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Aktienkauf auf Kredit - Pro und Contra

Aktienkauf auf Kredit - der Renditeturbo für das Depot

Oder wie man sich in kürzester Zeit in den Ruin bringt

Nach der Meinung von Warren Buffett macht ein Kredit wenig Sinn. Wenn etwas funktioniert dann funktioniert es auch ohne Kredit. Er hat schon viele Leute vor die Hunde gehen sehen durch den falschen Einsatz von Krediten. Buffett Zitat: "wenn man smart ist wird man genug Geld verdienen auch ohne Hebel. Man benötigt nicht viel Kredit in dieser Welt" sagt Buffett.

Die weitere Überlegung ist, daß alle Aktieninvestments bereits gehebelt sind. Sowohl eine Coca Cola als auch andere Unternehmen haben in der Regel einen Fremdkapitalanteil von mindestens 50% bis durchschnittlich 70% Fremdkapital. Das dürfen wir nicht aus dem Auge vergessen wenn wir mit dem explosiven Sprengstoff Kredit in unserem Depot arbeiten. Wir hebeln etwas was bereits gehebelt ist. Das kann sehr positiv sein, kann aber auch sehr negativ sein. Wer sich mit Sprengstoff nicht auskennt, und die Gefahren übersieht, lässt also lieber die Finger von Krediten im Depot.

Wenn es in der Wirtschaft kriselt, kriselt es noch stärker an den Aktienmärkten und diese Krise schlägt dann in einem durch Kredite gehebelten Depot noch ein weiteres Stückchen stärker durch.

Hebelwirkung Wertpapierkredit

Die Hebelwirkung soll die Tabelle darstellen. Mit einer 50% Beleihung hebele ich auch meine Rendite auf das Eigenkapital um 50%. Man spricht in so einem Fall davon, daß das Depot um 1,5 "gehebelt" ist. Der Hebel kann natürlich auch in die andere Richtung laufen...


Depotgrösse20% KurssteigerungRendite auf Eigenkapital
Nicht beliehen1000002000020%
50% beliehen1500003000030%
Wir sehen das eine Kurssteigerung von 20% im gehebelten Depot auf einmal auf 30% anwächst. Und die Rendite gemessen am Eigenkapital gar um 50% höher ist gegenüber dem nicht fremdfinanzierten Depot. Wir machen nicht mehr 20.000 "Gewinn", nein, unser Gewinn ist 50% höher und beträgt jetzt 30.000. (alles sieht immer so rosig aus wenn wir vom Besten Fall ausgehen...)

Beleihungswerte der Bank

Standardmässig und über alle Aktien gesehen sollten 50% bei jeder Bank gehen, ohne wenn und aber werdet Ihr innerhalb von 2-3 Tagen einen Wertpapierkredit eingeräumt bekommen. Nur kurz das Formular ausgefüllt, unterschreiben und hinschicken. Dieser Kredit ist völlig unabhängig von Euren sonstigen Verpflichtungen. Der Wertpapierkredit steht in keiner SCHUFA. Ihr könnt schon viele Schulden haben, z.B. für das Haus, und Ihr kriegt bei keiner Bank mehr einen Kredit für einen Urlaub, ein weiteres Haus oder ein Auto  und werdet in der Regel  dennoch einen Wertpapierkredit erhalten. Eure Sicherheit, was dann an die Bank verpfändet wird, ist ja das Aktiendepot. Wenn Ihr 100.000 € im Depot habt sollte es kein Problem sein sich weitere 50.000 € von eurer depotführenden Bank zu leihen.

Ich kenne das von der DAB-Bank und auch bei Consors ist es kein Problem 50% bis 60% des Depots zu beleihen.  Bei der Postbank habe ich auch ein Depot, und was soll ich sagen. Man kann bei der Postbank vieles nicht, unter anderem auch keinen Wertpapierkredit nehmen.

Der Zinssatz für die Wertpapierkredite orientiert sich am Lombardzins. Man spricht daher auch vom Lombardkredit wenn als Sicherheiten für die Bank Wertpapiere (Wertpapiere können Anleihen, Aktien usw. sein) gestellt werden.

