSAS Y MERCADOS ESPANOLES Bilanzkennzahlen und Kapitalverzinsung
2006 / 2007 / 2008 / 2009 2010 2011
Eigenkapitalquote (in %) 9,76 / 9,64 / 8,04 / 3,90 / 1,43 / 1,40 /
Verschuldungsgrad (in %) 925,01 / 937,30 / 1.143,60 / 2.464,60 / 6.899,67 / 7.037,04
Dynamischer Verschuldungsgrad (in %) 3.025,50 2.091,28 2.884,50 7.657,08 19.895,39 21.253,48
Eigenkapitalrendite (in %) 30,51 40,31 40,91 33,11 34,38 35,39
Gesamtkapitalrendite (in %) 4,57 6,16 5,35 1,43 0,52 0,58
CFROI (Cashflow Return-on-Investment, in %) 2,98 4,32 3,19 1,26 0,50 0,46
Alex hat gesagt…
Vorsicht, Gefährliches Halbwissen:

Ich glaube um die tatsächliche Verschuldung von BME "greifen" zu können sollte man den Focus auf die Langzeitschulden legen (wie stehts den da aus, hab mich kurz auf der HP umgeschaut aber noch nicht so richtig reingearbeitet)...

Ich denke da das die Frima als "Mittelsmann" zwischen Käufer und Verkäufer agiert und so eben einen bereits zu Stande gekommenen Deal zwischenfinanzieren muss (wie von JuliaPapa bereits erwähnt)... Außerdem schätze ich mal, dass die kurzfristigen Schulden mit einem schnell liquidierbarem Gegenwert (Wertpapiere) gedeckt sind ...

Die wirkliche hohe FK-Quote, ist eigentlich auch nix für mich, die stätig sinkenden Cash-Flows eigentlich auch nicht :P
Was halt interesant ist, ist die starke Monopolstellung...
Das Short-Selling Verbot hat sich etwas auf den Umsatz ausgewirkt... vielleicht steigt ja der Umsatz wenn die Börsen-Euphorie wieder zunimmt...

Wie siehts eigentlich mit Staatsanleihen und Wertpapierbeteiligung auf eigene Rechnung aus?

PS: Auch interessant, was für Aktien in Madrid am meisten umgeschlagen werden... Telefonica, Santander, ...., Siemens, Damiler ...
Julia-Papa hat gesagt…
Ich will das mit den Verbindlichkeiten der Börse noch mal etwas genauer beschreiben.

Die Börse selbst ist ja "nur" ein Makler, der Käufer und Verkäufer von Wertpapieren zusammenführt. Dabei vermittelt die Börse nur (und zweigt sich dafür einen kleinen Betrag ab), hat aber selbst kein Risiko. Insofern ist die Aussage oder Vermutung von Alex falsch, daß die Börse etwas "zwischenfinanzieren" müßte.

Vielmehr ist es so (und das hatte ich ja schon vorher geschrieben), daß es in Spanien diese dreitägige Abwicklung gibt. Das bedeutet: Ein Kunde der Banco Santander verkauft am Montag Aktien und bekommt am Donnerstag sein Geld. Gekauft hat ein Kunde der BBVA, der am Donnerstag bezahlen muß.

Dazwischen steht die Börse, die als Makler und Abwickler das Geschäft garantiert. Von Montag bis Donnerstag hat sie also eine Forderung gegen die BBVA und eine Verbindlichkeit gegenüber Santander. Aber das sind halt Verbindlichkeiten, die im Geschäftsmodell der Börse begründet sind und keine "echten" Schulden, die zur Finanzierung des Geschäftsbetriebes aufgenommen wurden.

Unter http://www.bolsasymercados.es/ing/inf_legal/inf_legal_marcos.htm findest Du die Bilanz. Dort findest Du sowohl auf der Aktiv- als auch auf der Passivseite vier identische Positionen mit zum Teil großen Werten. Das sind genau diese angesprochenen Geschäfte, die in 2011 geschlossen wurden, aber erst in 2012 erfüllt werden (an die dreitägige Erfüllung denken!).

Wenn ich diese Bilanzpositionen rausrechne, beträgt die Bilanzsumme der BME noch 551,7 Mio. Euro. Bei einem Eigenkapital von EUR 438,3 Mio. ergibt sich eine sehr gute EK-Quote von knapp 80 %.
Till hat gesagt…
Sehr interessanter Artikel, Robert!

Er spricht mir aus der Seele. Was ich dich mal fragen wollte, du sagst du bist "grösserer" ;) Praktiker-Aktionär. Ich bin ebenfalls in Praktiker investiert, allerdings als Anleihebesitzer.

Meine Überlegungen findest du hier: festverzinsliche Wertpapiere

Was ist deine Grund für die Wahl in die Praktiker-Aktie zu investieren?

Gruss,
Till
Anonym hat gesagt…
An welcher Börse kauft man den am Besten die "Bolsas y Mercados Espanoles", direkt am spanischen Markt? Der Umsatz an den deutschen Börsen ist ja, wenn ich richtig geschaut habe, ziemlich mau bzw. es kommt gar kein Handel zustande.
Anonym hat gesagt…
Wo kauft man den die "Bolsas y Mercados Espanoles" am Besten, direkt am spanischen Markt? Die Umsätze an den deutschen Börsen sind ja, wenn ich richtig geschaut habe, ziemlich mau bzw. es kommt gar kein Handel zustande.
alex hat gesagt…
Was ist den mit Warren Buffets Öl/Gas Wert Conocophillips los. Irgendwas um -20% in wenigen Tagen... Ich find in den News nur ein Gewinnrückgan und die Runterstufung von einer US-Bank...
Das kann doch nicht allein für diesen "Kursrutsch" verursachen?!
Gibts da mehr
alex hat gesagt…
ahh... habs schon.. war wohl ein Spin-Off der Raffeneriesparte. War schon nervös den wert auf der 52-Week-Low Liste zu finden... schade
Alex hat gesagt…
Hi... Bob und Community!