Staatsanleihen AAA in Eurem Depot lassen sich zu 90% oder 100% beleihen. Für 100 Euro in Staatsanleihen angelegt erhaltet Ihr also 90 Euro Fremdkapital zur freien Verfügung. Bei der kleinen Nebenwerte Aktie von der Börse Marokko wird die Bank vielleicht sagen das wir nur 25% beleihen können. Bei ETF auf DAX und andere Indizes können je nach Bank zwischen 40-60% (40% ist die Ausnahme) beliehen werden. Einzelaktien aus dem DAX sind wir mit 50% bis 60% dabei, MDAX 50%, Tec-DAX wirds auf 40% bis 50% Beleihung rauslaufen. Fragt einfach selber bei der Depotbank nach.

Der Wertpapierkredit muss nicht zwangsläufig für Aktieninvestments oder Investments überhaupt eingesetzt werden. Der Bank ist es egal was Ihr damit macht. Ihr könnt es auch auszahlen lassen. Manchmal ist es schneller und billiger einfach seinen Wertpapierkredit zu nehmen anstatt ein kleines Darlehen aufzunehmen oder seinen Dispo zu überhiehen. Ein Dispo ordentlich ausgereizt kostet bei der billigsten Bank um die 6%, ein Wertpapierkredit ist genauso teuer. Bei teuren Banken wird man für den Dispo wohl eher 9% zahlen und dann ist der Lombardkredit schon "lohnender". Irgendwann müsst Ihr es natürlich zurück zahlen.

Zwangsliquidationen & warum ein Aktienkauf auf Kredit gefährlich sein kann

Gefährlich wird es wenn unser Depot unter den Beleihungswert fällt. Angenommen wir haben 100.000 Eigenkapital und leihen uns jetzt 50.000. Falls es jetzt zu einem Kursrutsch von 60% kommt, unsere 100.000 also auf 40.000 schrumpfen werdet Ihr Post von der Bank erhalten. Die Bank wird euch freundlich auffordern innerhalb von 3-4 Tagen mindestens 10.000 auf das Depot/Konto zu überweisen. Kommt Ihr dieser Aufforderung nicht nach (weil Ihr wieder auf den Bahamas oder mit grossen, schwarzen Koffern in Singapur) werdet Ihr zwangsexekutiert/liquidiert. Die Bank hat das Recht quasi alle Positionen zu verkaufen um sich selbst zu schützen.

Sorgt also immer dafür, daß Ihr wirklich genug Polster habt. Habt keine heissen Dinge am laufen und fahrt in den Urlaub und seit schlecht erreichbar (meine Bank ruft mich dann auch schon mal an wenns brennt bzw. wenn die mich nicht schriftlich erreicht haben, ist mir einmal passiert und die Bank hätte fast angefangen "Positionen zwangszuliquidieren". Das ist aber keine Regel soweit ich weiss, in der Regel wird die Bank nicht hinterhertelefonieren..).

Warum Aktienkauf auf Kredit sinnvoll sein kann

Jetzt kommen einigen theoretische Überlegungen und Übungen die Euch vielleicht helfen werden. Ich spiele schon 20 Jahre an der Börse und gehe jetzt stramm auf die 40 Jahre Lebensalter zu. Ich mache mir also schon seit 20 Jahren Gedanken und Sorgen ums Geld. Die Frage ist doch in welchem Lebensabschnitt es Sinn macht einen Kredit zu nehmen ? Mit 60 ? Mit 70 ? Eher nicht meiner Meinung nach. Läuft etwas schief dann habe ich mit 70 kaum Chancen es auszubaden. Mit 20 ? die wenigsten werden in diesem Alter schon soviel Intelligenz und Erfahrung in der Geldanlage haben das es wirklich Sinn macht (ausser man schaut in den Spiegel und sieht Warren Buffett im Spiegel). Mit 30 ? hier wird es langsam interessant. Mit 30 steht man oft schon mit beiden Beiden im Leben, verdient vielleicht gut und ein Kredit (wenns erfolgreich läuft vorausgesetzt) kann doch einiges beschleunigen.

Mit 40 ? meiner Meinung nach optimal. Anhand meines Beispiels (rein fiktiv natürlich...)- Die ersten Sachen im Leben sind vielleicht schon gemacht, Haus/Wohnung gebaut/gekauft, man ist am Hoch seiner Karriere (oder am Ende...), verdient gut, man sieht die Zukunft relativ klar und weiss was man will, und man weiss auch was man erwarten kann, die Zukunft ist auch finaziell planbar (mit 20 sind wir Männer doch noch alles Chaoten oder nicht.... ?), die Kinder kommen oder sind schon grösser und auch die Frau steuert vielleicht mit 3 Euro und fuffzig zum Lebensunterhalt bei. Was solls sage ich in diesem Moment.  Ich habe an dieser Stelle schon 20 Jahre Erfahrung mit Aktien, ich habe an dieser Stelle in meinem Leben schon drei mal einen Crash miterlebt bei dem das komplette Depot mit minus 40% unter Wasser war. Ich habe einzelne Aktien im Depot gehabt die 80% oder 90% im Minus waren. Und ... und das wichtigste ich habe nicht mehr gezuckt. Ich habe nicht panisch verkauft oder sonstwas. Für eine Type wie mich ist es daher relativ gesehen in Ordnung hin und wieder, nach guter Überlegung, etwas Kredithebel einzusetzen. Mein Leben ist relativ in Ordnung, finanziell ist auch OK.

Für den 25 jährigen der noch wenig Erfahrung hat. Der finanziell nicht stabil ist, auch keine Planung hat für die nächsten 10 Jahre kann man nur abraten...

Der Fiskus und Wertpapierkredite

Unser lieber Fiskus hat die Kreditgeschichte allerdings etwas erschwert in den letzten 2-3 Jahren. Kredite lassen sich nicht mehr absetzen bzw. gegen die Gewinne verrechnen. Man müsste jetzt andere Wege gehen um es auch steuerlich optimal zu gestalten. Aber da sprecht am Besten mit Eurem Steuerberater...

Generell
möchte ich sagen, daß Wertpapierkredite nicht verteufelt werden sollten. Ich habe bevor ich diesen Artikel geschrieben habe die mächtige Suchmaschine bemüht. Unter den ersten 10 Treffer waren alles nur Artikel die die Kreditgeschichte verteufeln. Warum, weshalb wurde natürlich wieder nicht erklärt. Überhaupt hab ich wenig echte Diskussion um das Thema gesehen die auch in die Tiefe geht.

Ich sehe das, wie Ihr jetzt lesen könnt, nicht so sehr kritisch und versuche es zu begründen. Kredit kann sehr sinnvoll sein meiner Meinung nach. Gewarnt habe ich ja genug hoffe ich...

Konkretes Beispiel für Aktien mit Kredit kaufen

könnte man heute relativ sicher ein Depot aufbauen das ich mit 6% finanzieren kann. Davon kann ich im Eurostoxx 50 (oder generell die grossen Landesindizes) mehrere Aktien finden die alle mit 6% Div-Rendite und höher auskommen bzw. um die 6% liegen. Breit diversifiziert könnte man heute Vivendi, France Telekom, Carrefour, Eni/Enel/TotalSA, AXA/Münchener Rück/ING/BNP Paribas, Unibail Rodamco, Sanofi/Glaxo kaufen. Diese Aktien bringen fast alle Ihre 5-6% Dividendenrendite (einige auch mehr), wenn ich jetzt aussen vor lasse das ich steuerlich nicht mehr so gut verrechnen kann, dann trägt sich der Kredit auch sehr gut alleine. Wenn ich jetzt aussen vorlasse, daß der Lombardzins auch steigen kann dann hätte man keine Probleme. Diese Aktien sollten auf 10 Jahressicht doch alle höher notieren als heute ... oder ?

Wertpapierkredit für Profis - die Empfehlung des Hauses

Echten Profis, den Vollblutzockern und Hartgesottenen unter uns, empfehle ich folgende Vorgehensweise. Wer schon eine Eigentumswohnung oder ein Haus hat welches er abbezahlt hat könnte heute einen Kredit für um die 3,5% aufnehmen (sogar unter 3% bei 5 Jahren Laufzeit) und hätte 5 Jahre oder 10 Jahre Zinssicherheit. Der Kredit kostet mich 3,5% (Tilgung lasse ich aussen vor) und Div-Rendite habe ich 4,5,6%. Der Zins kann nicht steigen da er fixiert ist, im Vergleich zum Lombardkredit. Ich gehe davon aus, daß die Aktienkurse der oben genannten Unternehmen in 10 Jahren allesamt höher sein werden als per Heute.