FRAGE 1:
Hab gerade den HDax nach Dividendenrendite geordnent und unter den Top-Werten waren Axel Springer und ProSiebenSat1 ... Was haltet Ihr von diesen Medienwerten, ich denke doch, ein "Moat" ist gegeben und Fundamental sieht es auch nicht schlecht aus...
Pro7 war bis vor kurzem Turnarounder?

FRAGE 2:
Was haltet Ihr von Superzyklikern wie Salzgitter... Momentan weit unter Buchwert ... allein der 25% Anteil von Aurubis sollte in der Salzgitter Aktie ~7,8€ an Wert darstellen...
2006 wurde 25€ Gewinn pro Aktie gemacht, heute kostet ein Schein dieses Traditionsunternehmennur 37€ (Das währe ein saftiges KGV ;)
Es wurden sogar Aktien zurückgekauft...


wollt nur mal eure Meinung erfragen...
Julia-Papa hat gesagt…
Hallo, Alex,

ohne mich jetzt mit den genannten Unternehmen im Detail auseinandergesetzt zu haben:

Axel Springer ist auf jeden Fall interessant. Mit der BILD gibt es auf jeden Fall einen Moat, dazu baut Springer das Online-Geschäft massiv aus. Hier würde ich tiefer einsteigen.

Pro7 Sat1 dagegen gefällt mir eher weniger. Okay, einen Fernsehsender auf die Beine zu stellen mag nicht ganz banal sein. Aber einen so tiefen Moat wie bei Bild oder Coca-Cola sehe ich hier nicht. Hinzu kommt eine große Abhängigkeit der Werbeeinnahmen und damit von der Konjunktur. Gefühlt eher kein attraktiver Wert.

Salzgitter ist natürlich noch viel stärker von der Konjunktur abhängig, das hattest Du ja schon selbst geschrieben. Du solltest bedenken, dass die Konjunktur schon ein paar Jahre gut läuft und von daher ein Ende des Zyklus in absehbarer Zeit möglich sein könnte. Deswegen würde ich mit aktuellen Zahlen (oder sogar Werten aus dem Top-Boom-Jahr 2006) vorsichtig sein. Mir persönlich ist der Wert aktuell noch zu teuer - ich möchte hier gerne noch weitere Kursverluste sehen.

Und Aktienrückkäufe sind zunächst einmal weder gut noch schlecht...
Alex hat gesagt…
Hallo Julia-Papa,

Bei Axel Springer wird wohl auch eine Abhängigkeit zur Werbeindustrie gegeben sein... außerdem gehen die Einnahmen durch Zeitungskäufe zurück, trotz Moat... jedoch läuft das mit den digitalen Inhalten wohl immer besser...
Wachstum ist hier halt nicht Investitionsintensiv, von daher toller Schutz gegen Inflation...

Axel Springer befindet sich übrigens auch im Tweedy Brown Portfolio (übrigens in gleichgroßer Position wie MunichRE).
Bleibt bei mir weiter auf der Liste

Tweedy Brown ist übrigens eine tolle Ideenquelle für internationale Aktien, da Buffet sich ja hauptsächlich auf USA beschränkt
http://www.tweedy.com/research/annual_reports.php

Max Otte hat übrigens Wolters Kluwer, eine "Fachmedien" Verlag aus NL erwähnt, vielleicht schau ich mir das auch mal an ...

ProSiebensSat1:
Ich denke auch hier ist ein Moat gegeben (Oligopol) ... es gibt in Deutschland zwei große Privatfernsehlager, ProsiebenSat1 und RTL ... die Öffentlichen ziehlen an der werberelevanten Ziehlgruppe vorbei und für TV zu Bezahlen, pff... soweit kommts in Deutschland nicht

Wobei du hast recht, Axel Springer ist wohl die bessere Wahl

Zu Salzgitter:
Den Konjunkturzyklus zu erraten ist so eine Kunst... An den Gewinn von 2006 will ich mich auch nicht klammern, solche Werte nach KGV zu kaufen macht wenig sinn... 2006 wär ein KGV von 10 irgendwo bei 250€ ein Jahr später bei 150€ ... Der Buchwert ist da wohl eher ein Maßstab... und der ist heute recht günstig ... wobei einem niemant Garantiert das es morgen nicht noch günstiger wird.

Die Aktienrückkäufe bei Superzyklikern, ohne mir das genau angesehen zu haben, sind wohl problematischer als zB bei CocaCola wo die Geschäfte eigentlich immer gut Laufen... ich denke wenn die Aktie billig ist, hat das Unternehmen andere Probleme als Aktienrückkäufe ...

Was mich Momentan persönlich stört sind diese Fake-Dividenden bei denen neue Aktien ausgegeben werden, die wenn man nicht zugreift nur verwässern und Steuern verursachen
(gerne auch doppelt)
machen Firmen aus SP und FR anscheinend gerne...
von daher werde ich zukünftig stärker auf eine mindestens gleichbleibende Aktienanzahl schauen...

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