Wenn ich jetzt vorsichtig beleihe, daß heisst bei einem Haus würde mir die Bank vermutlich 80,90% des Wertes geben... wenn ich jetzt nur 30 oder 40% mein Häuschen (oder das der Oma) beleihe und dann einfach abwarte 10 Jahre. Dann kann das Ergebnis sehr gut aussehen. Wenn ich 50% beleihe, dann sollte das Depot fast immer in der Lage sein die Zinskosten selber zu tragen, die oben genannten Aktien lassen quasi eine 100% Beleihung zu. Ist Risiko vorhanden ? Ja klar ist es das. Wir hantieren ja mit Aktien & Sprengstoff. Soll einfach jeder selber entscheiden. Der Wertpapierkredit über das Haus hat auch den Vorteil, daß die Börsen so tief fallen könnten wie Sie wollten. Wir müssten uns in diesem Fall nie Sorgen um Zwangsliquidationen machen.

Wenn mir noch was einfällt schreib ich es als Kommentar. Kommentare, Ideen, Feedbacks und Diskussion ist erwünscht.

p.s. Warren Buffett hat seine Rendite ohne Beleihung erzielt. Halleluja !
p.p.s. einige andere Investoren (Superinvestoren) nutzen Kredit. Generell müsste ich aber
sagen, daß zumindest bei den Valueinvestoren deutlich weniger oft Wertpapierkredite genutzt werden als bei den Hedgefunds Kollegen die da wesentlich hemmungsloser sind. Ich habe allerdings auch noch nie gehört, daß ein Valueinvestor pleite gegangen ist wegen zuviel Krediteinsatz. Der Hedefunds um die Ecke macht dagegen alle paar Wochen pleite weil der Kredit Ihm das Genick bricht.
p.p.p. Bernd, ich hab schon bei den ersten 20 Sätzen gemerkt, daß ich hierzu mehr schreiben kann und dann gleich einen Artikel draus gemacht. Ich könnte noch mehr schreiben will aber keinen quälen :=).

Kommentare

Robert Michel hat gesagt…
Der größte Nachteil von Kredit ist, dass er die Fähigkeit reduziert Durststrecken einfach auszusitzen. Wenn man zu viel Kredit aufgenommen hat, kann man gezwungen sein, seine Position unter ungünstigen Umständen abzustoßen. Dies sollte man, wenn man vor hat mit Kredit zu arbeiten immer als erstes beachten.
Anonym hat gesagt…
Ich würde einen Kredit für Investments auch grundsätzlich nicht verteufeln. Investments auf Kredit sind ja auch durchaus üblich - wahrscheinlich finden viele Investoren, die eine fremdvermietete Immobilie kaufen, diese Anlageform nur deshalb attraktiv, weil sie über einen Kredit ihre Rendite hebeln können. Da würde ich schon eher Unternehmen als Immobilien auf Kredit kaufen...

Ich hätte selbst aber Angst, dass ein Wertpapierkredit mich unter Druck setzen würde und meinen Anlagestil beschädigen könnte. Daher würde ich die Finger davon lassen.

Grundsätzlich geht es ja um Renditesteigerung. Dazu fällt mir Folgendes ein: habt Ihr Euch schonmal Gedanken gemacht, ob es lohnen wäre, Calls auf gehaltene Aktien zu schreiben? (Ich bin mir allerdings gar nicht sicher, ob das als Privatmensch so einfach geht). Damit könnte man mit geringem Risiko seine Rendite durch Vereinnahmung der Prämie für den Call erhöhen. Den Nachteil, dass man damit seine Kursgewinne aus der Aktie begrenzt, könnte man kompensieren, indem man die Aktie nachkauft (ggf. auf Kredit), sobald der Kurs den Strike erreicht und damit absehbar ist, dass man die Aktie bald abgeben muss.

Grüße,
Andreas
Robert Michel hat gesagt…
@Andreas: Die Strategie die du beschreibst heißt covered call writing oder kurz covered call. Sie ist grundsätzlich dazu geeigent die Rendite zu glätten, man muss in der Regel jedoch dafür Redite abgeben.
Stefan hat gesagt…
Interessanter Artikel!
Ich mache mir selbst auch viele Gedanken um gehebelte Investments, vermutlich weil ich einfach nicht genug Rendite haben kann. Habe zu gehebelten Investments auch mal eine Artikelserie angefangen (die ich btw endlich mal weiterführen sollte).

Das Problem, was ich ein bisschen sehe: man versucht immer cleverer zu werden und noch ein paar Prozent Rendite rauszuholen. Die Leute von Long-Term Capital Management haben das auch probiert und waren einige Jahre mega-erfolgreich. Das waren alles verdammt clevere Leute, es waren Nobelpreisträger darunter. Und geendet hat das ganze im Desaster. Klar, moderat mit Krediten investieren mag vertretbar sein, aber wann fängt es an, gefährlich zu werden? Ich finde es schwierig, die richtige Grenze zu ziehen.

Interessant finde ich übrigens die Idee, sich schriftlich klar definierte Grenzen festzulegen, wie viel Leverage man nutzen darf. (z.B. 20% des gesamten Depotwerts, jedoch nicht mehr als xy, Kredite dürfen nur in Dividendenwerte mit Dividendenrendite > 5% investiert werden, oder ähnliches). Eine Änderung ist jederzeit möglich, muss aber vor der Änderung schriftlich festgelegt werden. Mit so etwas zwingt man sich selbst, über die Risiken etwas mehr nachzudenken.

Ich muss leider gestehen, dass ich meine Investments selbst (moderat) gehebelt habe, und diese Idee immer noch nicht umgesetzt habe :( Sollte ich endlich mal machen...

Übrigens noch etwas zu Warren Buffett: der hat seine Investments durchaus gehebelt. In seinen Partnership-Zeiten hat er soweit ich mich erinnere bis zu 30% des Depots beliehen und das Geld in Arbitrage-Situationen investiert. Und Berkshire Hathaway nutzt gewissermaßen auch Leverage in Form von Versicherungs-Float. Aber, das sollte man auch anmerken: er hat Leverage immer nur moderat genutzt...
Robert hat gesagt…
Hallo Stefan,

bei einigen Sachen bin ich da ganz bei Dir. Nur 2 Anmerkungen:
Long Term Capital Management mit einem kreditfinanzierten Investment auf Qualitätsdividendenaktien vergleichen ist schon weit hergeholt. When Genius failed und all die anderen schönen Bücher beschreiben ja was geschah.

LTCM hat Futures, die bereits einen Hebel von 20 bis 100 haben!, mit einem weiteren Hebel durch Fremdkapital (die hatten nur 2,3,4,5% Eigenkapital) ins Absurdistan gehebelt.

Hinter Optionen und Futures steht bekanntlich nichts, all die schönen Rechnereien der Nobelpreisträger die in 99,99% der Zeit funktionieren funktionierten halt nicht mehr als der Black Swan wieder zuschlug in Form der Russlandkrise war es damals glaub ich ? oder Asien ? egal was es war, die Anleihenkurse und alle Modelle liefen auf einmal gegen die Vergangenheit.

Worüber wir hier sprechen ist doch geradezu grundsolide im Vergleich zu LTCM. Vor einigen Wochen war es noch möglich den DAX mit einer Dividendenrendite von 5% zu kaufen. Ein Kredit mit Immobilien hinterlegt auf 5 Jahre kostet mich 2,8% und auf 10 Jahre sagen wir 3,5%. Meiner Meinung nach ist das kein legitimer Vergleich.

a) der Zins wird sich 100% selber tragen, es kann auch eine Krise kommen die grösser ist als 2008-2011. Die Dax Unternehmen zahlen immer fleissig die Dividende.
b) Selbst wenn Dividende ausfällt ist unser Investment noch nicht unter Wasser und die Zinsen werden wirklich sehr, sehr sicher durch unsere Aktien getragen. Wir müssen uns keine Sorgen darüber machen woher wir das Geld für die Zinsen nehmen, da wir ja relativ vorsichtig hebeln. Wir könnten 100% beleihen oder 70% beleihen aber wir nehmen "nur" 50% oder 40% Fremdkapital.
c) Wie wahrscheinlich ist es, daß der Dax mit Stand heute in 10 Jahren unter 7000 ist ? ich würde das Spielchen eingehen. Den Dividendenüberschuss würde ich auch nicht verfüttern sondern jährlich weiter investieren.

Ich denke die Aussichten sind gut, daß man in 10 Jahren sein Geld verdient hat. Ich bin in 10 Jahren hoffentlich noch gut dabei (statistisch müsste es kein Problem sein) und dann schauen wir uns mal diesen Eintrag wieder an. Wo der Dax in 2022 steht (Stand 26.03.2012 um 10:00 DAX 6987 Punkte). Das ist hier das einzige Risiko für mich, und meiner Meinung nach sehr überschaubar. Das die Zinsen nicht gezahlt werden können durch die Dividenden halte ich für ausgeschlossen, selbst in einer Krise wie 1929 haben Dividendenaktien aus dem Dow Jones überwiegend fleissig weitergezahlt.

Hast Du zufällig das Jahr wo Buffett Fremdkapital genutzt haben soll ? Ich meine, daß ich alle Partnership Letters gelesen habe. Auch mehrmals. Auch die ganze verfügbare Literatur hab ich weitestgehend gelesen. An eine Stelle in der Buffett mit Kredit operiert bei seinen Investments kann ich mich jetzt nicht erinnern. Ich würde es gerne mal nachlesen und mein Gedächtnis auffrischen. Danke Dir, Robert
Robert hat gesagt…
Hallo Robert & Andreas,

Optionen werden von Warren Buffett aktiv genutzt um seine Rendite jährlich um 1-2% zu steigern (durchschnittlich).

Er benutzt diese Optionen aber wirklich als Investor und nicht als Spekulant. Er verkauft in der Regel Puts und wird dann im schlimmsten Fall ausgeübt oder er nutzt einen Preisvorteil der ggf. vorhanden ist wenn er die Aktien nicht direkt kauft sondern sich die Aktien über Put-Optionen andienen lässt.

Ob er jetzt Covered Call Writing macht weiss ich nicht, mir fällt nichts ein was ich dazu gelesen hätte. Aber ich gehe davon aus, daß er es 50% zu 50% macht. Wenn eine Aktie klar, klar überbewertet ist wird er Sie verkaufen oder ich kann mir vorstellen, daß er Call Optionen schreibt.

Und diese Art Optionen zu nutzen ist OK. Leider nutzen nur 10% aller Investoren Optionen auf diese Art. 90% der "Investoren" nutzen Optionen zum reinen spekulieren. Das heisst es besteht nie die Absicht die Aktien die hinter den Optionen stehen zu kaufen bzw. die Aktien zu verkaufen... man will wirklich spekulieren... (ich gehörte auch einmal zu dieser Sorte Spekulant...)
Stefan hat gesagt…
Hallo Bob,

das stimmt schon, eine Dividendenstrategie mit LTCM zu vergleichen ist recht weit hergeholt. Was ich damit vor allem aussagen wollte: man sollte immer die 0,01% Chance im Auge behalten, unter denen eine gute Strategie eben nicht funktioniert und zu katastrophalen Ergebnissen führt. Und ich glaube, Menschen tun sich schwer damit, so etwas einzurechnen, weil sie sich sehr stark auf die wahrscheinlichen Ausgangsszenarien konzentrieren.

Aber ich bin ebenfalls der Meinung, dass man Aktienkäufe auf Kredit nicht verteufeln sollte, sondern so etwas durchaus nutzen kann...

Wann Buffett Fremdkapital genutzt hat, kann ich dir leider nicht sagen. Könnte jetzt höchstens nochmal die Partnership Letters von vorne bis hinten durchlesen, aber ich meine, dass da was war...
Sergej hat gesagt…
Ein kleines Beispiel der Aktienfinanzierung und ein überraschendes Ergebnis.
Wir wollen 70 Aktien Metro zu dem heutigen Kurs von 29,60 kaufen. Wir haben aber nur 500,00 Euro, benötigt wird aber 2100,00 Euro. eine Transaktion kostet z.B bei Flatex 5,90.
Wir haben 2 Möglichkeiten der Aktienfinanzierung, enweder per Kredit (5% Zinsen), was wir am 31.12.2014 zurückzahlen müssen oder... wir nehmen einfach ein Optionsschein mit einer Laufzeit bis 2015.
Erste Variante: 5 % Zinsen auf 1600,00 bis 31.12.2014 wären ca. 230,00. Divedenden pro Aktie bis 31.12.2014 wären 4,29.
Unser Gewinn am 31.12.2014 wäre...
Aktienpreis am 31.12.2014 Gewinn
30,00 86,50
32,00 226,50
34,00 366,50
36,00 506,50
38,00 646,50
40,00 786,50
42,00 926,50
44,00 1066,50
46,00 1206,50
Zweite Variante: wir kaufen einfach 1000 Stück Optionsscheine (Basis 28,00 bis 31.12.2014) für heutige 0,54.
Unser Gewinn am 31.12.2014 wäre...
Aktienpreis am 31.12.2014 Gewinn/Verl
30,00 -345,90
32,00 -145,90
34,00 54,10
36,00 254,10
38,00 454,10
40,00 654,10
42,00 854,10
44,00 1054,10
46,00 1254,10

Ab dem Kurs von 44,00 erziehlen wir mehr Gewinn per Optionsschein. Wenn der Kurs der Aktie seitwärts bewegt sind wir mit einer Finanzierung per Kredit besser dran. Wenn man die Kennzahlen des Unternehmens anschaut, bin ich mir sicher, dass der Kurs am 31.12.2014 nicht bei 28,00 liegen wird, sondern höher.
Ehrlich gesagt, ich nutze diese Möglichkeit der Finanzierung gerade. Bin gespannt auf das Ergebnis. Ach ja... bitte nicht Nachmachen;o)))

PS: es ist mit Abstand das beste Blog, was ich je im deutschen Sprachraum gefunden habe. Was ich auf jeden Fall schätze, dass hier nicht mit irgendeinem Musterdepot gespielt wird.
Robert hat gesagt…
Hallo Sergej,

danke für den Input. Das wichtigste sagtest Du bereits "bitte nicht nachmachen" :=). So sehe ich das aus, ich habe besonders in meinen ersten Jahren viel Geld verbrannt mit "Optionsscheinen". Inzwischen verbrenne ich deutlich weniger Geld und kaufe in der Regel Optionen als Stillhalter.

Das grösste Problem ist, daß die Optionen irgendwann wertlos verfallen. Bewegt sich der Markt gar nicht, was durchaus vorkommt, verfällt die Option bzw. ich verdiene nichts da ich Aufgeld gezahlt habe und jetzt das gleiche weniger bekomme als ich investiert habe - eher weniger - usw. / bewegt sich der Markt gegen mich verliere ich alles. Bewegt sich der Markt zu spät dann nützt mir das auch nix. Aktien laufen dagegen ewig, mit Aktien kann ich ruhig abwarten und die Zeit ist mein Freund, ich erhalte Dividenden, Sie können quasi nicht wertlos werden (natürlich kann auch ein AAA Unternehmen pleite gehen). Als Gedankenspiel schöne Rechnung von Dir. Mach mal die Rechnung wenn Metro fällt bzw. sich gar nicht bewegt :=).... Grüße und Danke Dir. Robert
Sergej hat gesagt…
Hallo Bob,
wenn Metro fällt, verliere ich alle 540,00.Ich verliere aber auch, wenn ich direkt investieren würde. Mein Gedanke einfach ist, ich habe schon alles, was ich investieren wollte, investiert, finde aber immer noch einige Möglichkeiten. Da ich nicht unbedingt einen Wertpapierkredit aufnehmen möchte, habe ich einfach für die aufgesammelten Divedende OS gekauft, wo ich in 2014, falls die Rechnung aufgeht, in Aktien tauschen kann. In 2014 läuft dazu auch der Bauspervertrag aus,o))) So ist mein Gedanke gewesen;o)) Und ja, ich bin gespannt, ob die Rechnung aufgeht.
Sertgej hat gesagt…
Metro AG. Kleine Aktienanalyse.
Habe die Berichte ab 2001 angeschaut. Was auffällt, dass die durchschnittliche KGV immer bei ca. 15 lag. Momentan für 2012 zw. 9 bis 10. Umsatz ist bis jetzt mit Ausnahme 2009 und dieses Jahr, aber nur ein wenig, immer gestiegen, sowie Divedende auch. Die Eingenkapitalquote ist bei mageren 20%, aber... Die Zinsbelastung sinkt, hat sicherlich damit zu tun, weil Deutschland immer noch AAA besitzt und Zentralbanken beinah bei 0 % Geld verschenken. Die Aussichten, dass dies kurzfristig ändern wird, sind nicht gegeben. Insgesamt betragen die Zinsen ca. ein Drittel der Gewinne vor Zinsen und Steuern. Was noch auffällt, dass die finanzielle Schulden langfristig ausgelegt sind, also keine Kurzfristigen.
Die Umsatzrendite ist die ganze Zeit fast konstant geblieben, zw. 2-3%. Man kann schon damit rechnen, dass es in der Zukunft bleibt. Es wurde nie ein Jahr mit Verlust abgeschlossen. Der Konzern kämpft gerade an vielen Fronten, Kaufhof, real,Expansion in Asien. Aber, gerade deswegen, ist der Kurs so niedrig, weil es halt so viele Probleme gibt. Was das Management in 2012 tun will, ist mir auch sehr gefallen: Investition in Wettbewerbsfähigkeit, Produktivitätsmaßnahmen, vor allem bei real,- und weiterhin Expansion. die details kann man dem letzten Geschäftsbericht entnehmen.
Der weitere Gedanke, dass Geldsegen der Zentralbanken früher oder später zu einer Inflation führen wird und die Zentralbanken werden auf jeden Fall weiterhin fast Nullzinspolitik betreiben, da ja die Staatschulden abgewertet werden müssen. Da Metro Group die Produkte des tägliches Bedarfs anbietet, würde ich behaupten, dass der Konzern doch in der Lage sein wird, die Preiserhöhung weiterzugeben, auch wie die Konkurrenz. Es muss nur irgendjemand damit anfangen,o))
Falls in meinen Überlegungen ein Fehler steckt, würde dies sehr gerne erfahren.
Robert Michel hat gesagt…
Eine Frage hab ich noch. Wie ist eigentlich der Kredit im Verhältnis zur Liquiditätsreserve oder allgemeiner zu Asset-Aufteilung zu sehen. Wenn man vor hat auf Kredit zu investieren, macht es keinen Sinn gleichzeitig niedrigverzinstes Tagesgeld oder nur mäßig Rentierende Rentenpapiere zu halten.
Robert hat gesagt…
Hallo Robert (der Michel),

dazu müsste man jetzt eine endlos lange Geschichte schreiben. Asset Allocation ist ein Thema für sich.

Ich habe in dem geschilderten Fall den Kredit für sich gesehen. Wenn ich Aktien habe die relativ solide sind und eine Dividende abwerfen von deutlich über 5% (oder Vivendi z.B. fast 10%, jetzt immer noch 8% / eine GDF Suez auch immer noch gut usw.). Wenn ich daraus ein Depot baue aus sagen wir einmal 10 Werten (ist heute noch möglich mit Top-Unternehmen) und dieses Depot zu 50% beleihe. Dann trägt sich der Kredit zu jederzeit selber durch die Dividenden. Eine Beleihung von 100% wäre möglich, aber das machen wir ja nicht .. wir sind schliesslich Sicherheitsfanatiker (bzw. privat mache ich es vielleicht ja.. aber hier würde ich es nicht so laut rausposaunen). Das ist dann einfach für mich quasi eine gehebelte Anlage. Auf Sicht von 10 Jahren könnte das gut funktionieren (oder sehr gut).

Tagesgeld und niedrigverzinste Anleihen spielen dann immer noch einen Teil in meiner Asset Allocation. Das läuft nach wie vor.

Die Frage ist jetzt. Du hast ein Depot von sagen wir einmal 50.000 €. Du hast eine abgezahlte Immo die Du jederzeit zu 100% beleihen kann (oder 80%) und zu einem Zins von 3,x%. Dividenden sind alle locker +5% und mehr. Was tun... ?

Dein Festgeld verbraten ? warum.. Cash ist gut. Um Chancen nutzen zu können. Anleihen auch gut.

Warum nicht einfach das Haus etwas beleihen und damit investieren. Bei einem DAX von 5000 war das doch eine tolle Idee.

Cash & Anleihen würde ich nach wie vor behalten.

Deine Idee kann man auch umsetzen. D.h. Cash & Anleihen auflösen... aber das würde ich UNABHÄNGIG vom Kredit sehen. Entweder es lohnt sich in Aktien zu investieren (die Aktien sind billig) oder es lohnt sich nicht (die Aktien sind teuer). Und dann mach ich es mit Bargeld..oder ich mach es über Kredit... (so ist eher meine Sichtweise...).

Vielleicht kannst Du damit was anfangen...

grüße und danke für den Input.
Alex hat gesagt…
Wie steht ihr zum LevDAX?
Wäre es nicht einfacher, auch für die Nerven, sich einfach ein ETF auf den DAX zu hohlen, welcher den Dax hebelt.
Das Eigenheim beleihen klingt irgendwie furchterregend ;)
Anonym hat gesagt…
Versorger mit niedriger Eigenkapitalqoute, wie z.B. Vivendi, würde ich nicht als besonders geeignet für die Leverage-Strategie empfehlen. Die diesen Firmen ist das Eigenkapital innerhalb der Firma, schon oft um 500% gehebelt(EK-Quote unter 20%), und dann nochmals hebeln? Auf Hebel 10(1000%)???

Gruß Thomas(tt)

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